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ESbloG

Unsere fleißigen Bloggerinnen vom ESbloG, der digitalen Schülerzeitung, berichten nahezu täglich über Neuigkeiten aus dem Schulalltag.

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Mitteilung der Schulleitung vom 3. April

Liebe Schulgemeinde des ESG,

anbei die neuesten, für uns relevanten Infos des Schulministeriums in Auszügen. Anmerkungen der Schulleitung des ESG sind kursiv hervorgehoben:

Sehr geehrte Damen und Herren,

an diesem Wochenende beginnen die Osterferien. Und dennoch beschäftigt uns alle schon jetzt die Frage, wie es mit der Schule und dem Unterricht nach den Osterferien weitergehen wird.

Die Entscheidung darüber wird vor allem unter den Gesichtspunkten des Gesundheitsschutzes zu treffen sein. Bund und Länder haben am Mittwoch dieser Woche entschieden, dass die bundesweiten Kontaktbeschränkungen bis zum 19. April 2020 aufrechterhalten werden müssen. Welche Verhaltensregeln ab dem 20. April 2020 gelten werden und welche Auswirkungen das auf den Schulbetrieb haben wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt niemand sagen. Es ist aber beabsichtigt, Sie am 15. April 2020 über die weiteren Schritte zu informieren. Im Vordergrund werden dabei Informationen zur Ausgestaltung und zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Schulbetriebes stehen.

Darüber hinaus möchte ich auf folgende Punkte eingehen:

I. Termine der Abiturprüfungen und Zentrale Prüfungen Klasse 10

Die schriftlichen Prüfungen beginnen am 12. Mai 2020. Eine Übersicht, an welchen Tagen welche Klausuren geschrieben werden, ist auf der Homepage des Ministeriums zugänglich:

www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/FAQneu_Coronarvirus_Pruefungstermine/index.html

Nach Wiederaufnahme des Schulbetriebes wird den Abiturientinnen und Abiturienten die Möglichkeit gegeben, sich in der Schule im Rahmen von unterrichtlichen Angeboten auf das Abitur vorzubereiten. Ein Unterricht nach Stundenplan ist nicht vorgesehen.

Die Schule wird je nach Sachstand mit allen Schüler*innen der Q2 per Mail in Kontakt treten, um Einzelheiten und Organisationsform zu klären.

Auch für die Abiturprüfungen sowie die vorbereitenden unterrichtlichen Angebote hat die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte und aller in Schule Beschäftigten oberste Priorität.

Es werden daher selbstverständlich die notwendigen Vorkehrungen getroffen, um die Gesundheit dieser Personengruppen zu schützen. […]

IV. Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)

Diese Informationen zu KAoA während und nach Beendigung des Ruhens des Unterrichts wurden mit Stand 02. April 2020 aktualisiert. Die Aktualisierungen beziehen sich vornehmlich auf die außerschulischen Praxisphasen in KAoA. Weitere Erläuterungen zu wichtigen Standardelementen, wie z. B. zur Beratung der Agentur für Arbeit oder zum Monitoring, ergänzen die Informationen.

Sie finden diese Information unter folgendem Link im Bildungsportal:

https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/Coronavirus_KAOA/index.html

V. Erstattung von Stornokosten für abgesagte Schulfahrten

Mit SchulMail vom 6. März 2020 habe ich im Falle der erforderlichen Absage von Klassenfahrten, Studienfahrten und Schüleraustauschen sowie bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen eine grundsätzliche Kostenübernahme für die vom Vertragspartner (z.B. Reiseveranstalter, Transportunternehmen, Unterkünfte) in Rechnung gestellten und nachgewiesenen Stornierungskosten durch das Land zugesagt. Dies gilt nunmehr für alle Schulfahrten im Sinne der Richtlinien für Schulfahrten (BASS 14-12 Nr. 2), die bis zum Beginn der Sommerferien durchgeführt worden wären.

Das Land Nordrhein-Westfalen tritt jedoch nicht in bestehende Verträge mit Dritten ein. Daher erfolgt die Auszahlung nicht direkt an den oder die Vertragspartner, sondern ausschließlich an die Schulen. Die Erstattung von Stornierungskosten wird über die Bezirksregierungen erfolgen.

