Aktuelles

Unsere fleißigen Bloggerinnen vom ESbloG, der digitalen Schülerzeitung, berichten nahezu täglich über Neuigkeiten aus dem Schulalltag. Der kürzeste Weg zum Blog führt hier entlang. Den Blog gibt’s auch auf Instagram.

Sie wollen nachlesen, wie die Presse über das Evangelisch Stiftische Gymnasium berichtet hat? Schauen Sie in unser Pressearchiv.

 

Mitteilungen der Schulleitung haben wir auf einer eigenen Seite (Mitteilungen) zusammengestellt.

Wir bitten vor allem in der gegenwärtigen Krisensituation, aber auch später, um freundliche Kenntnisnahme.

Hier geht’s zu den Mitteilungen.

Einladung zur Mitwirkung am Weihnachtskonzert

Für den zweiten Adventssonntag, den 5. Dezember ist ein großes Weihnachtskonzert in der Martin-Luther-Kirche geplant, bei dem auch der ESG-Chor auftreten soll. Auf dem Spielplan steht die „Missa Brixinensis“ von Stefan Trenner für Chor, Blechbläser, Pauken und Orgel. Alle interessierten Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen, an dem Konzert mitzuwirken. Mehr Informationen, unter anderem zu den Proben und zur Kontaktaufnahme, gibt es hier.

Klausurplan

Der Klausurplan für das erste Halbjahr 2021/22 ist online.

Ergebnis des Sponsorenlaufs steht fest

Trotz der Einschränkungen durch die Hygienemaßnahmen hat es sich das Evangelisch Stiftische Gymnasium vor den Sommerferien nicht nehmen lassen, einen Sponsorenlauf für seine in finanzielle Not geratene kenianische Partnerschule, die St. Joseph Junior School in Nairobi, auszurichten. Zeitversetzt nahmen alle Klassen an der Aktion teil. Eltern und Großeltern, Freunde und Verwandte sowie Lehrkräfte spendeten kräftig für jede auf dem Sportplatz der Schule gelaufene Runde. Inzwischen ist das eingenommene Geld gezählt und weitergeleitet worden. Das Resultat des Sponsorenlaufs: das ESG konnte die stattliche Summe von 33.600 Euro an seine Partnerschule, die in den Slums von Nairobi liegt (wir berichteten), überweisen. Die Hoffnungen, die an die Benefiz-Aktion geknüpft waren, wurden damit weit übertroffen.

Dass eine so hohe Summe zusammenkommen würde, konnte einer ganz zuletzt erhoffen: Schulleiter George Makori, dem das Geld auszugehen drohte, mit dem bislang er seinen Schützlingen den Unterricht und eine warme Mahlzeit am Tag finanziert hatte. Hält man sich vor Augen, dass in Nairobi mit nur 40 Euro ein Kind einen ganzen Monat lang ernährt werden kann, werden die Dimensionen dieser Spendenaktion, aber auch die Not vor Ort, deutlich. Zum Dank sandte Makori die folgenden Grußworte:

„Seit Beginn der Pandemie sind die Spendengelder, von denen wir die Mahlzeiten und die Materialien für unsere Schülerinnen und Schüler finanzieren, erheblich zurückgegangen. Daher können wir euch nicht genug danken, dass ihr diesen Sponsorenlauf für uns durchgeführt habt. God bless you all, dear brothers and sisters“.

Blick in einen Klassenraum: Dort wo die Kinder lernen, essen sie mittags auch (Foto: George Makori)

Die meisten der in den Slums Nairobis aufwachsenden Kinder sind gezwungen, ihren Beitrag zum Unterhalt der Familie zu leisten. Arbeit finden sie in den Steinbrüchen oder auf den wilden Müllkippen der Stadt. Eine andere Wahl bleibt ihnen nicht, wollen sie nicht verhungern. Die St. Joseph Junior School bietet zumindest einigen von ihnen die Möglichkeit, ein besseres Leben kennen zu lernen. Eine Köchin sorgt dafür, dass sie etwas Warmes zu essen bekommen – für viele die einzige Mahlzeit am Tag.

Zurzeit sucht Makori ein neues, größeres Schulgebäude – eines mit fünf Räumen –, das angemietet werden kann. Damit wäre es möglich, eine weitere Klasse aufzunehmen und die Küche, für die aus Platzgründen bislang ein Klassenraum herhalten musste, in größerer Entfernung zu den Unterrichtsräumen unterzubringen. Leider ist es kaum denkbar, für die neue Schule ein Stück Land zu erwerben: Zum einen sind die Grundstückspreise zu hoch und zum anderen kann das Land jederzeit von gewalttätigen Gruppen enteignet werden – eine bittere Erfahrung, die vor einigen Jahren die Vorgängerschule machen musste. Doch die Kinder sind bei George Makori in guten Händen, denn seine oberste Priorität gilt dem Wohlergehen und der Sicherheit seiner Schützlinge.

Wir danken an dieser Stelle nochmals allen Beteiligten für sportlichen Einsatz und Spendenbereitschaft.

Entlassung der Abiturientia 2021

Der Corona-Pandemie und anderen Widrigkeiten zum Trotz haben von den 110 Schülerinnen und Schülern des aktuellen Abiturjahrgangs 108 das Abitur bestanden. Sechs von ihnen erreichten die Traumnote 1,0, 35 Abiturienten können sich über eine 1 vor dem Komma freuen. Der diesjährige Notenschnitt liegt bei 2,31. Am letzten Tag des Schuljahres wurden ihnen – zum ersten Mal seit Jahren – in der Stadthalle die Abiturzeugnisse überreicht.

Nach einem geistlichen Impuls durch Schulpfarrer Dr. Martin Schewe verwies Schulleiter Martin Fugmann in seiner Ansprache auf das Motto des Abiturjahrgangs („AlABIn – In jeder Flasche steckt ein Genie!“) und lud die Anwesenden ein, mit ihm in die düfte- und metapherngeschwängerte Welt der märchenhaften Vorlage aus Tausendundeiner Nacht einzutauchen. Einen prunkvollen Palast wie in der orientalischen Erzählung habe das ESG seiner Abiturientia leider nicht bieten können – der Sanierungsbedarf der Schule ist offenkundig –, wohl aber einen „Gemeinschaftsraum Schule“ mit „guten Geistern“, in den alle nach dem Ende der Distanzlernphase zurückkehren konnten. Wenngleich die Zeit, in der das Wünschen noch geholfen hat, vorbei ist, verlieh Martin Fugmann einem besonderen Wunsch Ausdruck: „Wir brauchen fliegende AlABIns, fliegende Teppiche und Wunderlampen – Menschen, die losfliegen, die ihren Leidenschaften nachgehen, die sich nicht nach allen Richtungen absichern, bevor sie handeln!“ Dass nach Ausflügen der jungen Leute in die sprichwörtliche große weite Welt die Route der fliegenden Teppiche auch am ESG vorbeiführen möge, wünschen wir uns alle.

Sechs Abiturientinnen und Abiturienten wurden von Schulleiter Martin Fugmann und Bürgermeister Norbert Morkes für ihr Abitur mit der Note 1,0 geehrt (Foto: Thomas Göhler)

Im Anschluss wurden die Abiturienten mit der Note 1,0 mit einer besonderen Ehrung bedacht. Über ein Buchgeschenk können sich freuen: Aysun Aydogan, Mareike Eube, Annika Grafemeyer (mit der höchsten jemals erreichten Punktzahl eines Abiturs am ESG: 887 Punkte), Thomas Gabriel Kim, Tino Klahn und Sofia Felicia Siering.

Für herausragende Leistungen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich gab es wie jedes Jahr gesonderte Auszeichungen. Mit dem Physikpreis bedacht wurden Ann-Christin Bender, Aljosha Beidinger, Tino Klahn und Sofia Felicia Siering. Der Chemiepreis ging an Christina Deev, Mareike Eube und Annika Grafemeyer. Laura Contu und Thomas Gabriel Kim wurde der Informatikpreis zuerkannt. Den Mathematikpreis erhielten Tino Klahn und Sofia Felicia Siering. Auch einen Religionspreis gab es; er wurde Benedikt Bracht und Mareike Eube verliehen.

Für ihr besonderes Engagement in der Qualifikationsphase wurden die folgenden Abiturientinnen und Abiturienten ausgezeichnet: Theo Gehring als SV-Sprecher, Clara Fugmann und Clemens Husemann als Stufensprecher; Quoc Tuan Bui und Marlon Juntorius für ihre Arbeit in der CompuTecS; Laura Contu, Selin Kocabasoglu, Kendra und Lisanne Mersch sowie Arthur Schmidt für ihre Arbeit in der CourAGe; Moritz Kube, der die Aulaveranstaltung mit Schulministerin Yvonne Gebauer moderierte, für seine Engagement im Debattierclub. Weitere Auszeichnungen gingen an die MedienScouts Courtney Horch, Amelie Peters, Tara Ritter, Katharina Staudte sowie Lara und Lynn Sußiek. Für die Mitgestaltung des virtuellen Tags der offenen Tür erhielten Finn Elliger, Fynn Soeren Kirsch, Kendra und Lisanne Mersch, Anneke Nelissen, Lara Sußiek und Simon Wippermann ein Buchgeschenk.

Allen Abiturientinnen und Abiturienten, die sich neben der Belastung durch die Abituranforderungen und die Corona-Einschränkungen in besonderer Weise für das ESG eingesetzt haben, gilt der Dank der Schule. Auch den Lehrkräften, die den Schülerinnen und Schülern in vielfältiger Form beratend zur Seite standen, gilt unser Dank. Es sind Dr. Thomas Göhler als Oberstufenkoordinator sowie Kai Clamor und Olaf Menzen als Stufenleiter. Als Beratungslehrer fungierten Eva Bannert, Dominik Boucsein, Lena Erhardt, Christian Irmer, Marcus Kühle und Olaf Menzen.

Grußworte sprachen auch Fritz Husemann als Vorsitzender des Kuratoriums und Bürgermeister Norbert Morkes. Andreas Grafemeyer vertrat die Elternschaft der Abiturstufe, Clara Fugmann und Clemens Husemann hielten die Abschiedsrede der Abiturientia. Der musikalische Rahmen wurde von der Abiband (Laura Contu, Marlon Juntorius, Sergio Neito, Henry Dixon, Christina Deev, Vivienne Blasczyk) gestaltet.

Mit Musik in die Ferien

Ein ungewöhnliches Schuljahr ist zu Ende gegangen, das uns alle vor große Herausforderungen gestellt hat. Gemeinsam haben wir die größten Schwierigkeiten gemeistert. Nun ist es Zeit, die Sommerferien zu genießen. Hier ist die musikalische Untermalung dazu. Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, ihren Eltern, dem ganzen Kollegium sowie allen Freunden und Förderern unserer Schule eine schöne Sommerzeit und viele schöne Erlebnisse!

Abschlussgottesdienst

Leider können wir auch in diesem Jahr nicht mit einem Schulgottesdienst in Präsenz am letzten Schultag in die Sommerferien starten. Aber es gibt eine Alternative: Schulpfarrer Dr. Martin Schewe, die Fachschaft Religion, viele Schülerinnen und Schüler sowie Felix Kupferschmidt haben sich in den vergangenen Tagen viel Mühe gemacht, einen Online-Gottesdienst mit dem Titel „Ein Besuch im Zoo“ zu produzieren. Auf diese Weise kann die Schulgemeinde am Freitagmorgen in der ersten Stunde in allen Kursen und Klassen Gottesdienst feiern.

Sir Veillance – 86400 Sekunden

Corona hin oder her – der Dramakurs von Bruntje Beckers lässt es sich nicht nehmen, trotzdem Theater zu machen. Noch einmal für zu Hause, aber das heißt nicht, dass weniger drinsteckt. Unter diesem Link hebt sich auf YouTube der Vorhang.

In dem Stück mit dem Titel „Sir Veillance – 86400 Sekunden“ geht es um die Idee eines Senders, das Leben eines Mädchens rund um die Uhr als Livestream zu senden. Alice selbst weiß aber gar nichts davon. Wir sehen und hören einerseits die Seite des Mädchens, seiner Freunde und Familie und andererseits die Meinung des Senders.

Das Thema ist aktuell und futuristisch. Die Form des Stücks ist es ebenfalls. Der Kurs hat sich für einen Mittelweg zwischen Film und Theater entschieden, was im Ergebnis sehr interessant geworden ist. Zum Teil wird auf einer Bühne gespielt, aber es ist trotzdem ein richtiger „Spielfilm“. Gehen wir also ins Theater – auch wenn es nur das Sofa ist. Der Kurs freut sich über Kommentare direkt bei YouTube oder im persönlichen Austausch.

Betrifft: London-Fahrt

Wir bedauern sehr, mitteilen zu müssen, dass wir aufgrund der dynamischen Pandemielage in Großbritannien mit der sich nun rasch und stark ausbreitenden Delta-Variante des Coronavirus die für den Herbst geplante Fahrt nach London nicht durchführen können. Unser Reiseveranstalter hat uns zahlreiche, z.T. erhebliche, Beschränkungen mitgeteilt, die eine Fahrt unrealistisch machen. Dies trifft uns alle hart, hatten wir doch mit der Wiederaufnahme unseres Fahrtenprogramms auf einen positiven Schuljahresanfang mit prägenden Gemeinschaftserlebnissen gesetzt.

Begegnungsnachmittag

Begegnungsnachmittag für die neuen Fünftklässler – natürlich mit Abstand und mit Maske. Schulleiter Martin Fugmann begrüßte die 180 Kinder, die nach den Sommerferien unsere Schule besuchen werden, und Erprobungsstufenleiterin Iris Mülot konnte bei Fragen helfen. Alexandra Becker dirigierte die Kurrende, die die Anwesenden musikalisch willkommen hieß. (Das Lied gibt’s übrigens auch auf Video.) Wir alle freuen uns auf die „Neuen“, denen wir jetzt erst einmal schöne Sommerferien wünschen, bevor es bei uns am 18. August weitergeht.

Begegnungsnachmittag für die neuen Fünftklässler am 23. Juni 2021 auf dem Schulhof des ESG (Foto: Oliver Rachner)

Wie viel kostet ein Kind?

Unsere Partnerschule in Nairobi, die St. Joseph Junior School, ist zurzeit kaum noch in der Lage, die Schulspeisungen für die Schülerinnen und Schüler aufrecht zu erhalten. Neben Corona sucht also auch noch der Hunger die Kinder heim. Dabei ist die Schule für sie der einzige Ort, an dem sie eine warme Mahlzeit erhalten.

Die St. Joseph Junior School liegt in einer der ärmsten Gegenden Afrikas, einem Slum im Osten der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Dennoch ist Schulleiter George Makori stolz auf seine Schule und auf die 42 Kinder, die dort täglich den Unterricht besuchen. Sie stammen aus den Elendsvierteln der Hauptstadt, in die sie nach dem Unterricht zurückkehren – in zerrüttete Familien, in eine Welt von Hoffnungslosigkeit, Krankheit und Schmutz. George Makori will ihnen mit seinen Mitteln helfen, dem Teufelskreis der Armut zu entkommen.

Doch das Geld, das er für seine Schützlinge braucht, reicht nicht mehr.

