Aktuelles

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9b belegt 3. Platz bei „Mathematik ohne Grenzen“

Beim diesjährigen internationalen Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“, an dem traditionell alle elf Gymnasien des Kreises Gütersloh teilnehmen, hat die Klasse 9b im Regionalentscheid den dritten von 35 Plätzen belegt. In 90 Minuten mussten die Schüler Aufgaben aus den verschiedensten Bereichen der Mathematik bearbeiten. Das Besondere: die Aufgaben mussten im Team gelöst werden. Dies macht den besonderen Reiz dieses Wettbewerb aus. Der Gewinn bestand aus 150 Euro und einer Powerbank für alle Schülerinnen und Schüler der Klasse. Mareike Eube, Abimanju Premachandran und Mats Horstmann nahmen den Preis stellvertretend für die Klasse in den Räumen der Firma Reply entgegen, die den Preis finanziert. Wir freuen uns mit der Klasse und ihrer Mathematiklehrerin Helene Erhardt und gratulieren!

Danke, liebe Big Band,

für ein begeisterndes Latin-Konzert auf hohem Niveau, für euer Engagement und eure mitreißende Freude an der Musik – und dafür, dass wir an diesem Abend eure Gäste sein durften! Dank auch den beiden Tänzern Anna Gommer und Daniel Müller für ihren beeindruckenden Auftritt. Mehr zum Konzert der ESG Big Band im Kleinen Saal der Stadthalle in Kürze.

Hatten ihre Big Band im Griff: Christian Rasche am Pult und Dennis Rödiger (hinten links) am Bass (Foto: Oliver Rachner)

Bildungschancen in einer digitalen Welt

Welche Bildungschancen bietet die Digitalisierung unserer Lebenswelt? Wie bestimmt die Digitalisierung das Lehren und Lernen an Schule und Hochschule? Welche Veränderungen in Klassenzimmer und Hörsaal sind möglich und wünschenswert, und wo bleibt die Pädagogik?

Das waren einige der Fragen zum Thema „Bildung der Zukunft“, die am 13. Juni 2018 in der Aula unserer Schule vor über hundert Vertretern aus Politik, Bildung und Wirtschaft erörtert wurden. Der Ort der Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit pro Wirtschaft GT stattfand, war treffend gewählt, zählt das Evangelisch Stiftische Gymnasium doch zu den bundesweit führenden Schulen beim Einsatz digitaler Medien im Unterricht.

Nach der Begrüßung durch Schulleiter Martin Fugmann und den Geschäftsführer von pro Wirtschaft GT, Albrecht Pförtner, lieferte Bildungsexperte Dr. Jörg Dräger einen Impulsvortrag, in dem er die Anwesenden anhand von Beispielen aus dem amerikanischen Bildungssystem einen Blick in die digitale Zukunft werfen ließ. Über die grundstürzenden Veränderungen, die dem deutschen Bildungssystem diesbezüglich noch bevorstehen, konnte anschließend das Publikum – durchaus kontrovers – mit Dr. Jörg Dräger, Martin Fugmann und Prof. Jörn Loviscach von der Fachhochschule Bielefeld diskutieren. Tobias Himmerich moderierte. Auch die „Glocke“ war dabei.

Zum Thema „Bildung der Zukunft“ trafen sich im ESG (v.l.) Prof. Jörn Loviscach (FH Bielefeld), Matthias Vinnemeier (pro Wirtschaft GT), Dr. Jörg Dräger (Bertelsmann Stiftung und CHE Centrum für Hochschulentwicklung), Tobias Himmerich (meinSchulprojekt GmbH), Martin Fugmann (Evangelisch Stiftisches Gymnasium) und Albrecht Pförtner (pro Wirtschaft GT) (Foto: Oliver Rachner)

Wir machen nur ein bisschen Theater

Unterhaltsam, spannend und abwechslungsreich, aufregend, amüsant, auf jeden Fall politisch und skandalös. Das ist der Anspruch des neuen Stücks von „Theater ESG“ unter der Leitung von Bruntje Beckers. Aber was wird eigentlich gespielt? Das ist bisher nicht bekannt.