Um eine zeitnahe und geordnete Abwicklung zu gewährleisten, bitte ich Sie, Ihre Anträge auf Erstattung der Stornierungskosten auf dem beigefügten Formular bis zum 15. Mai 2020 bei der zuständigen Bezirksregierung ausschließlich per E-Mail an die dort eingerichteten Funktionspostfächer einzureichen.

Das ESG sammelt derzeit alle Daten und bereitet die Anträge zur Einreichung vor. Sobald uns die Rückerstattungen vorliegen, werden wir auch die geleisteten Elternbeiträge entsprechend der Erstattungsleistungen von Reiseveranstaltern und Land zurückerstatten.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fugmann (Schulleiter)

Videonachricht des Schulleiters

Am Ende des dreiwöchigen schulischen Ausnahmezustands, der uns durch die Corona-Pandemie aufgezwungen wurde, sendet der Schulleiter des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums, Martin Fugmann, allen Angehörigen der Schulgemeinde auf diesem Wege eine Videonachricht, die als Rückblick und Vorausschau, Danksagung und Ostergruß zu verstehen ist. Wir schließen uns den guten Wünschen Martin Fugmanns an und wünschen allen Schülerinnen und Schülern, ihren Eltern, dem gesamten Kollegium sowie den Freunden und Förderern unserer Schule frohe Ostertage und schöne Ferien! Über die weitere Entwicklung und Entscheidungen des Schulministeriums, die Zeit nach den Ferien betreffend, werden wir sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.

Informationen zu den Abiturprüfungen II

Die aktuellen Informationen des Schulministeriums zum Zeitplan der Abiturprüfungen finden sich hier: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Presse/Pressemitteilungen/2020_17_LegPer/PM20200402_Abitur/index.html.

Und hier können die Terminpläne eingesehen und heruntergeladen werden:

Mitteilung des Bürgermeisters II

Liebe Schülerinnen und Schüler,

in meiner letzten Mail hatte ich euch um Verständnis für die außergewöhnliche Situation gebeten und euch Danke gesagt dafür, dass ihr euch verantwortungsbewusst und solidarisch verhaltet, auch wenn für euch die vergangenen Wochen alles andere als einfach waren – und das gilt nicht nur für diejenigen, die vor ihren Prüfungen stehen. Auch eure Osterferien habt ihr euch sicher anders vorgestellt, und ihr nehmt auch wahr, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch offen bleibt, wie es danach weitergeht. Auch ich kann dazu zum heutigen Zeitpunkt noch keine Aussagen machen. Dennoch weiß ich, dass mindestens einige von euch darüber nachdenken, wie und wo man in diesen Tagen Unterstützung leisten und Zusammenhalt zeigen kann. Das finde ich sehr beachtlich.

Deshalb möchte ich euch mit der heutigen Mail auf ein Angebot der Stadt Gütersloh aufmerksam machen, das dazu beitragen soll, Hilfsangebote und die Gewinnung von Freiwilligen zu organisieren.

Zusammen mit dem Gütersloher Unternehmen Topocare haben wir „VoluMap“ entwickelt, eine App, die Hilfsprojekte und Helfer zusammenbringen will. Sie steht im Google Play Store und im Apple Store zum Download zur Verfügung (natürlich kostenlos). Dort kann man sich registrieren bzw. für bestimmte Projekte melden. Im Hintergrund hält unsere städtische Koordinatorin für das Ehrenamt, Elke Pauly-Teismann, organisatorisch die Fäden zusammen. Bei ihr kann man sich darüber hinaus auch direkt melden, wenn man helfen möchte, aber auch wenn man Hilfe braucht (z.B. beim Einkaufen, wenn man selbst nicht aus dem Haus gehen kann). Elke Pauly-Teismann ist über die Mailadresse ehrenamtskoordination@guetersloh.de über die Corona-Telefonnummer 822310 erreichbar. Vielleicht habt ihr ja auch Ideen und Anregungen, wie wir gemeinsam Unterstützung und Hilfe organisieren können. Dann ist Elke Pauly-Teismann genau die richtige Ansprechpartnerin, aber auch ich selbst nehme gern eure Vorschläge auf (meine Mailadresse: henning.schulz@guetersloh.de).