Die meisten der in den Slums aufwachsenden Kinder sind gezwungen, ihren Beitrag zum Unterhalt der Familie zu leisten. Arbeit finden sie in den Steinbrüchen oder auf den wilden Müllkippen der Stadt. Eine andere Wahl bleibt ihnen nicht, wollen sie nicht verhungern. Die St. Joseph Junior School bietet zumindest einigen von ihnen die Möglichkeit, ein besseres Leben kennen zu lernen. Eine Köchin sorgt dafür, dass sie etwas Warmes zu essen bekommen – für viele die einzige Mahlzeit am Tag.

Wir wollen unserer Partnerschule, die sich finanziell in akuter Not befindet, helfen – schnell, wirksam und unbürokratisch. Jeder und jede kann einen Beitrag leisten, und sei er auch noch so klein. Denn wir sind viele, und zusammen können wir viel erreichen. Darum richten wir am Freitag, den 25. Juni einen Sponsorenlauf für die St. Joseph School aus. Es ist wichtig, dass wir so viel Geld wie möglich erlaufen. Weitere Informationen zum Sponsorenlauf gibt es in den nächsten Tagen – die SV und die Schülerinnen und Schüler der CourAGe werden jede Klasse aufsuchen, um über den Ablauf und das Ziel der Spendenaktion zu informieren.

Wie viel kostet ein Kind? In Afrika nicht viel: Mit nur 40 Euro kann ein Kind einen ganzen Monat lang gespeist und damit vor dem Verhungern bewahrt werden. Jeder Euro zählt und hilft. Laufen wir für Nairobi – damit unsere afrikanischen Freunde dem Hunger davonlaufen können.

770 mal vom Meer zum Gipfel des Mount Everest

Fast 7.000 gelaufene Kilometer, über 10 Millionen gezählte Schritte und acht Jahrgänge mit Engagement und Zusammenhalt: Das Projekt #ESGehtWeiter fand einen erfolgreichen Abschluss und die SV belohnte nun die aktivsten Klassen mit insgesamt € 500.

Im Projekt #ESGehtWeiter der Schüler*innenvertretung (SV) haben die Schülerinnen und Schüler des ESG im März eine Woche lang ihre Schritte gesammelt und sind mit ihren Klassen gegeneinander angetreten. In Unter-, Mittel- und Oberstufe wurde jeweils die Siegerklasse mit den meisten Schritten ermittelt.

Insgesamt sind die Schülerinnen und Schüler knapp 7.000 Kilometer gelaufen – das entspricht 770 mal der Höhe des Mount Everest! So konnte die SV in der Zeit des Distanzunterrichts Bewegung fördern, den sozialen Zusammenhalt innerhalb der Klassen stärken und einen wertvollen Beitrag für die Schulgemeinschaft leisten. Die große Beteiligung sorgte außerdem für zunehmendes Interesse und Engagement für die SV.

Zum Abschluss des Projekts gratulierte die SV den Gewinnerklassen und überreichte ihnen die Preise. Für die meisten Schritte erhielten die Klassen 5a und 8d jeweils € 100 und die Jahrgangsstufe Q1 € 300 für die Klassen- bzw. Stufenkasse aus den Händen von Charlotte Münstermann und Lauritz Klosterkamp. Damit will die SV jetzt, wo Öffnungen in Sicht sind, den Klassen zum Abschluss des Schuljahres die Möglichkeit zu sozialen Aktivitäten bieten.

Ein herzlicher Dank kommt dem Förderverein des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums – der am Tag der Preisübergabe durch Claudia Heitmann vertreten war – für die großzügige Bereitstellung der Mittel zu, ohne die dieses Projekt nicht möglich gewesen wäre.

Außerdem bedankt die SV sich bei allen Schiris, SV-Mitgliedern und Organisatoren, die das Projekt mit geplant, durchgeführt und unterstützt haben.

 

Erfolgreicher Abschluss von #ESGehtWeiter

Die Vertreter der Klassen 5a, 8d und der Stufe Q1 zusammen mit den Moderatoren Charlotte Münstermann und Lauritz Klosterkamp sowie Claudia Heitmann (Förderverein) und SV-Lehrer Timo Ostermeier (Fotos: Oliver Rachner)

Orpheus Bothmann Bundespreisträger

Orpheus Bothmann, Schüler der Jahrgangsstufe EF, hat beim diesjährigen Bundeswettbewerb von „Jugend musiziert“, der vom 20. bis 26. Mai in Bremen und Bremenhaven ausgetragen wurde und als Videowettbewerb stattfand, in der Kategorie Posaune Solo einen 1. Preis mit 25 Punkten erreicht. Bereits auf Regional- und Landesebene ging Orpheus mit der ihm zuerkannten Höchstpunktzahl von 25 Punkten als 1. Preisträger hervor. In der NRW-Wertung setzte er sich dabei als einziger Posaunist in seiner Altersgruppe mit dieser Höchstbewertung erfolgreich durch. Orpheus ist Schüler der Kreismusikschule Gütersloh und wird von Eckard Vincke unterrichtet.

Nachweis über Masernschutzimpfung

Nach geltendem Gesetz benötigen wir von jedem Schüler und jeder Schülerin einen Nachweis der Masernschutzimpfung. Die Informationen zur Umsetzung des Masernschutzgesetzes, zu der auch wir verpflichtet sind, entnehmen Sie bitte dem Elternbrief und dem Anschreiben des Schulministeriums.

„Pizzamundspülung“ gewinnt

Beim digitalen Wettbewerb „Schüler experimentieren“, der Juniorensparte von „Jugend forscht“, hat Falk Wannhof aus der Jahrgangsstufe 7 in der Kategorie Biologie den 1. Platz errungen. Darüber hinaus hat er den Sonderpreis für Interdisziplinarität und den Sonderpreis für MINT bekommen. „Mehr geht wirklich nicht“, freut sich seine Projektbetreuerin Dr. Maria Hunfeld.

Das Thema von Falks Projektarbeit lautet „Pizzamundspülung und ihre antibakterielle Wirkung auf Kariesbakterien“. In ihr belegt Falk überzeugend, dass Thymianöl die beste Wirkung gegen Karies zeigt. Seine Projektarbeit greift auf Erkenntnisse zurück, die der zwölfjährige Schüler 2020 gewonnen hat: „Im letzten Jahr habe ich nach Pflanzen geforscht, die eine antibakterielle Wirkung zeigen. Ich habe damals mehrere natürliche pflanzliche Antibiotika gefunden. Da Bakterien aber sehr spezifisch auf Antibiotika reagieren, wollte ich mit dem erworbenen Wissen in diesem Jahr einen praktischen Anwendungsbereich für die gefundenen natürlichen Antibiotika erforschen.“

Falk Wannhof (Foto: privat)

Wie bist du bei deinem Projekt vorgegangen?

„Ich habe mit Hilfe von Kariesscreeningtests Kariesbakterien (Laktobazillen sowie S. mutans) aus meiner eigenen Spucke gezüchtet und mit diesen in der Art eines Hemmstofftests nach Substanzen gesucht, die das Wachstum von Kariesbakterien hemmen. Insgesamt habe ich 56 Pflanzen als Tee, Öl oder Extrakt untersucht.“

Und was hast du dabei festgestellt?

„Acht dieser Pflanzen zeigten eine Wirkung gegen Laktobazillen oder S. mutans, einige von ihnen auch gegen beide Sorten von Bakterien. Das sind Nelkenöl, Knoblauch, Teebaumöl, Chaga-Extrakt, OPC-Extrakt sowie schwarzer Tee. Besonders hat mich erstaunt, dass auch das Siwak Puder dazugehört. Es wird aus dem sogenannten Zahnbürstenbaum (Salvadora persica L.) gewonnen. Bereits die Indianer nutzten es zur Zahnpflege. Testsieger war allerdings das Thymianöl. Dieses wirkt am stärksten sowohl gegen Laktobazillen als auch gegen S. mutans.“

Wie ging es danach weiter?

„In einem weiteren Schritt habe ich eine Mundspülungsrezeptur mit Alkohol für Erwachsene und eine mit destilliertem Wasser für Kinder entwickelt und deren Wirksamkeit ebenfalls über den Hemmstofftest abgesichert. Erstaunlicherweise braucht es weniger Thymianöl in destilliertem Wasser als in Alkohol, um zu wirken.“

Und wie kam die Mundspülung zum Einsatz?

„Meine Eltern haben eine Woche lang die Mundspülung mit Alkohol zusätzlich zum normalen Zähneputzen benutzt. Meine Mutter hat den Versuch nach drei Tagen abgebrochen, weil sie den Geschmack total ekelig fand. Mein Bruder und ich haben dasselbe mit der alkoholfreien Spülung gemacht. Zu Beginn und am Ende der Testwoche haben wir den Kariesscreeningtest dazu genutzt, die Menge der im Speichel vorhandenen Bakterien zu messen.“

Mit welchem Ergebnis?

„Man konnte bei uns allen in unterschiedlicher Ausprägung feststellen, dass die Bakterienmenge nach der Woche mit zusätzlicher Mundspülung deutlich reduziert war.  Am Ende waren mein Bruder und ich uns einig: Die wässrige Mundspülung ist lecker und schmeckt nach Pizza.“

Anfang Mai geht es für Falk, der schon dreimal an „Schüler experimentieren“ teilgenommen hat, in die nächste Runde zum Landeswettbewerb nach Dortmund. Wir freuen uns mit ihm, drücken die Daumen und wünschen ihm viel Erfolg.

Nachtrag: Nach dem Sieg auf Regionalebene hat Falk den zweiten Platz beim Landeswettbewerb von „Schüler experimentieren“ errungen. Zum Bericht der Neuen Westfälischen geht es hier: NW11052021(1), NW11052021(2). Wir gratulieren Falk zu diesem schönen Erfolg und sind auf weitere Forschungsergebnisse gespannt.

Betrifft: Laptops – häufig gestellte Fragen

Hier haben wir eine Sammlung häufig gestellter Fragen zusammengestellt, die an den Laptopbeirat gerichtet worden sind, und die Antworten darauf:

Wer oder was ist der Laptopbeirat?

Der Laptopbeirat ist ein Arbeitskreis, der seit Beginn des Laptop-Projekts am ESG vor über zwanzig Jahren den Bestellprozess begleitet. Nach der Geschäftsordnung sind hier neben jeweils zwei Elternvertreter*innen des 6. – 10. Jahrgangs auch drei Vertreter*innen der Lehrer- sowie drei Vertreter*innen der Schülerschaft vorgesehen. Die Elternvertreter*innen sind unter der E-Mail laptopbeirat@esg-guetersloh.de zu erreichen.

Muss ich am ESG einen Laptop kaufen?

Nach einem Beschluss der Schulkonferenz ist das Arbeiten mit einem digitalen Endgerät sowohl in der Sekundarstufe I wie II verpflichtend. Es kann allerdings auch ein eigenes Gerät gekauft werden, eine Bestellung über die Schule ist nicht notwendig. In den letzten Jahren hat sich jedoch die überwiegende Mehrheit für eine Bestellung über die Schule entschieden.

Wie kommt der höhere Mehrpreis gegenüber einem Privatkauf zustande?

Der zentral über das ESG organisierte Finanzkauf umfasst für die Laufzeit eine umfassende Versicherung der Geräte und bildet die Leasinggebühren ab. Überdies beinhalten die Kosten einen sogenannten “Solidareuro”, den jedes Elternhaus bei der Teilnahme bezahlt. Hiermit wird es auch “sozial schwächeren” Familien ermöglicht, am Laptopprogramm teilzunehmen: Jedes Kind soll einen Laptop zur Verfügung haben.

Entsprechende EDU-Vergünstigungen sind bereits eingepreist.

Können weitere Geräte für Familienmitglieder bestellt werden? 

Dies ist leider nicht möglich.

Wie begründen Sie die Empfehlung für Apple?

Es ist eine Mischung verschiedener Argumente, die in der Zusammenführung zu der – zu diesem Zeitpunkt noch nicht bindenden – Entscheidung des Beirates geführt haben:

Welche Ausstattung haben die Geräte?

MacBook Air M1

HP X360 435:

Wie kann ich Support für das Gerät bekommen?

Bei einem Hardwaredefekt werden die Geräte von den SuS eingeschickt. Für Fragen rund um die Software steht die CompuTecs zu den bekannten Öffnungszeiten (Montag und Donnerstag 13:30 Uhr) für Schülerinnen und Schüler – vornehmlich der Jahrgangsstufen 7-10 – zur Verfügung.

Wozu werden die Laptops genutzt?

Das ist inzwischen so vielfältig wie die Angebote der Lehrkräfte in den Unterrichtsfächern. Zwar spielen die MS-Office-Programme weiterhin eine wichtige Rolle, allerdings werden in vielen Fächern – nicht nur in WMK – beispielsweise Medienprodukte (z.B. Lernvideos, Hörspiele etc.) erstellt. Für die Lernplattform ist es dabei unerheblich, ob Windows- oder Apple-Geräte auf sie zugreifen.

Ist die Lehrerschaft auf den Einsatz von Apple-Geräten vorbereitet?

Zu Beginn des Projektes – also vor über 20 Jahren – ist die Lehrerschaft tatsächlich zu Windows und im Besonderen zu den Microsoft Programmen Word und Powerpoint fortgebildet worden. Allerdings wird seit 2 Jahren mit iPads in der 5. und 6. Klasse gearbeitet und entsprechend fortgebildet; erste Berührungspunkte gibt es hier also bereits. Zum anderen steht das Gerät bzw. Windows-Programme nicht mehr im Vordergrund des Unterrichts, sondern Lernplattformen und die dort bereitgestellten Lernarrangements, die für alle Betriebssysteme erreichbar sind.

ESG erhält Spende von 3.000 FFP2-Masken

Aus den Händen des Praxisteams Hermjacob und Kollegen (Gütersloh) hat das Evangelisch Stiftische Gymnasium eine großzügige Spende im Umfang von 3.000 FFP2-Masken erhalten.

Die Aufnahme des Präsenzunterrichts an den Schulen liegt den Ärzten Dr. Knut Hermjacob, Dr. Andreas Elsner, Dr. U. Schröder und Dr. S. Duman besonders am Herzen. Was kann man tun, um den Unterricht in den Schulen noch sicherer zu machen und hier die Ausbreitung des SARS-CoV2-Virus zu verhindern? Auch die Corona-Mutationen mit erhöhten Ansteckungsraten machen den Ärzten zunehmend Sorgen. Da die Coronaschutzimpfung erst ab 16 Jahren zugelassen ist, kommt diese Schutzmaßnahme für die meisten Schüler derzeit noch nicht in Betracht. Umso wichtiger sind die bekannten Vorsorgemaßnahmen und hier besonders das Tragen von FFP2-Masken, die gegenüber Stoff- und OP-Masken wesentliche Vorteile haben. Die bislang eingesetzten Stoff- und OP-Masken bieten Schülern zwar einen gewissen Fremdschutz, aber aufgrund der Undichtigkeit und schlechter Filtrierung kaum Eigenschutz.

Bei Operationen benutzt man die sog. chirurgischen Masken, damit keine Tröpfchen der Atemluft des Arztes in die offene Wunde eines Patienten gelangen. Beim Einatmen bieten sie aber wenig Schutz gegen Aerosole/Viren in der Luft. Die FFP2-Maske dagegen filtert über 95 % der Partikel/Viren in der Luft und schützt somit den Träger vor einer Virusinfektion. Insofern ist das Tragen einer besser schützenden FFP2-Maske für Schülerinnen und Schüler im Schulbus und im Unterricht eine sehr sinnvolle Maßnahme.