Da ist einerseits die Rede von einem italienischen Stück, das von vier Schwestern handelt und von einer Menge gut aussehender Jungs. Das klingt natürlich vielversprechend. Andererseits hält sich das Gerücht, dass vielleicht Goethe gespielt würde. Oder doch eine Operette mit Gesang? Der (selbsternannte) Kurssprecher verrät nur so viel, dass er eine tragende Rolle hat und dass es etwas ganz Neues gibt. Auch die anderen Mitglieder bleiben vage: „Wir machen nur ein bisschen Theater.“

Der Vorverkauf hat begonnen, es gibt einen Trailer und dieses Mal – ganz neu – einen Klassenrabatt ab zwanzig Personen. Und ansonsten muss man sich wohl überraschen lassen! Ein bisschen – aber nur ein bisschen – mehr verraten wir auf unserer Theaterseite.

Flohmarkt

Der wegen schlechten Wetters verschobene Flohmarkt wird am Freitag, dem 29. Juni, nachgeholt. Dazu lädt die Schülervertretung (SV) herzlich ein. Los geht’s um 14.30 Uhr auf dem Schulhof. Die Standgebühr für einen Platz mit Tisch beträgt 5 Euro, für einen Platz ohne Tisch 3 Euro. Im letzteren Fall können gerne eigene Klapptische oder Decken mitgebracht werden. Natürlich können Stände nicht nur von Einzelpersonen, sondern auch von Klassen und Jahrgangsstufen gemietet werden.

Wer etwas auf dem Flohmarkt verkaufen möchte, schreibe bitte mit Angabe des gewünschten Standes eine E-Mail (sv.esg-guetersloh@web.de) an die Schülervertretung.

Das kulinarische Angebot wird von mehreren Klassen übernommen, und für fröhliche Stimmung wird – neben dem dann hoffentlich guten Wetter – die Abiband mit aktuellen Hits sorgen.

Beratung als Geschäftsmodell

Unter Anleitung von Henning Schüler, der am ESG das Projekt JUNIOR des Instituts der deutschen Wirtschaft betreut, gründeten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 eine eigene Firma. Seit einigen Wochen informieren sie Senioren, wie ein Smartphone funktioniert. Das Geschäftsmodell setzt ganz auf individuelle Beratung. Die Firmengründung ist Ergebnis des WMK-Unterrichts an unserer Schule. Die Neue Westfälische war bei einem Beratungsgespräch dabei.

Kundenbetreuung: Fynn Soeren Kirsch (links) erklärt Regina Howorek, wie sie ihr Smartphone am besten bedient. Der betreuende Lehrer Henning Schüler hört interessiert zu. Charlotte Anfang protokolliert die Beratung. | © Andreas Frücht – Neue Westfälische vom 16. Mai 2018

Bericht Besinnung Ausblick

Kolumne aus der Neuen Westfälischen vom 15. Mai 2018.

Wer einen Blick in die Schulgeschichte werfen möchte, wird hier fündig.

Talentscouting

Fast alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 haben im Februar an einer Studie der Universität Köln (Prof. Jutta Allmendinger) zum Thema „Zukunftsorientierung und Berufsorientierung“ teilgenommen. Damit verbunden war für unsere Schule die Chance, für zwölf Schülerinnen und Schüler der Q1 ein sog. Talentscouting, also eine individuelle Hilfe bei der Berufswahl, zu bekommen. Wir haben das Talentscouting tatsächlich erhalten, und eine erste Sitzung mit dem Talentscout hat auch bereits stattgefunden. Zwei weitere Gesprächstermine mit dem Talentscout gibt es am 7. Juni und 5. Juli.

Workshop Instrumentalunterricht

Zum Instrumentalunterricht und Vokalcoaching am ESG finden Sie mehr Informationen hier.

Unsere Arbeit mit digitalen Endgeräten

Unter der Schlagzeile „Kooperation stärken – Lehrer entlasten“ berichtet das Forum Bildung Digitalisierung ausführlich darüber, wie am Evangelisch Stiftischen Gymnasium mit digitalen Endgeräten gearbeitet wird. Die lesenswerte Reportage verdeutlicht unser den Laptopeinsatz im Unterricht stützendes pädagogisches Konzept und bietet Einblicke in die Nutzung der Geräte durch Schülerinnen und Schüler.

Sprache verbindet

Das Gütersloher Projektbüro „Sprache verbindet“ sucht Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die Kinder aus Zuwandererfamilien helfen, Deutsch zu lernen und zu sprechen. Diese Tätigkeit setzt, neben sozialem Engagement und pädagogischem Interesse, auch Spaß am Umgang mit Kindern voraus. Wir unterstützen Anne Dodt, die das Projekt leitet, bei ihrer Suche und leiten den Aufruf auf diesem Wege weiter. Auf der Internet-Seite des Projektbüros gibt es mehr Informationen. Ein Anmeldeformular können Sie hier herunterladen.