Ich würde mich freuen, wenn ihr die Info über die VoluMap und die Möglichkeiten Hilfe zu leisten in eurem Umfeld weitergeben könntet. Denn ich glaube, dass es umso wichtiger sein wird zu helfen, je länger die Einschränkungen unseres gewohnten Alltagslebens andauern. Aber auch danach wird die VoluMap weiter Bestand haben, dann nicht mehr als „Corona-Hilfe“, sondern – wie ursprünglich vorgesehen – als Ehrenamts-App, die hoffentlich eine Fülle von Projekten mit Freiwilligen zusammenbringt, die mitarbeiten, sich aber nicht unbedingt fest an Vereine und Organisationen binden wollen. Auch Schüler*innen-Projekte hätten dann dort Platz. Alle weiteren Infos findet ihr auf unserer Website unter www.ehrenamt.guetersloh.de.

Ich wünsche Euch trotz allem, dass ihr eure Ferien für Dinge nutzen könnt, die euch Spaß machen. Vor allem aber wünsche ich euch und euren Familien: Bleibt gesund!

Herzlich

Euer Henning Schulz (Bürgermeister)

Informationen zur Leistungsbewertung

Das Ministerium für Schule und Bildung (MSB) teilt zur Frage der Leistungsbewertung Folgendes mit:

Was passiert, wenn angesetzte Klassenarbeiten aufgrund des Ruhens des Unterrichtsbetriebs nicht planmäßig durchgeführt werden können? Kann die Anzahl der Klassenarbeiten reduziert werden?

Nach Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs können im Ausnahmefall bis zu drei Klassenarbeiten pro Woche angesetzt werden. Innerhalb der in den Verwaltungsvorschriften zu § 6 der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I (APO-SI) vorgenommenen Bandbreiten kann die Schule die Anzahl der Klassenarbeiten selbständig reduzieren. Ob den Schulen von Landesseite eine darüberhinausgehende Reduktion der Klassenarbeiten ermöglicht wird, wird in Abhängigkeit zum Zeitpunkt des Wiederbeginns des Unterrichts entschieden.

Was passiert, wenn angesetzte Klausuren in der gymnasialen Oberstufe aufgrund des Ruhens des Unterrichtsbetriebs nicht planmäßig stattfinden können?

Die verpflichtende Anzahl der Klausuren in der Einführungsphase und in der Qualifikationsphase ist in § 14 Abs. 1 und 2 der Verordnung über den Bildungsgang und die Abiturprüfung in der gymnasialen Oberstufe bzw. für die Beruflichen Gymnasien in § 9 der APO-BK, Anlage D, geregelt.

Werden die Zentralen Klausuren am Ende der Einführungsphase (ZKE) stattfinden?

Die Zentralen Klausuren am Ende der Einführungsphase sollen nach derzeitigem Stand zu den bislang geplanten Terminen (Haupttermine: ab 20. Mai 2020; Nachschreibtermine: ab 29. Mai 2020) stattfinden.

Gibt es Sonderregelungen für die Leistungsbewertung am Ende der Einführungsphase und am Ende des ersten Jahres der Qualifikationsphase?

Ob und welche Maßnahmen bezüglich der Leistungsbewertung am Ende der Einführungsphase oder am Ende des ersten Jahres der Qualifikationsphase möglich und angezeigt sind, hängt vor allem vom Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Unterrichts ab.