An das Tragen der FFP2-Maske gewöhnt man sich schnell. Sie hat auch einen hohen Tragekomfort, weiß Dr. Hermjacob aus dem Praxisalltag zu berichten. Neben dem Einhalten der AHA-Regeln und regelmäßigem Lüften der Klassenzimmer könnten z.B. Luftreinigungsgeräte hilfreich sein, um die Aerosolbelastung der Raumluft und damit die Infektionsgefährdung für die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte zu verringern.

Die chirurgisch-orthopädische Gemeinschaftspraxis Hermjacob und Kollegen fühlt sich durch die unmittelbare Zuständigkeit für Schul- und Wegeunfälle (BG-Tätigkeit) im Sinne der Prävention – gerade auch in Coronazeiten – den Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften besonders verpflichtet, verbunden mit dem Wunsch, dass die FFP2-Masken möglichst breite Anwendung finden.

Schulleiter Martin Fugmann dankte im Namen der Schulgemeinde dem Praxisteam Hermjacob und Kollegen sowie dem Sanitätshaus Mitschke für die Unterstützung des Gesundheitsschutzes am Evangelisch Stiftischen Gymnasium.

Überreichten im Namen des Praxisteams Hermjacob und Kollegen eine Spende von 3.000 FFP2-Masken an das Evangelisch Stiftische Gymnasium: Dr. U. Schröder (links) und Dr. Knut Hermjacob. Schulleiter Martin Fugmann dankte ihnen im Namen der Schulgemeinde. (Foto: Oliver Rachner)

Virtueller Rundgang durch das ESG

Anlässlich des letzten Tags der offenen Tür haben wir einen virtuellen Rundgang durch das ESG erstellt. Klicken Sie einfach auf das Bild unten.

Hoffnungsschimmer im Elendsquartier

Seine Schule liegt in einer der ärmsten Gegenden Afrikas, einem Slum im Osten der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Doch Schulleiter George Makori ist stolz auf seine Schule und auf die 42 Kinder, die dort täglich den Unterricht besuchen. Sein Stolz drückt sich auch im Schulmotto aus: „Ever the best“ – an diesem bescheidenen Ort will er sein Bestes geben, um den ihm anvertrauten Mädchen und Jungen etwas Bildung zu vermitteln und Geborgenheit zu spenden. Und so können die Ärmsten der Armen hier etwas tun, was ihnen nirgendwo sonst in Nairobi vergönnt ist: lernen, ohne Angst vor Gewalt haben zu müssen.

Das Evangelisch Stiftische Gymnasium hat nun beschlossen, mit der St. Joseph Junior School eine Schulpartnerschaft einzugehen. Zum einen hofft man damit, die Partnerschule in Nairobi finanziell unterstützen zu können. Zum anderen bietet eine Schulpartnerschaft den Schülerinnen und Schülern beider Länder die Chance, mehr über das Leben der anderen erfahren zu können. Auf Initiative von Englischlehrerin Yvonne Bansmann sind bereits erste Kontakte zwischen beiden Schulen geknüpft worden. Die Kinder der Jahrgangsstufe 5 konnten bei einem Kenia-Projekt Antworten auf ihre vielen Fragen bekommen. Weitere Projekte werden folgen.

Die St. Joseph Junior School, die George Makori 2016 gegründet hat, umfasst die Klassen 1 bis 6. Drei Lehrer teilen sich die pädagogische Arbeit. Die drei Klassenzimmer sind einfach ausgestattet, aber sauber; der Unterricht setzt auf kooperative Lernformen, die zu Selbstständigkeit erziehen sollen. Die oftmals traumatisierten Kinder stammen aus Elendsvierteln, in die sie nach dem Unterricht zurückkehren – in zerrüttete Familien, in eine Welt von Hoffnungslosigkeit, Krankheit und Schmutz. George Makori will ihnen mit seinen Mitteln helfen, dem Teufelskreis der Armut zu entkommen.

Schulleiter George Makori vor der St. Joseph Junior School in Nairobi

Die meisten der in den Slums aufwachsenden Kinder sind gezwungen, ihren Beitrag zum Unterhalt der Familie zu leisten. Arbeit finden sie in den Steinbrüchen oder auf den wilden Müllkippen der Stadt. Eine andere Wahl bleibt ihnen nicht, wollen sie nicht verhungern. Zwar ist Kinderarbeit in Kenia verboten. An einen Schulbesuch wagen die meisten dennoch nicht zu denken. Und so bietet die St. Joseph Junior School zumindest einigen Kindern die Möglichkeit, ein besseres Leben kennen zu lernen. Eine Köchin sorgt dafür, dass sie Frühstück und ein warmes Mittagessen bekommen.

Fast die Hälfte der Bevölkerung in dem ostafrikanischen Land lebt in absoluter Armut. Obdachlosigkeit, Prostitution, Unterernährung und fehlende medizinische Versorgung sind verbreitete Probleme. Viele Kinder wachsen ohne Eltern auf. Schon die Jüngsten schnüffeln Klebstoff, um das Hungergefühl zu betäuben. Ihren Durst stillen sie mit verschmutztem Wasser; sauberes Trinkwasser gibt es kaum.

Die St. Joseph Junior School finanziert sich aus eigenen Mitteln. Schulgebühren gibt es nicht, sie wären von den armen Familien ohnehin nicht zu bezahlen. Um die laufenden Kosten zu decken, ist die Schule auf Spenden angewiesen, die unter anderem von der evangelischen Kirche und von zwei weiteren Organisationen gesammelt werden (darunter der Habari Kenia Club e.V., eine Initiative des Oberstufenkollegs Bielefeld – www.habarikenia.de). Bezahlt werden müssen u.a. die Gebäudepacht, die Lehrergehälter und die Schulmaterialien, aber auch die Medikamente für erkrankte Kinder und das Essen. An eine bessere Ausstattung der Klassenzimmer, gar die Anschaffung eines zweiten Computers, ist zurzeit nicht zu denken. Auch kann die Schule wegen des Geldmangels nicht so viele Kinder aufnehmen wie eigentlich nötig. Die Schulpartnerschaft soll helfen, dies zu ändern. Wer George Makoris Schulprojekt unterstützen will und spenden möchte, findet unter www.habarikenia.de die Nummer des Spendenkontos.

Ausgezeichnete Geschäftsidee

Ausgezeichnet: Carl Kaese, Tino Klahn und Abimanju Premachandran mit der Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme an der „Junior MINT-Werkstatt“. (Es fehlt Clemens Husemann.)

Vier Schüler der Jahrgangsstufe Q2 – Clemens Husemann, Carl Kaese, Tino Klahn und Abimanju Premachandran – haben an der diesjährigen „Junior MINT-Werkstatt“ teilgenommen. Bei einem ersten Treffen im Frühjahr (vor dem ersten Lockdown) haben sie mittels Design-Thinking-Methode eine Geschäftsidee für eine Schulverwaltungsapp entwickelt. Während der Projektphase wurden sie von einem Mentor aus der Wirtschaft und von Informatiklehrer Mario Bolte begleitet. Das von ihnen entwickelte sog. Business-Modell-Canvas wurde einer Jury vorgestellt, die aus Mitgliedern des Unternehmerverbandes für den Kreis Gütersloh und des Instituts für Wirtschaft in Köln bestand. Der Lohn der gemeinsamen Arbeit: ein Preisgeld in Höhe von 150 Euro. Mehr zum Thema in der Presseerklärung des Unternehmerverbandes.

Stilsicher durch die Pandemie

Während die Corona-Pandemie mit steigenden Infektionszahlen auch Schulen das Leben schwer macht, steht das Evangelisch Stiftische Gymnasium der Herausforderung nun etwas gelassener gegenüber. Dank einer Spende der Firma HEPRO GmbH können die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte des ESG sich nun an zehn neuen Desinfektionsmittelspendern die Hände desinfizieren. Das Besondere an den Standgeräten aus Edelstahl: Die Desinfektion erfolgt kontaktlos per Fußbedienung. Wer auf Stilsicherheit Wert legt, darf sich darüber hinaus an dem ESG-Logo erfreuen, das die schlanken Säulen ziert.

Bakterien, Pilze und Viren, darunter auch das Corona-Virus, werden bei der Handdesinfektion sicher abgetötet. „Das ständige Auffüllen bzw. der Batteriewechsel entfallen nun. Eine geniale Lösung für unsere Schule. Unser Ziel ist es ja, den Wechsel vom Präsenz- zum Distanzunterricht möglichst zu vermeiden“, so Schulleiter Martin Fugmann. Und Carsten Kükmann vom Hausmanagement der Schule ergänzt: „Aufgrund der 5-Liter-Lösung muss viel seltener der Kanister mit dem Desinfektionsmittel getauscht werden, damit entfällt das umständliche manuelle Auffüllen.“

Christoph Wolter, Geschäftsführer der HEPRO GmbH, betont: „Unsere Säulen werden rein mechanisch per Fußkick bedient. Dadurch wird eine Ausbreitung von Keimen wirkungsvoll reduziert.“ Das Familienunternehmen, dem bereits Anfragen europäischer Regierungen u.a. aus Spanien und der Schweiz vorliegen, produziert die Hygienesäule in Wiedenbrück. „Als gebürtiger Gütersloher und Vater von zwei Schulkindern freue ich mich sehr über den Einsatz der Desinfektionsmittelspender am ESG, um so einen Beitrag zum Schutz der Schulgemeinschaft leisten zu können. Gerade für Schulen ist es wichtig, bestmöglich ausgestattet zu sein, um Kindern eine sichere Lernatmosphäre zu bieten“, so Wolter.

„Die Bedienung per Fußkick macht sogar Spaß und ist bestimmt bei Kindern besonders beliebt“, freute sich Elke Corsmeyer vom Förderverein des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums beim Livetest während der Übergabe der neuen Geräte an die Schule.

Martin Fugmann, Elke Corsmeyer, Christoph Wolter, Carsten Kükmann (v.l.) am Tag der Übergabe der Hygienesäulen an das ESG

Informationen zur Berufsorientierung

Auf unserem Padlet zur Studien- und Berufswahl finden Sie aktuelle Informationen zu Stipendien, Ausbildungsplätzen, FSJ, Berufsmessen, individuellen Beratungsangeboten und vieles mehr. Zum Padlet geht es hier entlang.

Schulen und Corona: Hybrides Lernen

„Zurück zum Regelunterricht? Bloß nicht, finden Schüler und Lehrer eines Gymnasiums in Gütersloh. Über Lern-Revolutionen, die erst die Krise ermöglicht“ schreibt die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom 6. September. Das besagte Gymnasium, das der Reporter der SZ besuchte, ist das ESG. Zum Online-Artikel der SZ geht es hier. Alle, die kein SZ-Abonnement haben, können den Text des Artikels hier lesen.

Hilfe in besonderen Zeiten

Ganz unverhofft hat sich unser aller Alltag aufgrund der Corona-Pandemie grundlegend verändert, denn wir sind aufgefordert, bis auf Weiteres zu Hause zu bleiben und unsere Sozialkontakte einzuschränken. Nicht alle Schülerinnen und Schüler haben in diesen Zeiten aber ein sicheres Zuhause. Der ungewohnte Alltag mit vielen Familienmitgliedern daheim, das Kontaktverbot und der damit einhergehende Austausch sorgen oftmals für Zündstoff. Dazu kommen Sorgen der Eltern, der Kinder, Schulaufgaben, die bewältigt werden müssen usw. Das sexualpädagogische Team der pro familia Gütersloh hat daher ein Handout mit hilfreichen Kontakten zusammengestellt, an die man sich in der Not wenden kann. Es kann hier heruntergeladen werden. Darüber hinaus verweisen wir auf unser Beratungsteam und dessen Angebote.

Leseempfehlung: Das Buch zur Lage

In Krisenzeiten ist das Informationsbedürfnis vieler Menschen besonders groß, an wissenschaftlich gesicherte Informationen zu kommen aber nicht immer leicht. Der renommierte amerikanische Wissenschaftsjournalist David Quammen hat 2012 eine ebenso fundierte wie spannende Abhandlung darüber veröffentlicht, was wir über die nächste Pandemie – die durch das Überspringen eines neuartigen Virus vom Tier auf den Menschen ausgelöst werde – wissen sollten. Ironie der Geschichte: Die nächste Pandemie ist jetzt. Sein Buch Spillover. Animal Infections and the Next Human Pandemic (Norton) ist 2013 auf Deutsch als Spillover: Der tierische Ursprung weltweiter Seuchen (DVA) erschienen. Das Gute: Quammen geht es nicht um Panikmache, sondern um solide Information und ein besseres Verständnis der Welt, in der wir leben. Klare Leseempfehlung!

Transatlantische Kooperation zur Künstlichen Intelligenz

An der German International School of Silicon Valley (GISSV) in Kalifornien forschen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 von Februar bis März innerhalb eines fächerübergreifenden transatlantischen Projekts über die Auswirkungen der Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI).

Zusammen mit der Jahrgangsstufe 11 des Evangelisches Stiftischen Gymnasiums untersuchen sie in Projektgruppen eine selbstgewählte Forschungsfrage über die ethischen, ökonomischen, politischen und sozialen Auswirkungen von KI und fertigen hierzu unter dem Einsatz verschiedener Medien eine interaktive Präsentation an.

Zum Auftakt des Projekts fand im Rahmen einer Kick-off-Veranstaltung am 19. Februar eine Videokonferenz statt, bei der sich die Schülerinnen und Schüler beider Schulen kennen lernen konnten. Auf amerikanischer Seite lieferte ein Experte aus der Wirtschaft, Joaquin Quiñonero Candela (Director for Applied Machine Learning bei Facebook), spannende Einblicke in den Themenbereich. Daniela Behrendt, Expertin für agiles Lernen, stellte zudem moderne Methoden der Projektarbeit vor, die die Jugendlichen bei ihren Arbeitsprozessen unterstützen sollen. Unsere Schülerinnen und Schüler waren für die Auftaktvideokonferenz bei Bertelsmann zu Gast. Begleitet wurden sie von den Lehrkräften Mario Bolte, Kai Clamor und Katrin Kloppenburg.

Die Kooperation der beiden Schulen, die ausgeweitet werden soll, setzt neue Akzente in den Bereichen Internationalisierung und Digitalisierung, die zentrale Bestandteile unseres Schulprogramms sind. Darüber hinaus erweitert die geschilderte Kooperation unsere Arbeit im International Baccalaureate (IB) zugunsten unserer Schülerinnen und Schüler auf sinnvolle Weise.

Musikalischer Neujahrsgruß in der Aula

Nur eines der Highlights beim musikalischen Neujahrsgruß: die Kurrende unter der Leitung von Alexandra Becker (Foto: Oliver Rachner)

Die Chor- und Instrumentalkinder, das Vororchester, die Kurrende und der Chor hießen am 29. Januar in der vollbesetzten Aula das neue Jahr musikalisch willkommen. 120 singende und spielende Schülerinnen und Schüler, hauptsächlich aus den Jahrgangsstufen 5 und 6, präsentierten die Ergebnisse der Arbeit des ersten Halbjahres und gaben einen beeindruckenden Einblick in ihr musikalisches Können, sei es in Form von Solo- oder von Ensembleleistungen. Alexandra Becker dirigierte; Thomas Rimpel und Martin Fugmann begleiteten die jungen Talente am Flügel. Ein besonderer Dank gilt den Musikpädagogen der Kreismusikschule Gütersloh, durch deren Unterstützung es möglich ist, eine so große Zahl an Kindern für Musik zu begeistern.