Mit tollen Ideen zum eigenen Start-up

Ein Escape Room im Gymnasium, eine App, die den Besuch von Veranstaltungen erleichtert, Techniknachhilfe für Senioren oder die Vermessung des eigenen Körpers, damit die online bestellte Kleidung noch besser passt – im Rahmen des Projekts „Start-up ESG“ entwickelten Schülerinnen und Schüler des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums Gründungsideen. „Mit dem Projekt möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern unternehmerisches Denken näherbringen. Vielleicht bekommen sie durch das Projekt sogar Lust, ein eigenes Unternehmen zu gründen“, erklärt Informatik-Lehrer Mario Bolte den Hintergrund. Nun tauschten sich die Schülerteams mit erfolgreichen Jungunternehmern zu ihren Ideen aus und erhielten wertvolle Tipps und Anregungen. „Ich bin begeistert, welche Ideen hier entstanden sind“, meint Anna Niehaus, Gründungsberaterin von pro Wirtschaft GT, die das Projekt unterstützt hat.

Das Gründungsprojekt am ESG stand allen interessierten Schülerinnen und Schülern offen und wurde im Fach WMK (Wirtschaft Medien Kultur) der neunten Klassen aufgegriffen: Hier entwickelten die Klassen Ideen, die im Rahmen sogenannter Schülerfirmen umgesetzt werden. Anders als in Planspielen geht es in den Schülerfirmen um echte Gewinne und Verluste. Da Schülerfirmen jedoch als Schulveranstaltungen anerkannt sind, bieten diese einen rechtlichen Schutzraum.

So möchte die Schülerfirma SeniTechNa Senioren Techniknachhilfe anbieten. „Wir nutzen das Handy täglich und finden uns darauf intuitiv zurecht. Dieses Wissen können wir an ältere Menschen weitergeben und Kurse anbieten“, erklärt Courtney Horch die Geschäftsidee. Unternehmerin Sabine Flöttmann ist überzeugt vom Bedarf. „Überlegt, wie ihr interessierte Senioren erreichen könnt und welche Medien diese Zielgruppe nutzt. Vielleicht machen Anzeigen in Kirchenblättern Sinn oder ein Aushang im Sanitätshaus“, rät sie. Flöttmann bietet selbstgemachte Fruchtaufstriche an und ergänzte ihr Feinkostsortiment mit weiteren herrlichen Köstlichkeiten, die sie online in sogenannten Pop-up-Stores und ab März im eigenen Laden anbietet.

Die Schülerfirma ESGAPE plant wiederum, ein besonderes Freizeitangebot in den Räumlichkeiten des Gymnasiums einzurichten. „Ein Escape Room ist ein Rätsel- und Abenteuerspiel, bei dem eine Gruppe in einem Raum eingeschlossen wird und in einer festgelegten Zeit Hinweise finden oder Rätsel lösen muss, um sich zu befreien – natürlich beaufsichtigt“, erklärt Daniel Pschibilski das Spielprinzip. Im Ernstfall könnten die Mitarbeiter des ESGAPE-Teams eingreifen und die Spielenden befreien. „Ein tolles Angebot von Jugendlichen für Jugendliche“, meint Lara Farwick. „Ich könnte mir vorstellen, dass das Angebot auch von anderen Jugendlichen gerne genutzt wird.“ Farwick entwickelte gemeinsam mit ihren Geschwistern Lena und Arne die digitale Plattform enra, eine digitale Messeassistentin. Mit enra können Unternehmen beispielsweise ihre Messebesucher besser betreuen und informieren, indem Produktinformationen und Kontaktdaten digital bereitgestellt werden.