Die Siegerin des Vorlesewettbewerbs steht fest

Im Rahmen des Vorlesewettbewerbs der Jahrgangsstufe 6 traten am 9. Dezember die Klassensieger in der Aula gegeneinander an: Jasper Ohrmann (6a), Finja Kehmeier (6b), Paula Prawiro (6c), Luisa Klappenbach (6d), Aimée Arndt (6e) und Amalia Otoiu (6e). Während ihre Mitschüler (meist) aufmerksam lauschten, mussten die sechs einen vorbereiteten Text ihrer Wahl und einen ihnen unbekannten Text gekonnt vorlesen. Alle machten ihre Sache gut – aber eine besser als alle anderen: Amalia Otoiu gewann die Schulrunde mit deutlichem Abstand und wird das Evangelisch Stiftische Gymnasium im Februar auf Kreisebene vertreten. Wir gratulieren herzlich und wünschen ihr für die nächste Runde viel Erfolg!

Die Siegerin des Vorlesewettbewerbs 2019, Amalia Otoiu (Mitte), umrahmt von Luisa, Jasper, Paula, Aimée und Finja (Foto: Oliver Rachner)

ESG spielt bei festlichem Weihnachtskonzert auf

Unter dem Motto „Gloria in excelsis Deo“ lud das Evangelisch Stiftische Gymnasium am zweiten Adventssonntag zum traditionellen großen Weihnachtskonzert in die weihnachtlich geschmückte und gut gefüllte Martin-Luther-Kirche. Viele Musikinteressierte folgten der Einladung der Schule und ließen sich 90 Minuten lang von Klassikern der weihnachtlichen Konzertliteratur begeistern. Vieler Wochen der Vorbereitung und dreier Dirigenten – Martin Fugmann, Horst Reinkemeier und Thomas Rimpel – bedurfte es, um das anspruchsvolle Programm musikalisch umzusetzen.

Den Auftakt machten das gut gelaunt aufspielende Kantoreiorchester und die Kantorei mit Georg Philipp Telemanns Kantate „Machet die Tore weit“, deren Dictum dem 24. Psalm entlehnt ist. Blechbläser, Pauken, Becken und Orgel verstand Horst Reinkemeier danach in Johannes Matthias Michels moderner Carillon-Toccata imposant Gehör zu verschaffen. Modern ging es mit Gustav Holsts Medley bekannter Weihnachtslieder („A Holst Christmas“) und mit „Christmas Rocks at the Pops“ weiter, bevor die drei den Abend bestimmenden Klangkörper – Kantorei, Kantoreiorchester und Blechbläserensemble – das Publikum ins 18. Jahrhundert zurück- und zu Purcell, Vivaldi und Händel führten.

Großes Weihnachtskonzert am 8. Dezember 2019 in der Martin-Luther-Kirche (Foto: Oliver Rachner)

Henry Purcells Sinfonia (Voluntary) in C-Dur für Blechbläser, Pauken und Orgel wurde gefolgt von Antonio Vivaldis bekanntestem geistlichen Werk, dem im Zentrum des Konzerts stehenden zwölfsätzigen Gloria (RV 589), dessen erster Satz dem Abend das Motto verlieh. Das Werk ist nicht nur Ausdruck der Meisterschaft seines Komponisten, sondern bot auch der glänzend aufgelegten Kantorei und dem Kantoreiorchester des ESG ausreichend Gelegenheit zu brillieren. Vivaldis Spiel mit unterschiedlichen Tonarten sowie der Wechsel von festlich intonierten, erhabenen Ecksätzen und zart instrumentierten Solopassagen wurden dabei glänzend realisiert, während die beiden Knabensoprane Georg und Ludwig Reinkemeier sowohl im Duett „Laudamus te“ als auch in ihren Solo-Arien eine stimmige Interpretation lieferten.

Georg Friedrich Händels Ouvertüre und die fröhliche „Réjouissance“ aus der „Feuerwerksmusik“, aber vor allem sein strahlendes „Halleluja“ aus dem Oratorium „Der Messias“ rissen das Publikum zum Schluss von den Kirchenbänken. Stehende Ovationen gab es für die drei Dirigenten sowie für Chor und Orchester, deren exzellente Solisten – Andreas Schallück (Oboe), Katharina Windmann und Zoltan Kovacs (Trompete), Clara Fugmann (Violine) sowie Anna Melzer und Jörg Heinemann (Cello) – maßgeblich zum Erfolg des Abends, der mit zwei Zugaben schloss, beitrugen. Ein Lob ist darüber hinaus den vielen Ehemaligen und Freunden der Schule auszusprechen, ohne deren Mitwirkung ein solches Konzert mit seiner voluminösen Tonsprache nicht zu realisieren gewesen wäre. Dass anschließend das solcherart musikalisch beschenkt die Kirche verlassende und den Gütersloher Weihnachtsmarkt betretende Publikum von Musik ganz anderer Couleur umfangen wurde – geschenkt.

Schulministerin Gebauer zu Besuch am ESG

Podiumsdiskussion zum Thema Digitalisierung mit der Schulministerin des Landes NRW (Foto: Oliver Rachner)

Zu einem Gedankenaustausch über den Einfluss der Digitalisierung auf den Unterricht lud das Evangelisch Stiftische Gymnasium die Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Yvonne Gebauer, am 4. Dezember ein. Nachdem die Ministerin zusammen mit einer Delegation von Landtagsabgeordneten einen Einblick in den Einsatz digitaler Endgeräte im Unterricht unserer Schule gewonnen hatte, fand in der Aula eine Podiumsdiskussion mit ihr statt. Schulleiter Martin Fugmann hieß Frau Gebauer in der gut gefüllten Aula herzlich willkommen. Mit dabei waren Bürgermeister Henning Schulz; der Vorsitzende des Kuratoriums des ESG, Fritz Husemann; Christian Ebel, Geschäftsführer des Zentrums digitale Bildung des Kreises Gütersloh; Panagiotis Varlangas als Elternvertreter; Hendrik Haverkamp, Koordinator für digital gestütztes Lernen, und Laura Contu als Schülervertreterin. Moderiert wurde die Diskussion von Moritz Kube und Greta Giesen.

Im Verlauf des Gesprächs wurde deutlich, dass das Land Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren die Digitalisierung aller Schulformen vorantreiben will, ohne dabei die wichtige pädagogische Rolle der Lehrkräfte für die Orientierung der jungen Menschen aus den Augen zu verlieren. Was den Stellenwert der Künstlichen Intelligenz in Schule und Wirtschaft betrifft, so gelte es, vor dem Hintergrund der Klärung ethischer Fragen die unbestreitbaren Chancen der neuen Technologien und deren Risiken abzuwägen. Gefragt, wo sie die Schulen des Landes in zehn Jahren sehe, zog die Ministerin freilich ein vorsichtiges Fazit: Sie sei zufrieden, wenn dann alle offenen Stellen mit gut ausgebildeten und motivierten Lehrkräften besetzt worden seien. Von dem Stand der digitalen Unterrichtsentwicklung am Evangelisch Stiftischen Gymnasium zeigte sie sich jedenfalls beeindruckt.

Zum Bericht der Neuen Westfälischen geht es hier, zum Bericht des Westfalen-Blatts hier.

Tag der offenen Tür 2019 – eine Nachlese

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an alle kleinen und großen Helfer, die uns in vielfältiger Weise dabei unterstützt haben, den diesjährigen Tag der offenen Tür zu einem Erfolg zu machen! Einige Impressionen dieses Nachmittags gibt es in unserer Bildergalerie und im ESbloG.

Ein Dankeschön von der CourAGe

Liebe Schulgemeinschaft, über die vielen wunderbaren und leckeren Kuchenspenden für den Tag der offenen Tür haben wir uns sehr gefreut und bedanken uns für das vielfältige Engagement aus der Elternschaft ganz herzlich!

Wie in den vergangenen Jahren kommt der Erlös aus den Cafés am Tag der offenen Tür unserem Patenprogramm in der Erprobungsstufe sowie der Aus- und Weiterbildung der Paten aus den Jahrgangsstufen 7 bis Q2 zugute.

In diesem Jahr konnten dafür insgesamt 460 € eingenommen werden. Allen, die mitgeholfen haben, dieses stolze Ergebnis zu erzielen, gilt unser herzlicher Dank!

Die Kuchenplatten und Hauben warten nun wie immer im Vorraum zum Lehrerzimmer im Altbau, wo sie in den nächsten Tagen wieder abgeholt werden können.

Wir wünschen allen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch ein glückliches neues Jahr!

Ihre und eure CourAGe

Weihnachten im Schuhkarton

Familie Franzke sendet ein herzliches Dankeschön an alle, die bei der diesjährigen Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ mitgemacht haben, um Straßenkindern in Ungarn und Rumänien ein wenig Freude zu bereiten. Auch wir bedanken uns für Ihr und euer Engagement.

Aktuelle Hinweise zur Mensa

Aus gegebenem Anlass bitten wir um Beachtung der folgenden Punkte:

´Tis the Season to Be Merry

Christmas ads have a long tradition in the UK and are immensely popular there. Since the ads for the 2019 festive season are out, and they’re great fun to watch, we’d like to share them with you. Meet Edgar the excitable dragon in the spot from John Lewis & Partners or travel to a Dickensian London and meet Nicholas the sweep in the spot produced for Sainsbury’s. And for all those that may not have seen it yet: Here is last year’s delightful Sainsbury Christmas panto, The Big Night. Watch out for the plug…

Im Gedenken an die Pogromnacht 1938

Ihr aber lernet, wie man sieht statt stiert
Und handelt, statt zu reden noch und noch.
So was hätt einmal fast die Welt regiert!
Die Völker wurden seiner Herr, jedoch
Daß keiner uns zu früh da triumphiert –
Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!
Bertolt Brecht, Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui

9. November 2019 (Foto: Oliver Rachner)

Bühnenprogramm zum Weltkindertag

Am 20. September, dem Weltkindertag, waren bei dem etwa drei Stunden dauernden Bühnenprogramm vor der Martin-Luther-Kirche, das in diesem Jahr bei herrlichem Sonnenschein stattfand, auch die Stimmen der Chorschulkinder der Jahrgangsstufe 6  zu hören. Vor allem die Lieder „Wir gehören zusammen“, „Ich, du, wir woll’n zusammenwachsen“ und „Wem gehört die Welt“ lösten bei kleinen und großen Besuchern Begeisterung aus. Bei den Chorschulkindern herrschte Freude darüber, dass man mit Musik Herzen bewegen und Botschaften vermitteln kann. Unter der Schlagzeile „Wir machen Zukunft“ berichtete die Neue Westfälische über das Programm.

Lauf gegen den Hunger: das Ergebnis

Bei dem weltweiten Schulprojekt „Lauf gegen den Hunger“, das vor den Sommerferien stattfand, haben unsere Schülerinnen und Schüler 7.500 Euro erlaufen, die nun notleidenden Menschen zugutekommen. Die Erwartungen, die man an diese Aktion haben konnte, sind damit weit übertroffen worden. Wir freuen uns über den beeindruckenden Erfolg und danken dem engagierten Orga-Team für seinen Einsatz bei der Vorbereitung und Durchführung der Aktion. Hier geht es zum Bericht der Neuen Westfälischen.

Bernd Hartmann verabschiedet

Am 5. September verabschiedete das Evangelisch Stiftische Gymnasium seinen langjährigen Medientechniker Bernd Hartmann in den Ruhestand. Hartmann war seit 1984 am ESG tätig und hat dessen erfolgreiche Entwicklung zur Medienschule von Anfang an begleitet und vielfach sogar erst ermöglicht. Das Kollegium würdigte seine Tätigkeit mit einem „Oscar“ für sein Lebenswerk und hob seine herausragende Kompetenz und Hilfsbereitschaft in den zurückliegenden 35 Jahren hervor. Für die kommende Zeit wünschen wir ihm viel Glück und Gesundheit!

Bernd Hartmanns Nachfolger ist Felix Kupferschmidt, der sein Amt als technisch-pädagogischer Leiter mit Beginn des neuen Schuljahres angetreten hat.

Prägte die Entwicklung des ESG zur Medienschule nachhaltig: Bernd Hartmann, dem hier – stellvertretend für das Kollegium – von Moritz Tonk und Ursula Detering Dank für seine Tätigkeit ausgesprochen wird. (Foto: Thomas Göhler)

Tatortbegehung mit Bärbel Oftring

Bärbel Oftring bei ihrem Vortrag im Studio (Foto: Oliver Rachner)

Auf Einladung der Mediothek und des Fördervereins war zu Beginn der zweiten Schulwoche Diplom-Biologin und Buchautorin Bärbel Oftring bei uns zu Gast, um den Kindern der Erprobungsstufe Spannendes und Merkwürdiges aus dem Tierreich näher zu bringen. Im Gepäck hatte sie – wie schon in den Jahren zuvor – ganz besondere Detektivgeschichten. Von den 60 tierischen Kriminalfällen, über die sie in ihrem Buch Tatort Natur! berichtet, hatte sie einige der haarsträubendsten ausgewählt, um ihren jungen Zuhörern naturkundliches Wissen zu vermitteln. Sei es, dass sie über die Mimikry des Chamäleons, das Brutverhalten des Buntspechts oder die Fangmethoden des Seeadlers berichtete – immer ging es um die trickreichen Methoden, die Beutegreifer anwenden, um an Nahrung zu gelangen, und die nicht weniger einfallsreichen Verhaltensweisen ihrer Opfer, die alles daransetzen, nicht zur Beute zu werden. Dass auch der Mensch ein gerüttelt Maß an Schuld daran trägt, dass Tiere ums Leben kommen, wurde nicht verschwiegen. Mitunter augenzwinkernd, aber immer anschaulich plaudernd, gelang es Bärbel Oftring auch diesmal wieder, ihrer jungen Zuhörerschaft zu vermitteln, dass die Natur kein Streichelzoo ist.

Workshop 3D-Druck

In der zweiten Ferienwoche fand an unserer Schule ein Workshop zum Thema 3D-Druck statt, geleitet von den beiden technikbegeisterten Lehrern Karl-Heinz Bute und Ulrich Bever. Zehn interessierte Schülerinnen und Schüler konnten lernen, wie man 3D-Modelle am Rechner mit der Software MegaCAD erstellt und diese Modelle – u.a. ein Auto, welches das Einstiegsprodukt des Workshops war – auf einen 3D-Drucker überträgt. Darüber hinaus wurden Schachfiguren und die dazu gehörigen Sockel erstellt, sodass am Ende ein komplettes Schachfigurenset entstand. Zum Abschluss des Workshops besuchten alle Teilnehmer die Firma Teu2Tec in Friedrichsdorf, um die Bezüge des Themas in der Wirtschaftswelt kennenzulernen.

Mehr zum Thema im Bericht der „Glocke“, der hier abrufbar ist.

Preisträger im Känguru-Wettbewerb gekürt

Jedes Jahr können junge Menschen, die sich gut aufs logische Kombinieren verstehen, große Sprünge machen – im international ausgetragenen und seit 1995 auch in Deutschland beliebten Känguru-Wettbewerb. Er hat zum Ziel, das Fach Mathematik populärer zu machen und auf dem Weg über knifflige Aufgaben, die zum Knobeln und Kombinieren einladen, das Interesse an mathematischen Fragestellungen zu fördern. Im Jahr 2019, dem 25. seit Bestehen des Wettbewerbs, waren in Deutschland erneut mehr als 900.000 Schülerinnen und Schüler dabei, über 11.500 Schulen haben sich beteiligt. Auch das Evangelisch Stiftische Gymnasium war – wie in den letzten Jahren schon – erfolgreich vertreten.

Einige der Aufgaben beinhalteten Fragestellungen, denen wir im täglichen Leben unmittelbar begegnen; in anderen Aufgaben ging es um das Schließen, das Strukturieren, auch das effektive Rechnen, wie es bei realen Problemen gebraucht wird. Logisches Denken, das Bilden von Begriffen, Definieren, Kombinieren, das Entdecken von Strukturen, geometrisches Vorstellungsvermögen, Schätzen, ein gutes Gefühl für Größenordnungen, das Erkennen von Zusammenhängen und von Widersprüchen – all dies wird tagtäglich gebraucht und im Mathematikunterricht in besonderem Maße geübt.

Diesmal ging es um die passende Anzahl an Schrauben und Muttern, die Trefferquote beim Basketball und die Einnahmen beim Kuchenbasar. Ein Triathlon spielte ebenso eine Rolle wie die Herstellung eines Saftes aus der richtigen Menge an Saftkonzentrat. Und auch die Sitzordnung beim Geburtstag oder die letzte Nougatpraline gaben Anlass für ein mathematisches Problem.

In der Aula des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums wurden wie immer am letzten Tag des Schuljahres die Auszeichnungen an die jungen Denksportler vergeben. Sie erhielten eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Ausgezeichnet wurden die Besten ihres Jahrgangs sowie diejenigen, für die aufgrund der erreichten Punktzahl ein Preis ausgelobt wurde. Die Preisträger 2019 nach Jahrgängen und in absteigender Reihenfolge ihrer Punktzahl: Ida Rehring und Moritz Kleinekathöfer (Klasse 5e), Maximilian Reinermann (5c), Connor Stenzel (5a), Lisa Junghänel (5d), Johann Aki Osner (5b), Tijen Inci und Pauline Beil (5f); Ole Broihan (6a); Ludwig Reinkemeier und Georg Reinkemeier (7b), Max Zhou (7d), Matti Bichowski (7b), Max Hellwig (7a); Felix Weßeler (8c), Emma Prawiro (8d); Lauritz Klosterkamp (9c). In der Jahrgangsstufe EF erreichten Tino Klahn und Mats Horstmann die höchste Punktzahl. Wir gratulieren!

Jahrgangsbeste und Klassensieger des Känguru-Wettbewerbs 2019 (Foto: Oliver Rachner)

Die Anfänge dieses mathematischen Wettkampfs liegen in Australien. Von der Idee begeistert, holten zwei französische Mathematiklehrer das Känguru nach Europa. 1994 wurde in Paris die Association Kangourou sans frontières gegründet, die seitdem die Vorbereitung der Aufgaben in den über 50 Teilnehmerländern koordiniert. Die Aufgaben sind in allen Ländern gleich und werden auf der ganzen Welt am selben Tag, dem dritten Donnerstag im März, bearbeitet. In den über 80 Ländern, die bei Kangourou sans frontières zusammenarbeiten, haben sich insgesamt mehr als sechs Millionen Kinder und Jugendliche an den Aufgaben versucht. In Deutschland zeichnet der Mathematikwettbewerb Känguru e.V. an der Berliner Humboldt-Universität für die Durchführung verantwortlich.

Das ESG kriegt seinen Lack ab

Richard Holmes bei der Arbeit am riesigen Wandbild (Foto: Oliver Rachner)

Streetart-Künstler Richard Holmes fertigte in der zweiten Juliwoche nach Schülerentwürfen ein riesiges Graffito an der Wand der alten Turnhalle. Das 15 mal 7 Meter große Wandbild zeigt neben dem „Türmchen“ weitere markante Elemente unserer Schule. Die Arbeit des in Dänemark lebenden Briten ist Teil der „Internationalen Platzbesetzung“, eines Kunstprojekts, das Künstler verschiedener Nationen auf dem Isselhorster Kirchplatz zusammenführt. Organisiert wird die Aktion von der Isselhorster Künstlerin Nirgül Kantar-Dreesbeimdieke und ihrer Tochter Nuray, die als Altschülerin die Rolle der Assistentin Holmes‘ übernommen hat. Die Stadt Gütersloh unterstützt die Aktion finanziell. Mit dem inzwischen fertigen Wandbild gewinnt das zum Theater und zur Stadthalle liegende Entrée der Schule deutlich an Attraktivität und wirkt nun einladender als bisher.

Über die Kunstaktion berichtete die Neue Westfälische ausführlich hier und auch hier.

Looking for Freedom: die Abiturientia 2019

Respekt, Anerkennung und herzliche Glückwünsche unserer frischgebackenen Abiturientia des Jahrgangs 2019! 107 Schülerinnen und Schüler verlassen das ESG mit dem Reifezeugnis in der Tasche und stellen sich neuen Herausforderungen. Sie erreichten einen Notendurchschnitt von 2,2. Eine Eins vor dem Komma schafften 39 Abiturienten, einer von ihnen sogar die Traumnote 1,0. Zeitgleich mit der Übergabe der Abiturzeugnisse erfolgte in der Martin-Luther-Kirche die Auszeichnung der IB-Schülerinnen und -Schüler. Ihnen gratulieren wir an dieser Stelle ganz besonders zu ihren Leistungen und bedanken uns für ihr Engagement zum Wohle der Schule. Viel Glück und Erfolg auf dem weiteren Lebensweg – und lassen Sie wieder von sich hören!

Zum Bericht der Neuen Westfälischen geht es hier.

Die Schülerinnen und Schüler, die zusätzlich zur Abiturprüfung ihr International Baccalaureate erworben haben, zusammen mit ihrem Betreuungslehrer Moritz Tonk (Foto: Thomas Göhler)

Neues von der Schach AG

Auch im kommenden Schuljahr wird freitags von 14.20 bis 15 Uhr in der Mediothek die Schach AG stattfinden, die von Herrn Mönig geleitet wird.

Da wir bereits kurz nach Schuljahresbeginn die Mannschaften für die Kreismeisterschaften der Schulen melden müssen, können sich Schülerinnen und Schüler, die teilnehmen möchten, in der Mediothek in eine Liste eintragen.

Jeder ist ein Star!

Am 2. Juli, im Anschluss an den Begegnungsnachmittag, gaben die Chor- und Instrumentalkinder, die Kurrende und das Vororchester unter dem Titel „Jeder ist ein Star!“ ein gemeinsames Konzert in der Aula, bei dem die einzelnen Gruppen präsentieren konnten, was sie sich im Laufe des Schuljahres an musikalischen Fertigkeiten erarbeitet haben. Unterstützt wurden sie dabei von den Musiklehrkräften Alexandra Becker, die dirigierte, Thomas Rimpel am Flügel und Christian Rasche am Bass. Anne Frevert (Trompete) und Laura Contu (Saxophon) begleiteten den Chor. Ein besonderer Dank gilt der Kreismusikschule Gütersloh, die uns bei der musikalischen Erziehung unserer Schülerinnen und Schüler tatkräftig unterstützt. Vor allem danken wir Gudrun Elpert-Resch für die Einstudierung der anspruchsvollen Gesangspartien, Ivan Jones für seine Arbeit mit den Bläsern und Jiwon Na, die die Streicher betreute. Unten finden Sie einige Impressionen des Konzerts (Fotos: Oliver Rachner).

Pick up the pieces – 25 Jahre ESG Big Band

Die Big Band des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums wurde in diesem Jahr 25 Jahre alt – Grund genug, dieses Jubiläum mit einem großen Konzert im Theater Gütersloh zu feiern. Vor ausverkauftem Haus zeigte die Big Band die ganze Palette ihres Könnens. Einer starken ersten Hälfte folgte eine stärkere zweite, die ganz den ehemaligen Bandmitgliedern gehörte. Gratulation den beiden Bandleadern Christian Rasche, der durch den Abend führte, und Dennis Rödiger an der Gitarre, zu 25 Jahren erfolgreicher Arbeit und Glückwunsch allen, die an diesem begeisternden Abend dabei sein durften. Auf die nächsten 25 Jahre!

Bilder des Jubiläumskonzerts am 29. Juni 2019
(Fotos: Oliver Rachner)

„25 Jahre und kein bisschen leise“ betitelte die Neue Westfälische ihren Bericht über das Jubiläumskonzert der ESG Big Band im Theater Gütersloh.

Was bedeutet Europa für mich?

Unter diesem Motto richtete die Schule für Musik & Kunst den „Wettbewerb der bildenden Kunst 2019“ aus. Auch vier Schülerinnen des ESG malten ihre Beiträge auf dem Dreiecksplatz. Dana Beckebans (Jahrgangsstufe Q1) thematisiert den Brexit mit einem trauernden Gesicht und verzerrtem Kopfschütteln. „Tolle Farbigkeit. Klare Aussage. Subtil gemaltes Gesicht“, bemerkt Kunsterzieherin Karin Davids dazu. Marlene Lutze (Klasse 7d) hat das Miteinander der Kulturen im Blick und malt sorgfältig abstrahierte Logo-Figuren verschiedener Ethnien. Erza Baftiri und Josefine Wrobel (Klasse 6d) sind für ihre Disziplin und ihren Fleiß ebenfalls zu loben. Sie waren die beiden jüngsten Teilnehmerinnen und zeigen in deutlich kontrastierend gemalten Motiven ebenfalls ein klares Bekenntnis zu Weltoffenheit und Frieden. Alle Beiträge, auch die außerhalb des Wettbewerbs entstandenen Europa-Fahnen aus unseren beiden 5. Klassen, werden auf der Website der Schule für Musik & Kunst gezeigt.

Obwohl die Jury keines der eingereichten Werke unserer Schülerinnen ausgewählt hat, hat die Aktion allen Spaß gemacht und die Schülerinnen konnten interessante Kontakte für weitere Ausstellungen knüpfen. Dana und Marlene werden wir bei einer Talente-Ausstellung im ESG im nächsten Schuljahr wiedersehen.

Jugend trainiert für Olympia

Seit ein paar Jahren wird im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ neben vielen anderen Sportarten auch im Golf eine Schulmannschaftsmeisterschaft ausgetragen. Bereits im letzten Jahr hat die Golf-Schulmannschaft des ESG mit drei Mannschaften teilgenommen. Am 28. Mai durften sie wieder antreten, und eine Mannschaft der drei gestarteten Teams hat es bis ins Länderfinale NRW geschafft! Herzlichen Glückwunsch an Viktoria Kube (Klasse 8a), Julian Lietzau (9b) und Julian Knuhr (7e), die den 3. Platz belegt und sich damit für das Länderfinale am 25. Juni qualifiziert haben und das ESG auf der Golfanlage des Klosters Kamp, mit Unterstützung von Matti Bichowski (7b), vertreten werden. Wir drücken die Daumen!

9c siegt beim Mathematik-Wettbewerb

Am 28. Januar fand im Kreis Gütersloh der Wettbewerb Mathematik ohne Grenzen für den 9. Jahrgang statt. Zehn Aufgaben musste jede teilnehmende Klasse in Teamarbeit in 90 Minuten lösen. Der Wettbewerb wurde vom Gymnasium Verl koordiniert. 31 Klassen von acht Gymnasien aus dem Kreis Gütersloh nahmen teil. Am Ende erreichte die 9c 55 von 65 Punkten und belegte damit den ersten Platz. Bei der Siegerehrung am 24. Mai wurden die gute Zusammenarbeit belohnt und das Preisgeld in Höhe von € 450 sowie ein Bluetooth-Lautsprecher für jede Schülerin und jeden Schüler freudig entgegengenommen. Ebenfalls auf dem Podest landete jeweils eine Klasse der Gymnasien in Schloß Holte und Verl, die beide mit 47 von 65 Punkten den zweiten Platz belegten. Die weiteren 9er-Klassen des ESG landeten im Mittelfeld. Wir gratulieren herzlich und bedanken uns bei Mathematiklehrer Frank Wilsmann für sein Engagement.

„Jugend musiziert“: Orpheus Bothmann wird Dritter

Beim zu Pfingsten in Halle/Saale ausgetragenen Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ hat Orpheus Bothmann (Klasse 8c), Posaunenschüler von Eckard Vincke an der Musikschule für den Kreis Gütersloh, gemeinsam mit dem Bielefelder Malte Wagener (Klavier) in der Kategorie „Duo Klavier und ein Blechblasinstrument“ den 3. Preis zuerkannt bekommen. Wir freuen uns mit Orpheus und gratulieren herzlich! Mehr zum Thema im Bericht der Neuen Westfälischen.

Das größte Talent Deutschlands

„Das größte Talent Deutschlands“, so betitelte die Neue Westfälische ihren Bericht über den zehnjährigen Friedrich Kühn von Burgsdorff. Friedrich, zurzeit Schüler der Klasse 5c und im Talentkader des Deutschen Tischtennis-Bundes, wiederholte beim Talent-Cup in Düsseldorf – der vergleichbar ist mit einer deutschen Meisterschaft – seinen Vorjahressieg für den Jahrgang 2008. Künftig spielt Friedrich in der 1. Mannschaft des Post SV Gütersloh. Wir gratulieren herzlich zu diesem tollen Erfolg und sind sicher, dass wir von diesem jungen Talent noch viel hören werden.

Durch die Tür: ein Rückblick

Die Inszenierung von Neil Gaimans Roman Coraline durch den Dramakurs der Jahrgangsstufe Q1 unter Bruntje Beckers stieß bei Publikum und Kritik auf große Begeisterung. Beide Aufführungen im Theater Gütersloh waren gut besucht.

Wir gratulieren allen Mitwirkenden zu diesem schönen Erfolg!

Einige Impressionen der Premiere haben wir auf unserer Theaterseite zusammengestellt.

Eine musikalische & literarische Seefahrt nach Rio

„Michel, Franzl, Lottchen, Hansel, Annegret und Gert und der kleine Adalbert – diese Kinder – es ist zum Lachen – wollen eine Seefahrt machen. Mit den Möbeln, die da stehn, soll die Seefahrt vor sich gehn…“ Ausgehend von diesen Versen aus der Feder von James Krüss haben alle jungen ESGler der 5. Jahrgangsstufe in ihrer Musischen Stunde ein musikalisches wie literarisches Programm erarbeitet. Unter dem Titel „Eine musikalische und literarische Seefahrt nach Rio“ wurde diese Projektarbeit am 28. Mai abends und tags darauf in der 3. und 4. Stunde in der Aula des ESG präsentiert.

Unter der Leitung von Alexandra Becker und Dennis Rödiger brachten 60 Sängerinnen und Sänger der Kurrende die Szenische Kantate „Seefahrt nach Rio“ nach Versen von James Krüss und Musik von Heinz Geese sowie Shantys und Lieder aus Südamerika zur Aufführung. Die Schülerinnen und Schüler des Bücherzirkus unter der Leitung von Kristina Brand, Ursula Detering, Britta Lange und Irene Proempeler stellten mit Gedichtvorträgen, Portraits, Bildern, kleinen Theaterstücken, Infoplakaten, Schiffsmodellen und weiteren kreativen Beiträgen ihr literarisches Können unter Beweis.