Marius Mischke und Pia Kevekordes entwickelten neben ihrem Unterricht gleich mehrere Gründungsideen. So stellten sie die Idee einer App vor, die es Menschen erleichtert, sich zu Veranstaltungen oder Konzerten zu verabreden, zu treffen und beispielsweise die Anreise in Fahrgemeinschaften zu organisieren. „Ich könnte mir mehrere Lösungen vorstellen, wie sich eine solche App finanzieren kann, z.B. über Werbeanzeigen oder vielleicht Provisionen von Veranstaltern auf Ticketverkäufe“, überlegt Alexander Martinschledde, Gründer von Lokalpioniere. Er entwickelte eine Plattform für City-Apps wie DeinGütersloh. Sein Tipp an die Nachwuchs-Startups: „Testet eure Ideen schnell am Markt. Wir tendieren dazu, Ideen sehr perfektionistisch auszuarbeiten und erst dann zu präsentieren. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, das Angebot früh anzubieten und dann das Feedback von Kunden bei der weiteren Entwicklung zu berücksichtigen.“

Der Schritt in die Selbstständigkeit lohne sich, sind sich die Jungunternehmer einig. „Es macht einfach unheimlich viel Spaß, die eigenen Ideen umzusetzen und selbst zu entscheiden, wie Dinge gemacht werden. Da macht es auch nichts aus, wenn man mal lange arbeitet und bis 23 Uhr im Büro tüftelt. Bleibt also dran“, schmunzelt Lena Farwick.

Diskutierten ihre Gründungsideen: Daniel Pschibilski, Courtney Horch, Pia Kevekordes und Marius Mischke vom Evangelisch Stiftischen Gymnasium (vorn), Jungunternehmer Lara Farwick (enra), Alexander Martinschledde (Lokalpioniere), Sabine Flöttmann (feine Dinge) und Lena Farwick (enra) (hinten)

Imagefilm und Debattierclub

Unsere Schule präsentiert sich ab sofort in einem professionell geschnittenen Imagefilm, der das Evangelisch Stiftische Gymnasium unter anderem in Drohnenaufnahmen zeigt. Die Idee zu dem vierminütigen Streifen, der in einer Pressekonferenz im Medienraum A29 vorgestellt wurde, hatte Schulleiter Martin Fugmann. Die Leiterin der Film AG, Yvonne Bansmann, sorgte mit großem Engagement zusammen mit ihren Schülerinnen und Schülern für die erfolgreiche Durchführung des Projekts. Dank der finanziellen Unterstützung durch die Osthushenrich-Stiftung im Rahmen des Netzwerks Begabungsförderung OWL konnten vier Workshops mit den Gütersloher Filmemachern Christopher Lorenz und Aljoscha Reinhardt stattfinden, in denen die notwendigen filmtechnischen Kenntnisse vermittelt und geübt wurden. Für die Filmprofis war die Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern Neuland. Beide fanden lobende Worte für unsere Nachwuchsfilmer. Auch Rolf Birkholz vergab nach der Premiere des Films Bestnoten in der Neuen Westfälischen.

Pressetermin im Medienraum A29 am 19. Januar 2018 (Fotos: Oliver Rachner)

Die Schule dankt allen Beteiligten – namentlich Dr. Burghard Lehmann als Geschäftsführer der Osthushenrich-Stiftung sowie Christopher Lorenz und Aljoscha Reinhardt – für ihre Unterstützung.

Und hier können Sie den Imagefilm des ESG sehen.

Im zweiten Teil der Pressekonferenz stellte unsere Fremdsprachenassistentin Rachael Montgomery den von ihr geleiteten Debating Club vor, in dem freie Rede und themenzentrierte Diskussion trainiert werden. Kim, Nelly und Lauritz aus den Jahrgangsstufen 8 und 9 lieferten anhand des Themas Ausbeutung der Antarktis dafür ein gelungenes Beispiel.

ESG kehrt zu G9 zurück

Das Evangelisch Stiftische Gymnasium begrüßt das eindeutige Bekenntnis der Landesregierung zur Neuordnung der Gymnasien im neunjährigen Bildungsgang. Wir werden die im Rahmen der Stundenverpflichtungen entstehenden zeitlichen Freiräume nutzen, um noch stärker als bisher alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit wir unsere Schülerinnen und Schüler mit ihren individuellen Bedürfnissen, Begabungen und Neigungen bestmöglich fördern können. Die zweite Fremdsprache wird am ESG nach dem neuen Gesetzentwurf zu Beginn der Klasse 7 und nicht, wie bisher, zu Beginn der Klasse 6 einsetzen. Weitere aktuelle Entscheidungen der Landesregierung zur konkreten Ausgestaltung von G9 können Sie auf dem Bildungsportal des Schulministeriums Nordrhein-Westfalen mitverfolgen.

Prägt das Gesicht der Schule ebenso wie das Stadtbild: der Dachreiter (das „Türmchen“) auf dem Altbau des ESG (Foto: Oliver Rachner)

Zwölf Uhr mittags – das Türmchen live