Zu Doris Piepers Bericht über die Aufführung in der „Glocke“ geht es hier.

Bilder von der Aufführung am 28./29. Mai 2019
(Fotos: Oliver Rachner)

Juniorwahl 2019

Auch in diesem Jahr nahm das ESG wieder an der sog. „Juniorwahl“ teil, die wenige Tage vor dem offiziellen Wahltermin das Verfahren der Europawahl 2019 simuliert. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 sowie der Oberstufe hatten Gelegenheit, am 23. Mai Wahlablauf und Stimmzettel kennenzulernen und ihre Stimme abzugeben, auch ohne wahlberechtigt zu sein. An diesem Tag wurde das MMLZ zum Wahllokal umfunktioniert. Schülerinnen und Schüler der EF und Q1 fungierten als Wahlhelfer.

Welche Wahl Schülerinnen und Schüler unserer Schule getroffen haben, ist hier zu sehen. Mehr Informationen zur Juniorwahl 2019 gibt es hier. Die Grünen sind bundesweit die deutlichen Gewinner der Wahl. Das ESG bildet diesbezüglich den landesweiten Trend ab.

Einige Eindrücke von der Juniorwahl am ESG finden Sie unten (Fotos: Oliver Rachner).

Notizen vom Frühlingskonzert

April sei der übelste Monat von allen, meinte T. S. Eliot, schrecke er doch spröde Wurzeln auf mit Frühlingsregen. Und regnen, ja donnern sollte es in der Aula des ESG tatsächlich, aber dazu später.

Der Monat April bot Gelegenheit zu einem Frühlingskonzert, bei dem die Kantorei (unter der Leitung von Thomas Rimpel) und das Kantoreiorchester (unter dem Dirigat von Martin Fugmann), ergänzt durch viele Ehemalige und Freunde der Schule, eine unterhaltsame Probe ihres Könnens ablieferten. Dabei begann der einstündige Konzertabend durchaus getragen, so als sei der lebenspendende Frühling noch in weiter Ferne und müsse musikalisch erst herbeigewünscht werden.

An die „Aboriginal Rituals“ des Amerikaners Elliot del Borgo schlossen sich unter anderem Mozarts pastorales „Laudate Dominum“ und sein zartes „Ave verum“, letzteres vorgetragen von Elena Al-Taie, an. Aus ihrem Winterschlaf weckte Tschaikowskis Dornröschen dann das Kantoreiorchester, und mit Schostakowitschs Walzer aus der Jazz-Suite Nr. 2 legten Orchester und Stimmung in der gut gefüllten Aula merklich an Temperatur zu. „Mamma mia“, ein Medley aus bekannten ABBA-Melodien, bot den Fußspitzen dann reichlich Gelegenheit zum Mitwippen.

Dass der dynamisch angelegte Konzertabend auch eine Reise durch mehrere Kontinente bot, zeigte sich, als die Kantorei Totos vermutlich größtem Hit, „Africa“, ein mitreißendes akustisches Gewand verlieh. Noch bevor die erste Silbe gesungen war, setzte Regen ein, rauschte, prasselte, schwoll an zum Gewitter. Thomas Rimpel ließ es krachen, und die Kantorei zeigte sich des vollen Körpereinsatzes willig und fähig. „I bless the rains down in Africa“: Mancher wird diese Liedzeile mithilfe der denkwürdigen Performance zum ersten Mal verstanden haben.

Die letzte Station der Konzertreise war Großbritannien und Sir Henry Woods launige „Fantasia on British Sea Songs“, ein fester Bestandteil der Last Night of the Proms. Auf Kostümierung, Luftschlangen und Fähnchenschwingen hatte man in der ESG-Aula zwar verzichtet, aber dennoch ließ das Publikum sich von Thomas Rimpel, der in Kapitänsjacke den Animateur gab, gern zum Mitmachen bewegen, im Stehen natürlich. Die Briten haben eben Humor – im Moment brauchen sie ihn freilich auch. Am Ende eines gelungenen Abends gab es herzlichen Applaus für alle Mitwirkenden. (Fotos: Oliver Rachner)

Stifter diskutieren mit Europapolitikern

Wer sind die Personen, die am 26. Mai 2019 für das Europa-Parlament kandidieren? Was sind ihre Ziele und wie wollen sie diese erreichen? Worin unterscheiden sich die Parteien programmatisch? Antworten auf diese Fragen konnten die Besucher Anfang April in der Aula des ESG erhalten. „Europa vor der Wahl – welches Europa möchten wir?“ lautete das Thema des Polittalks, zu dem der Stiftische Debattierclub in die Aula des ESG einlud. Das Interesse an dem Thema ist groß, wie die gut besuchte Veranstaltung bewies.

Auf dem Podium versammelt waren die Spitzenkandidaten aus OWL: Birgit Ernst (CDU), Sally Lisa Starken (SPD), Dr. Ulrich Klotz (FDP), Alexandra Geese (Bündnis 90/Die Grünen), Camila Cirlini (Die Linke), Dr. Verena Wester (AfD) und Hartwig Bögeholz (Volt). Die Big Band des ESG unter der Leitung von Christian Rasche begrüßte die Gäste musikalisch. Bürgermeister Henning Schulz und Schulleiter Martin Fugmann sprachen die Grußworte, bevor die Kandidaten die Podiumsdiskussion mit ihren Anfangsstatements einleiteten.

Moderiert wurde der Abend im Team von David Embgen, Moritz Kube, Katharina Westmeyer und Paul Zimmermann.

Stifter fragen nach – diesmal zum Thema Europa (Fotos: Alexandra Schmied)

Fridays for Future

Die 15-jährige Schwedin Greta Thunberg machte den Anfang – mit einer Rede vor der Weltklimakonferenz in Kattowitz. Ihr Vorwurf an die Mächtigen der Welt: Die Politik handele verantwortungslos und vernachlässige den Klimaschutz. Die Botschaft fand weniger bei den Politikern Gehör als bei der Jugend der Welt – jener Generation, die die Auswirkungen des Klimawandels besonders schmerzhaft zu spüren bekommen wird. Aus Anlass der Freitagsdemonstrationen für eine andere Klimapolitik und die Rettung des Pariser Klimaschutzabkommens führte das Gütersloher Stadtmagazin GT Info ein langes Gespräch mit drei Jugendlichen hiesiger Schulen über die Bewegung „Fridays for Future“, ihre Motivation und weiteren Pläne. Rede und Antwort standen Stefan Schneidt (Jahrgangssprecher der Janusz-Korczak-Gesamtschule), Greta Giesen (Schülersprecherin des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums) und Emma Opfer (Schülerin des Städtischen Gymnasiums). Das Interview ist hier abrufbar.

ESG = Ein smartes Gymnasium

Das Evangelisch Stiftische Gymnasium ist vom Digitalverband Bitkom als „Smart School“ ausgezeichnet worden. Bei der Bildungskonferenz am 12. März in Berlin nahmen Schulleiter Martin Fugmann und sein Stellvertreter, Thomas Rimpel, den Preis vom Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Thomas Racher, entgegen. Im Rahmen eines bundesweiten Wettbewerbes wurden 20 Schulen prämiert, die als digitale Vorreiterschulen in den Bereichen digitale Infrastruktur, digitale Lehrpläne und digitalkompetente Lehrerinnen und Lehrer überzeugende Konzepte zur Digitalisierung von Unterricht und Schule vorweisen. Beworben hatten sich rund 50 Schulen aus weiten Teilen des Bundesgebiets. Ausgezeichnete Schulen werden Teil des bundesweiten Smart-School-Netzwerks an nunmehr 41 Standorten.

Vor 20 Jahren richtete das Evangelisch Stiftische Gymnasium, unterstützt durch die Bertelsmann Stiftung, erste Laptopklassen ein. Heute gehört das Arbeiten mit Laptop und Tablet zur täglichen Unterrichtsroutine in allen Fächern. Unterstützt wird das digitale Arbeiten durch eine schuleigene Lernplattform.

Preisübergabe an das ESG bei der Bitkom Bildungskonferenz in Berlin: Schulleiter Martin Fugmann und Thomas Rimpel nahmen die Auszeichnung mit großer Freude entgegen.

Elvan Korkmaz zu Gast im ESG

Elvan Korkmaz mit Schulleiter Martin Fugmann (Foto: Thomas Göhler)

Aus Anlass der Auszeichnung des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums als „Smart School“ (siehe unseren Bericht) war unlängst die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Gütersloh, Elvan Korkmaz, zu Gast an unserer Schule.

Im Kreise von Oberstufenschülerinnen und -schülern informierte sie sich im Studio über die Vorteile der Arbeit mit digitalen Endgeräten, wie sie seit 20 Jahren am ESG praktiziert wird, sowie über die Möglichkeiten des Einsatzes von Lernplattformen wie NERDL.

Schulleiter Martin Fugmann nutzte im Anschluss an die Diskussionsrunde im Studio die Gelegenheit, Frau Korkmaz durchs Haus zu führen.

Landessieger NRW Jugend musiziert

Orpheus Jeremia Bothmann (Posaune), Schüler der Klasse 8c, hat zusammen mit dem Bielefelder Malte Wagener (Klavier) beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“, der vom 6. bis 10. März in Köln stattfand, einen einzig vergebenen 1. Preis mit der Höchstpunktzahl erreicht. Beide Schüler, die in der Kategorie „Duo Blechblasinstrument und Klavier“ auftraten, sind somit für den Bundeswettbewerb im Mai in Halle/Saale qualifiziert.

Fahrt nach Brüssel

Ein Besuch des Europaparlaments stand unlängst auf dem Programm der beiden Sowi-Grundkurse der Jahrgangsstufe Q2. Am 21. Februar machten sich 38 Schülerinnen und Schüler auf den Weg nach Brüssel. Im Europaparlament wurden sie von Elmar Brok, dem Europaabgeordneten für OWL, empfangen, der den jungen Leuten einen Blick hinter die Kulissen des Parlamentsbetriebs ermöglichte. Danach blieb noch ein wenig freie Zeit für einen Stadtbummel durch Brüssel. Für die Organisation der Fahrt zeichnet hauptsächlich David Embgen vom Stiftischen Debattierclub verantwortlich; Kristina Brand und Hans-Werner Küster begleiteten die Reisegruppe als Lehrkräfte. Trotz der langen Reise (erst gegen ein Uhr nachts war man wieder in Gütersloh) war die Meinung einhellig: Es war ein zwar anstrengender, aber lohnender, da unterhaltsamer und lehrreicher Abstecher in das Zentrum der europäischen Politik. Danke an David und natürlich auch an Elmar Brok für diesen Tag.

Die ESG-Reisegruppe im Europaparlament. In der Mitte neben David Embgen Europaabgeordneter Elmar Brok

Der erste Vorspielabend – ein Rückblick

Zu einem abwechslungsreich gestalteten künstlerisch-musikalischen Abend luden die drei IB-Schülerinnen Julia Flick, Tabea Wicke und Rabea Uekermann in die Aula ein. Unterstützt von den beiden Musiklehrern Christian Rasche und Dennis Rödiger, hatten sie bereits Monate zuvor in allen Jahrgangsstufen Werbung für ihr Vorhaben gemacht, das als CAS-Projekt („Creativity, Activity, Service“) fester Bestandteil des IB-Bildungsgangs ist. Erfreulich viele Schülerinnen und Schüler fanden sich denn auch zur Premiere ein und lieferten beachtliche Proben ihres Könnens.

Eröffnet wurde der Abend mit einem Auftritt der Abiband („Rolling in the Deep“, „Valerie“), der zu einer unterhaltsamen Abfolge von Soloauftritten und Duetten überleitete. Zu hören und zu sehen waren Moritz Neuhaus (Cello), Thomas Kim (Piano), Manuel Roy Chowdhury (Gitarre), Anne Frevert (Trompete, begleitet von Michael Tucker an der Tuba), Jonas Hofmann (Piano), Allegra Deppe und Josefine Bula (Tanz), Johanna Schulte (Gesang), Deyan Dannenberg mit einer Eigenkomposition (Piano und Gesang), Melina Stefan (Gitarre), Xamina Joergensen (Gesang), Frederic Kalefeld und Alicia Westerbarkei (Discofox), Hanna Busche (Piano), Kasper Lomholt-Busch und Gabriel Lihotzky (Piano), Evagelia Ziaka (Gesang) sowie Henning Behl und Lennart Reinsch mit Jazzimprovisationen, darunter einer Eigenkomposition von Henning Behl, der von Frederic Kalefeld am Schlagzeug begleitet wurde.

Das bestens unterhaltene Publikum dankte allen Mitwirkenden ebenso wie Julia, Tabea und Rabea, die den Abend gekonnt moderierten, mit herzlichem Applaus. Fazit: Eine beeindruckende Leistungsschau quer durch alle Jahrgangsstufen, die nach einer Fortsetzung im nächsten Schuljahr verlangt. Und eine Ermutigung an alle, die diesmal noch gezögert haben, beim nächsten Mal dabei zu sein!

Impressionen vom Vorspielabend (Fotos: Oliver Rachner)

Junge Gesangstalente bei Jugend musiziert

Beim diesjährigen Wettbewerb „Jugend musiziert“ konnten vier Schülerinnen der 5. und 6. Jahrgangsstufe des ESG einen großen Erfolg verbuchen. Alle vier bewarben sich in der Kategorie Vokal-Duo und ernteten in ihrer Altersgruppe zwei hervorragende 2. Preise. Die vier sind Schülerinnen der Gütersloher Sopranistin und Gesangspädagogin Gudrun Elpert-Resch, die die jungen Sopranistinnen innerhalb weniger Monate zu zwei gut aufeinander abgestimmten Vokal-Duos geformt hat. Carolina Hense Moreno und Maja Johannknecht (beide 11) sowie Josephine Lehnort (10) und Eleonora Reichert (12) hatten gemeinsam mit ihrer Klavierbegleiterin Emma Hildebrandt (12), einer Schülerin der Klavierpädagogin Chihiro Masaki, anspruchsvolle Programme vorbereitet, darunter Duette von Purcell, Brahms und Dvořák.

Eleonora ist bereits zum dritten Mal Jugend-musiziert-Preisträgerin, Josephine zum zweiten Mal. Zur Teilnahme am diesjährigen Wettbewerb hatten sie extra den Weg nach Münster angetreten, da sich im Raum Bielefeld zu wenige Bewerber gefunden hatten. Ein Ausflug, der sich gelohnt hat. Wir gratulieren herzlich!

Über die Platzierung von ESG-Schülern in weiteren Kategorien informiert der Bericht der Neuen Westfälischen.

FH Bielefeld kooperiert mit ESG

Es ist die erste Kooperationsvereinbarung dieser Art, die die Fachhochschule Bielefeld mit einer regionalen Schule abschließt. Das Evangelisch Stiftische Gymnasium engagiert sich bereits intensiv in den Bereichen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und Bilingualität. Die Schule ist damit die ideale Kooperationspartnerin für die FH Bielefeld, die am Campus Gütersloh Studiengänge mit einem technischen und ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkt anbietet und zudem künftig das Angebot der englischsprachigen Studiengänge ausbauen wird. Ziel der Zusammenarbeit von ESG und FH Bielefeld ist es, den Schülerinnen und Schülern das Studienangebot näherzubringen und mit gezielter Beratung ihnen den Übergang von der Schule zur Hochschule zu erleichtern.

„Die Kooperation mit dem ESG bietet uns die Möglichkeit, engagierte Schülerinnen und Schüler für unsere Studiengänge zu begeistern und den Übergang ins Studium ideal zu gestalten“, erklärt die Präsidentin der FH Bielefeld, Professorin Dr. Ingeborg Schramm-Wölk. „Big Data und Industrie 4.0 sind neben vielen weiteren MINT-Themen Studieninhalte, die in Lehre und Forschung in allen Studiengängen integriert sind und anhand anschaulicher Beispiele können wir erläutern, wie spannend das Studium und auch spätere Berufsbilder sind. Für Schülerinnen und Schüler, die sich in der Region verwurzelt und verbunden sehen, bieten wir am Campus Gütersloh ideale Entwicklungsperspektiven“, so Professorin Schramm-Wölk. Am Campus Gütersloh werden die praxisintegrierten Bachelorstudiengänge Digitale Logistik, Digitale Technologien, Mechatronik/Automatisierung, Product-Service-Engineering und ­Wirtschaftsingenieurwesen angeboten.

„In Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 19.000 verschiedene Studiengänge“, stellt Oberstudiendirektor Martin Fugmann fest. „Trotz vieler Initiativen und Programme im Bereich der Studien- und Berufsorientierung wird es für Schulabgänger immer schwieriger, sich erfolgreich zu orientieren. Oft geraten hoch attraktive Angebote wie zum Beispiel die Studiermöglichkeiten an der FH Bielefeld mit ihrem Standort in Gütersloh nicht ins Blickfeld“, so Fugmann. Und er bekräftigt: „Die Kooperationsvereinbarung mit der FH ist für unsere Schule ein Glücksfall, denn sie bietet die Chance, sich vor Ort ein Bild von der Welt des Studiums an der FH zu machen, zu schnuppern, Informationen aus erster Hand zu erhalten und auch persönlichen Kontakt zu Studierenden aufzunehmen. Die Studiengänge der FH bieten unseren Schülern damit eine hervorragende Möglichkeit, ihre am ESG erworbenen Qualifikationen zum Beispiel im Bereich der bilingualen Fächer und der MINT-Ausbildung zu vertiefen und somit für ihre weitere berufliche Zukunft auch in der Region zu stärken.“

Unterzeichneten den Kooperationsvertrag zwischen dem ESG und der FH Bielefeld: Schulleiter Martin Fugmann und die Präsidentin der FH Bielefeld, Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk (Foto: Thomas Göhler)

Künftig werden vor Ort am Gymnasium Vorträge rund um ein Studium an der FH Bielefeld stattfinden und den Schülerinnen und Schülern wird die Möglichkeit gegeben, am „Dualen Orientierungspraktikum“ teilzunehmen – ein Angebot der FH Bielefeld, bei dem die Schülerinnen und Schüler sowohl einen intensiven Einblick in ein konkretes Studienfach sowie das dazugehörige Berufsfeld erhalten. Außerdem wird das Schülerlabor der FH Bielefeld Workshops zur Berufsorientierung im MINT-Bereich anbieten, inklusive Führungen durch die FH Bielefeld und Labore des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik. Eine weitere Besonderheit der Kooperation: Das Ressort „Wissenschaftliche Weiterbildung“ unterstützt das ESG bei der Vermittlung von Auslandspraktika.

„Die Kooperation mit dem ESG hat Vorbildcharakter“, betont die Präsidentin der FH Bielefeld. „Gern wollen wir auch weitere Schulen aus der Region dazu motivieren, auf uns zuzugehen.“

Trauer um Rolf Furtwängler

Mit tiefer Trauer nimmt die Schulgemeinde des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums Anteil am Tod von Studiendirektor Rolf Furtwängler, der am zweiten Weihnachtsfeiertag im Alter von 79 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben ist. Rolf Furtwängler war von 1969 bis 2002 Lehrer für die Fächer Englisch und Sport an unserer Schule, initiierte und begleitete einen Schüleraustausch mit einer Schule in Rshew (Russland) und förderte auch darüber hinaus die Versöhnung zwischen Russen und Deutschen. Als Altschüler, Lehrer und Kollege war Rolf Furtwängler in der Schulgemeinde des ESG tief verwurzelt. Für sein unermüdliches Engagement, auch nach seiner Pensionierung, sind wir ihm alle zu größtem Dank verpflichtet. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten seiner Ehefrau Erika und seinen Angehörigen.

Doppelter Dank

Danke sagen wir zum einen für die Mithilfe so vieler Eltern bei der Weihnachtspäckchenaktion. Es ist beeindruckend, wie viele Spender sich auch in diesem Jahr an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligt haben. Ein herzliches Dankeschön deshalb allen, die mit ihrer Hilfe und ihren Päckchen die Aktion für bedürftige Kinder in Ungarn und Rumänien wieder tatkräftig unterstützt haben. Dem Dank schließt sich auch Herr Franzke an, der die Päckchen mit seinem Helferteam nach Timisoara (Rumänien) und Komlo (Ungarn) bringt. Die Armut in Südosteuropa ist nach wie vor sehr groß und jedes Päckchen trägt dazu bei, den benachteiligten Kindern dort eine kleine Weihnachtsfreude zu bereiten.

Danke sagen wir zum anderen im Namen der CourAGe, die sich sehr über die zahlreichen leckeren Kuchenspenden am Tag der offenen Tür gefreut hat und sich für das vielfältige Engagement aus der Elternschaft bedankt. Der Erlös aus den Cafés kommt, wie in den vergangenen Jahren, der Arbeit des Patenprogramms in der Erprobungsstufe sowie der Aus- und Weiterbildung der Paten aus den Jahrgangsstufen 7 bis Q2 zugute. In diesem Jahr konnten dafür beim Tag der offenen Tür 540 € eingenommen werden. Allen, die mitgeholfen haben dieses stolze Ergebnis zu erzielen, gilt unser herzlicher Dank ebenso wie Annette Böker und ihrem Team für die Koordination.

Ganz groß: unsere Big Band

Das Gütersloher Stadtmagazin GT INFO brachte die ESG Big Band ganz groß heraus: als Top-Thema des Monats Dezember. Anlass für den vierseitigen und üppig bebilderten Bericht war der Auftritt der Big Band auf dem Gütersloher Weihnachtsmarkt.

Proben für den Auftritt auf dem Gütersloher Weihnachtsmarkt und bedienen dabei alle klassischen Instrumente eines Jazz-Orchesters: Die Bläser-Sektion der Big Band besteht aus vier bis fünf Trompeten, dazu ebenso viele Posaunen und Saxophone. Klavier, Schlagzeug, Bass und Gitarre bilden die Rhythmusgruppe. Ihr Repertoire umfasst neben dem stimmigen Big Band-Sound mit Swing- und Jazzelementen auch aktuelle Rock- und Pop-Songs. Foto: Jens Dünhölter (GT INFO)

Swingte auf dem Gütersloher Weihnachtsmarkt: die ESG Big Band unter der Leitung von Christian Rasche (Foto: Thomas Göhler)

ESG ist zweifacher Kreismeister im Schulschach

Bei den Kreismeisterschaften im Schulschach am 6. Dezember 2018 konnte das Evangelisch Stiftische Gymnasium überlegen die Wettkampfklasssen II und IV gewinnen. Somit haben sich beide Teams für die NRW-Meisterschaften am 8. März 2019 in Düsseldorf qualifiziert. Mit den jungen Leuten freut sich ihr Schachtrainer Rüdiger Mönig.

In der Wettkampfklasse II (Jahrgang 2002 und jünger) gelang in der Besetzung Theo Neumann, Adrian Meier, Abimanju Premachandran und Felix Jürging das Kunststück, alle sechs Spiele mit 4:0 zu gewinnen. Beeindruckend: Die zweite Mannschaft verlor nur gegen die Mannschaft ESG I und erreichte mit Julian Meier, Mats Horstmann, Nico Moch und Rouven Fengler unangefochten den Vizemeistertitel.

In der Wettkampfklasse III (Jahrgang 2004 und jünger) ist durchaus das Potential vorhanden, die Qualifikation für das Landesfinale zu erreichen. Leider konnte in dieser Altersklasse – bedingt durch Betriebspraktika und Erkrankungen – in diesem Jahr keine Mannschaft gestellt werden.

In der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2006 und jünger) trat das Team zu fünft an und wechselte jeweils durch. Die Bilanz: fünf Siege mit 4:0! Gegen das Evangelische Gymnasium Werther wurde an einem Brett Remis gespielt und somit „nur“ 3,5 : 0,5 gewonnen.

In dieser Altersklasse sind Schülerinnen und Schüler bis zur siebten Klasse aufgestellt. Für das ESG traten neben Max Zhou und Arujan Premachandran mit Friedrich Kühn von Burgsdorff, Helena Neumann und Nikita Töws auch drei Fünftklässler an. In diesem Jahr ist zwar noch nicht mit einem Podiumsplatz auf NRW-Ebene zu rechnen. In den nächsten beiden Jahren könnte aber ein dritter Landesmeistertitel im NRW-Schulschach durchaus wieder erreichbar sein.

Die beste Vorleserin steht fest

Bei der Schulrunde im Vorlesewettbewerb 2018 traten am 10. Dezember die Sieger der 6. Klassen in der Aula gegeneinander an. Simon Loch (Klasse 6a), Frida Kaminski (6b), Brianna Exner (6c) und Lena Theis (6d) hatten einen vorbereiteten und einen ihnen unbekannten Text gelungen vorzutragen. Die Wahl der aus Lehrkräften, Schülern, Eltern und Bibliothekarin Josephine Peter zusammengesetzten Jury fiel am Ende auf Frida Kaminski, die das Evangelisch Stiftische Gymnasium im Februar auf Kreisebene verteten wird. Wir gratulieren!

Die vier Klassensieger des Vorlesewettbewerbs 2018 (v.l.): Brianna Exner, Frida Kaminski, die Schulsiegerin wurde, Simon Loch und Lena Theis (Foto: Oliver Rachner)

Klänge und Gesänge im Advent

Erstaunlich, was die Schülerinnen und Schüler des Instrumentalunterrichts und der Chorschule bereits können. Eine Probe dieses Könnens gaben sie unter dem Motto „Klänge & Gesänge im Advent“ am 5. Dezember in der gut gefüllten Aula. Bereichert wurde das Programm mit instrumentalen und vokalen Solobeiträgen. Hier finden Sie die Bilder des Abends (Fotos: Oliver Rachner).

Tag der offenen Tür 2018 – eine Nachlese

Auch 2018 stellte das Evangelisch Stiftische Gymnasium sich vorweihnachtlich geschmückt am Tag der offenen Tür vor. Wie in der Vergangenheit stießen die Aulaveranstaltungen und die Informationsangebote in den Unterrichtsräumen der Schule auf reges Interesse. Auf Kritik positiver wie negativer Art freuen wir uns auch diesmal wieder.

An dieser Stelle sei allen großen und kleinen Helfern gedankt, die den Nachmittag mit Freude und Engagement vorbereitet, das ESG in seiner Vielfalt freundlich präsentiert und das Besuchsprogramm unserer Gäste abwechslungsreich und kurzweilig gestaltet haben. Ein besonderer Dank geht an die Koordinatorin der Erprobungsstufe, Iris Mülot, in deren Händen alle sprichwörtlichen Fäden zusammenliefen.

Wir freuen uns darauf, im kommenden Jahr viele unserer jüngeren Besucher wiederzusehen, um sie als Mitglieder der Schulgemeinde des ESG willkommen zu heißen. Einige Impressionen des Tages finden Sie in unserer Bildergalerie.

Calliope mini: Workshop und Film

Kalliope, die griechische Muse der Wissenschaft, war Namensgeberin für den Calliope mini, einen Einplatinencomputer, der zum Einsatz an Grundschulen konzipiert wurde. Der Kleinstrechner lässt sich auch von Kindern programmieren. Mit seiner Hilfe können sie die Welt der Computer spielerisch und kreativ erkunden. Im November fand dazu im Evangelisch Stiftischen Gymnasium ein Workshop unter der Leitung von Felix Kupferschmidt statt, an dem Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 teilnehmen konnten. Nach einer kurzen Einführung in das Gerät stellte Felix Kupferschmidt die grafische Programmierumgebung vor, die frei zugänglich ist. Die Schülerinnen und Schüler befassten sich anschließend mit der Funktionsweise der einzelnen Programmierblöcke und konnten schnell kleine Programme schreiben. Mithilfe des Calliope mini ließen sie LEDs blinken und Töne erklingen. Auch Schriftzüge und Bilder zeigte das Gerät an. Am Ende stand eine eigenständig programmierte Fußgängerampel. Die Ergebnisse des Workshops wurden abends bei der Auftaktveranstaltung zum „Digitalen Aufbruch in Gütersloh“ präsentiert, die am 23. November 2018 im Theater Gütersloh stattfand.

Die Film AG des ESG unter der Leitung von Yvonne Bansmann hat den Workshop dokumentarisch begleitet und einen Kurzfilm erstellt, der hier abrufbar ist.

Bücher für den Gabentisch

Sie lasen und stellten Neuerscheinungen vor – am 26. November 2018 in der Aula: unsere Lesescouts, unterstützt von Irene Proempeler, Josephine Peter, Ursula Detering, Stefan Detering und Hans-Werner Küster (Foto: Iris Mülot)

Polittalk im Studio

Eine Diskussionsrunde mit dem SPD-Kandidaten für die Europawahl 2019, Micha Heitkamp, fand unlängst im Studio statt. Gegenstand der zweistündigen Diskussion mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe Q2 war die Frage „Wozu brauchen wir die EU?“ – angesichts zunehmender populistischer Kritik an der Europäischen Union ein wichtiges Thema. Bürgermeister Henning Schulz und der stellvertretende Schulleiter, Thomas Rimpel, begrüßten neben Micha Heitkamp auch Jörg Möllenbrock von der Stadt Gütersloh, der die Diskussionsrunde angestoßen hatte, und Leana Kammertöns, die  beim Kreis Gütersloh für Europa-Angelegenheiten zuständig ist. Organisiert wurde die Veranstaltung von David Embgen vom Stiftischen Debattierclub und Politiklehrerin Kristina Brand.

Betonten die Rolle der Europäischen Union: David Embgen, Jörg Möllenbrock, Micha Heitkamp, Thomas Rimpel, Leana Kammertöns und Henning Schulz (v.l.)

Erinnerung an das Novemberpogrom 1938

Zur Erinnerung an das Novemberpogrom 1938, bei dem auch in Gütersloh jüdische Gebetshäuser und Geschäfte zerstört wurden, fand am 9. November in Anwesenheit von Bürgermeister Henning Schulz eine Feierstunde an dem Gedenkstein vor der Mediothek des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums statt.

Die Synagoge, die sich unweit unserer Schule befand, fiel an diesem Tag vor 80 Jahren wie so viele andere im Deutschen Reich dem nationalsozialistischen Judenhass zum Opfer.

Das Gedenken an die schrecklichen Ereignisse jener Zeit – heute angesichts des weltweit aufkeimenden Antisemitismus leider nötiger denn je – steht unter der Maxime „Nie wieder!“

Im Gedenken an die jüdischen Mitbürger, die dem nationalsozialistischen Terror vor 80 Jahren zum Opfer fielen (Foto: Iris Mülot)

Sieben Trends, die die Schule revolutionieren

Olaf-Axel Burow, Professor emeritus am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Kassel und nun als „Zukunftsmoderator“ am Institute for Future Design tätig, eröffnete den Pädagogischen Tag am Evangelisch Stiftischen Gymnasium mit einem einstündigen Impulsvortrag, der der Frage nachging, wie (schulische) Bildung im Jahr 2030 aussehen könnte.

Der Zeitgeist irre bekanntlich immer, gestand Burow ein, aber dennoch seien sieben aktuelle Trends auszumachen, die das Bildungssystem und vor allem die Schule, wie wir sie kennen, „massiv betreffen“, ja „revolutionieren“ dürften. Neben der Digitalisierung hob Burow die Personalisierung des Unterrichts und die dadurch veränderte Pädagogenrolle hervor, die Enträumlichung des Lernens, die Vernetzung von Lernenden und Lehrenden, eine stärkere Gesundheitsorientierung, Demokratisierung und – dem „positiven Pädagogen“ Burow besonders wichtig – Glücksorientierung, komme doch die Schule herkömmlicher Prägung dem ihr auferlegten Glücksauftrag nicht hinreichend nach.

Die Schulen stünden also vor radikalen Umbrüchen, und alle am Schulleben Mitwirkenden vor Veränderungen, wie sie grundstürzender, aber in Anbetracht gewandelten Lernverhaltens auch notwendiger nicht sein könnten. Zwar sei die Politik in der Pflicht, auf die Erfordernisse einer sich wandelnden Schullandschaft zu reagieren. Allzu große Hoffnung setzt Burow aber nicht auf sie, seien doch die Impulse, die bislang von ihr ausgegangen sind, wenig verheißungsvoll gewesen.

Stattdessen müsse die Veränderung von unten, aus der Praxis, kommen, angestoßen von Kollegien, die sich als Vorreiter einer neuen (Reform-)Pädagogik verstünden.

In dem anwesenden Lehrerkollegium hatte Burow eine aufmerksame Zuhörerschaft, die nicht nur die vorgestellten Thesen mit dem Autor diskutierte, sondern auch in Arbeitsgruppen der Frage nachging, was davon am Evangelisch Stiftischen Gymnasium kurz-, mittel- und langfristig umsetzbar ist. Der Wille zur Veränderung schulischen Lernens und Lehrens zum Besseren war allenthalben spürbar. Es wird spannend sein zu beobachten, wie das ESG die anspruchsvollen Ziele, die Olaf-Axel Burow aufgezeigt hat, in den nächsten Jahren umsetzt.

Mehr Informationen zu Olaf-Axel Burow gibt es hier und hier. Fotos: Oliver Rachner

Impressionen vom Food and Culture Day

Zusammen mit den 8. Klassen veranstalteten unsere IB-Schülerinnen und -schüler am 8. Oktober 2018 auf dem Schulhof einen Food and Culture Day, der Einblicke in fremde Länder und Kulturen vermitteln sollte, sei es in Form von Spielen, Speisen oder Sport. Der Erlös des Tages wird für einen guten Zweck an UNICEF gespendet. Hier sind ein paar Impressionen (Fotos: Oliver Rachner):

Bobby Car Solar Cup-Team des ESG erneut erfolgreich

Bei dem im September 2018 ausgetragenen Bobby Car Solar Cup schnitt das Team des ESG erneut erfolgreich ab. Unsere Schule errang jeweils den 2. Platz in beiden Rennen, den 2. Platz beim Design und den 3. Platz beim technischen Konzept. Mit mehr Pokalen verließ kein Team die Rennstrecke auf dem Gelände der Stadtwerke Bielefeld.

Das ausgezeichnete ESG-Team (v.l.): Nick Brüggemann (Fahrer), Jürgen Döring, Andre Baurigk (Firma Husemann), Theodor Neumann, Clemens Husemann (ESG), Andre Just (Firma Husemann), Abimanju Premachandran, Ismael Günes (ESG). Auf dem Foto fehlen Karl-Heinz Bute (Lehrer ESG) und Johannes Kleinekathöfer (Firma Husemann)

Von den 25 teilnehmenden Schulen aus ganz OWL, darunter auch die Anne-Frank-Schule, die zusammen mit der Firma Teckentrup eine Mannschaft am Start hatte, brachten 19 Teams rennfähige Bobby Cars auf die Strecke. Im Geschicklichkeitsrennen musste sich unser Team mit nur 0,5 Sekunden Rückstand auf den Sieger (die Jacobischule Kalletal) geschlagen geben. Im Kopf-an-Kopf-Rennen war der 2. Platz schon deutlicher: Unser Fahrer, Nick Brüggemann (9 Jahre), fiel durch einen kurzen Ausflug in die Strohballen gleich zu Beginn des Finallaufs auf den 4. Platz zurück, konnte sich dann aber in den letzten beiden Runden auf den 2. Platz vorarbeiten. Auch hier kam der Sieger von der Jacobischule.

Nick Brüggemann, der Fahrer des ESG-Teams, setzt zum Überholmanöver an

Bereits am Freitag schlug sich das ESG-Team, das von der Firma Husemann unterstützt wird, bei der Präsentation des technischen Konzepts des Fahrzeugs sehr beachtlich. Hierfür gab es nach den Rennen die Preise für den 2. Platz im Fahrzeugdesign und den 3. Platz im technischen Konzept. Beim Showrennen der Solar-Bobby-Cars eine Woche zuvor hatte das ESG-Team beim „run & roll day“ auf dem Bielefelder Ostwestfalendamm beide Läufe mit großem Vorsprung für sich entscheiden können.

Abimanju Premachandran, Ismael Günes, Theodor Neumann, Clemens Husemann und Tino Klahn sind Mitglieder der E-Technik AG von Karl-Heinz Bute. In der Mitte das Team der Firma Husemann, vorn rechts Nick, der Fahrer des Bobby Car. Das Pressefoto gewährt einen Einblick in das Innenleben des schnellen Gefährts.

Der Wettbewerb fand zum 11. Mal in Ostwestfalen statt. Ein Schülerteam muss sich ein oder mehrere Unternehmen als Sponsoren suchen. Dann wird mit den Unternehmen gemeinsam innerhalb von fünf Monaten aus einem Bausatz und mit vielen eigenen Ideen ein individuelles Bobby Car gebaut, das – von einem Elektromotor und Solarzellen angetrieben – zwei verschiedene Rennparcours bewältigen muss. Der Fahrer darf dabei nicht älter als neun Jahre sein. Separate Wertungen gibt es für die Rennen, das technische Konzept und das Design des Fahrzeugs. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es hier.

Jugendliche Helfer mit sozialem Engagement

Seit einigen Jahren engagiert sich eine Gruppe von Jugendlichen, die nach einem Sozialpraktikum ihre Freude an der Altenbetreuung entdeckt hat, regelmäßig in der DRK-Betreuungsstätte Seniorenhof „An der Lutter“ in Isselhorst. Im Frühjahr und Herbst jeden Jahres bewerben sich Schülerinnen und Schüler unserer Schule um einen Praktikumsplatz in der Seniorenbetreuung. Das ESG bietet dieses Projekt in Kooperation mit der Gütersloher Stiftung für psychisch Kranke und geistig Behinderte an. Mehr zu diesem Projekt und den Möglichkeiten, sich daran zu beteiligen, im Bericht der Neuen Westfälischen.

Detlef Kindermann verabschiedet

Neben Sabine Mohr-Frensing ist mit dem Ende dieses Schuljahres auch Detlef Kindermann auf eigenen Wunsch aus dem aktiven Dienst ausgeschieden. Im Rahmen einer Feierstunde am letzten Schultag überreichte ihm Schulleiter Martin Fugmann die Entlassungsurkunde. Das Kollegium würdigte Menschenfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft, Gewissenhaftigkeit und Engagement des erfahrenen und beliebten Pädagogen, der als Erdkunde- und Mathematiklehrer seit 1979 in Diensten des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums stand.

Wurde in den Ruhestand verabschiedet: Detlef Kindermann erhält aus den Händen von Martin Fugmann die Entlassungsurkunde (Foto: Thomas Göhler)

Detlef Kindermann war maßgeblich bei der Einführung und Nutzung der damals Neuen Medien beteiligt, so etwa bei der Auswertung von Satellitendaten im Erdkundeunterricht. Als Koordinator der Mittelstufe war er Begleiter und Ratgeber vieler Schülerinnen und Schüler. Für die kommenden Jahre wünschen wir ihm alles Gute, Glück und Gesundheit!

ESG + Escape = ESGape

Die Klasse 9e, die im Rahmen des WMK-Unterrichts die Schülerfirma ESGape gegründet und einen Escape-Room im ESG eingerichtet hat, freut sich nach dem sehr erfolgreichen Start ihres Projekts über ihren ersten Imagefilm. (Hier ist der Link zum Video.) Fachlehrerin Tanja Milse hat das Projekt betreut. Zusammen mit der Schülerfirma hoffen wir, dass viele auf das Projekt aufmerksam werden und den Escape-Room besuchen und wünschen viel Erfolg!

Can you escape?

9b belegt 3. Platz bei „Mathematik ohne Grenzen“

Beim diesjährigen internationalen Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“, an dem traditionell alle elf Gymnasien des Kreises Gütersloh teilnehmen, hat die Klasse 9b im Regionalentscheid den dritten von 35 Plätzen belegt. In 90 Minuten mussten die Schüler Aufgaben aus den verschiedensten Bereichen der Mathematik bearbeiten. Das Besondere: die Aufgaben mussten im Team gelöst werden. Dies macht den besonderen Reiz dieses Wettbewerb aus. Der Gewinn bestand aus 150 Euro und einer Powerbank für alle Schülerinnen und Schüler der Klasse. Mareike Eube, Abimanju Premachandran und Mats Horstmann nahmen den Preis stellvertretend für die Klasse in den Räumen der Firma Reply entgegen, die den Preis finanziert. Wir freuen uns mit der Klasse und ihrer Mathematiklehrerin Helene Erhardt und gratulieren! Hier geht es zu den Berichten der Neuen Westfälischen und der „Glocke“.

Danke, liebe Big Band,

für ein begeisterndes Latin-Konzert auf hohem Niveau, für euer Engagement und eure mitreißende Freude an der Musik – und dafür, dass wir an diesem Abend eure Gäste sein durften! Dank auch den beiden Tänzern Anna Gommer und Daniel Müller für ihren beeindruckenden Auftritt.

Hatten ihre Big Band im Griff: Christian Rasche am Pult und Dennis Rödiger (hinten links) am Bass (Foto: Oliver Rachner)

Eindrücke vom Big-Band-Konzert am 15. Juni 2018 (Fotos: Thomas Göhler)

Bildungschancen in einer digitalen Welt

Welche Bildungschancen bietet die Digitalisierung unserer Lebenswelt? Wie bestimmt die Digitalisierung das Lehren und Lernen an Schule und Hochschule? Welche Veränderungen in Klassenzimmer und Hörsaal sind möglich und wünschenswert, und wo bleibt die Pädagogik?

Das waren einige der Fragen zum Thema „Bildung der Zukunft“, die am 13. Juni 2018 in der Aula unserer Schule vor über hundert Vertretern aus Politik, Bildung und Wirtschaft erörtert wurden. Der Ort der Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit pro Wirtschaft GT stattfand, war treffend gewählt, zählt das Evangelisch Stiftische Gymnasium doch zu den bundesweit führenden Schulen beim Einsatz digitaler Medien im Unterricht.

Nach der Begrüßung durch Schulleiter Martin Fugmann und den Geschäftsführer von pro Wirtschaft GT, Albrecht Pförtner, lieferte Bildungsexperte Dr. Jörg Dräger einen Impulsvortrag, in dem er die Anwesenden anhand von Beispielen aus dem amerikanischen Bildungssystem einen Blick in die digitale Zukunft werfen ließ. Über die grundstürzenden Veränderungen, die dem deutschen Bildungssystem diesbezüglich noch bevorstehen, konnte anschließend das Publikum – durchaus kontrovers – mit Dr. Jörg Dräger, Martin Fugmann und Prof. Jörn Loviscach von der Fachhochschule Bielefeld diskutieren. Tobias Himmerich moderierte. Die „Glocke“ war dabei; den Bericht der Neuen Westfälischen finden Sie hier.

Zum Thema „Bildung der Zukunft“ trafen sich im ESG (v.l.) Prof. Jörn Loviscach (FH Bielefeld), Matthias Vinnemeier (pro Wirtschaft GT), Dr. Jörg Dräger (Bertelsmann Stiftung und CHE Centrum für Hochschulentwicklung), Tobias Himmerich (meinSchulprojekt GmbH), Martin Fugmann (Evangelisch Stiftisches Gymnasium) und Albrecht Pförtner (pro Wirtschaft GT) (Foto: Oliver Rachner)

Beratung als Geschäftsmodell

Unter Anleitung von Henning Schüler, der am ESG das Projekt JUNIOR des Instituts der deutschen Wirtschaft betreut, gründeten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 eine eigene Firma. Seit einigen Wochen informieren sie Senioren, wie ein Smartphone funktioniert. Das Geschäftsmodell setzt ganz auf individuelle Beratung. Die Firmengründung ist Ergebnis des WMK-Unterrichts an unserer Schule. Die Neue Westfälische war bei einem Beratungsgespräch dabei.

Kundenbetreuung: Fynn Soeren Kirsch (links) erklärt Regina Howorek, wie sie ihr Smartphone am besten bedient. Der betreuende Lehrer Henning Schüler hört interessiert zu. Charlotte Anfang protokolliert die Beratung. | © Andreas Frücht – Neue Westfälische vom 16. Mai 2018

Workshop Instrumentalunterricht

Zum Instrumentalunterricht und Vokalcoaching am ESG finden Sie mehr Informationen hier.

Unsere Arbeit mit digitalen Endgeräten

Unter der Schlagzeile „Kooperation stärken – Lehrer entlasten“ berichtet das Forum Bildung Digitalisierung ausführlich darüber, wie am Evangelisch Stiftischen Gymnasium mit digitalen Endgeräten gearbeitet wird. Die lesenswerte Reportage verdeutlicht unser den Laptopeinsatz im Unterricht stützendes pädagogisches Konzept und bietet Einblicke in die Nutzung der Geräte durch Schülerinnen und Schüler.

Sprache verbindet

Das Gütersloher Projektbüro „Sprache verbindet“ sucht Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die Kinder aus Zuwandererfamilien helfen, Deutsch zu lernen und zu sprechen. Diese Tätigkeit setzt, neben sozialem Engagement und pädagogischem Interesse, auch Spaß am Umgang mit Kindern voraus. Wir unterstützen Anne Dodt, die das Projekt leitet, bei ihrer Suche und leiten den Aufruf auf diesem Wege weiter. Auf der Internet-Seite des Projektbüros gibt es mehr Informationen. Ein Anmeldeformular können Sie hier herunterladen.

Prägt das Gesicht der Schule ebenso wie das Stadtbild: der Dachreiter (das „Türmchen“) auf dem Altbau des ESG (Foto: Oliver Rachner)

Zwölf Uhr mittags – das Türmchen live