Mehr unter https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/index.html

Informationen zu den Abiturprüfungen I

Die Landesregierung NRW hat sich entschlossen, im Interesse aller angehenden Abiturientinnen und Abiturienten in Nordrhein-Westfalen den Beginn der Abiturprüfungen um drei Wochen zu verschieben. Das heißt: Die ersten Abiturklausuren an den Schulen werden nicht wie bisher geplant am 21. April 2020, sondern am 12. Mai 2020 geschrieben. Der Haupttermin für die Abiturprüfungsfächer wird damit auf den Zeitraum zwischen Dienstag, dem 12. Mai 2020, und Montag, dem 25. Mai 2020, verschoben. Die zentralen Nachschreibetermine für die Abiturprüfungen an den allgemeinbildenden Schulen schließen sich dann unmittelbar ab dem 26. Mai 2020 an und dauern bis zum 9. Juni 2020. Derzeit werden die Termine für die einzelnen Fächer und Fächergruppen in diesen Zeitfenstern festgelegt. Mit gesondertem Erlass wird die Landesregierung noch in dieser Woche und damit sehr zeitnah darüber informieren und die Informationen auch im Bildungsportal unter www.schulministerium.nrw.de veröffentlichen.

Die Terminverschiebung im Abitur führt allerdings dazu, dass auch Freitag, der 22. Mai 2020 – für viele Schulen der „Brückentag“ nach Christi Himmelfahrt – für Prüfungen genutzt werden muss.

Wir gehen bei diesem geänderten Zeitplan davon aus, dass der Unterricht unmittelbar oder zeitnah nach den Osterferien – zumindest für die Schülerinnen und Schüler in den Abschlussjahrgängen – wiederaufgenommen werden kann oder in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden zumindest die Schulgebäude für Klausuren genutzt werden können. Die Konferenz des Zentralen Abiturausschusses (ZAA), mit dem die Schülerinnen und Schüler zur Abiturprüfung zugelassen werden, wird daher für alle Schulen neu auf den 7. Mai 2020 festgelegt. Der Unterricht für alle angehenden Abiturientinnen und Abiturienten endet daher – anders als bisher vorgesehen – am 8. Mai 2020.

Im Übrigen soll die Abnahme des Abiturs dort erleichtert werden, wo dies ohne Auswirkungen auf die Qualität und damit die bundesweite Anerkennung möglich ist. Daher bemüht sich die Landesregierung, die verpflichtende Abweichungsprüfung, deren Abschaffung durch Rechtsänderung für das Abitur 2021 bereits in Planung ist, für den jetzigen Abiturjahrgang vorzuziehen. Die Vorbereitungen dafür laufen.

Weitere Infos werden hier veröffentlicht oder nur durch die Schul- und Oberstufenleitung kommuniziert.

Dr. Thomas Göhler (Oberstufenkoordinator)

Mitteilung der Schulleitung

Liebe Schulgemeinde,

sicherlich haben Sie alle Frau Gebauers Ansprache und die Pressemitteilungen zur Kenntnis genommen. Zur Sicherheit hier noch einmal der Link zur Seite des MSB, wo alles nachzulesen ist. Wichtig ist der Hinweis, dass auch der Brückentag nach Christi Himmelfahrt für Prüfungen genutzt werden wird – das sollten wir alle einplanen.

Wir werden Sie immer auf dem Laufen halten, sobald wir etwas Neues erfahren – es gibt ja noch einigen Regelungsbedarf. Ich bin zuversichtlich, dass das Krisenmanagement des MSB weiterhin so gut funktioniert wie bisher.

Das ESG wird nach wie vor Unterricht für die Q2 und alle anderen Klassen und Kurse in der Woche vor den Osterferien anbieten. Nutzen Sie die Zeit und die Formate dazu, mit den Kolleg*innen in Kontakt zu bleiben und die Beziehungen zu pflegen! Gerne auch mal eine Stunde nur chatten und austauschen…

Über Mails wissen wir von einigen, dass die Situation insgesamt für einige sehr belastend ist. Daher appelliere ich an alle, mit uns in Kontakt zu bleiben und auch den Austausch, gerade auch über die häusliche Situation, zu nutzen. Wir bieten gerne nach Kräften unsere Unterstützung an.

Herzliche Grüße

Martin Fugmann (Schulleiter)

Änderungen im Abiturplan 2020

Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf den diesjährigen Abiturdurchgang; der ursprüngliche Zeitplan ist in weiten Teilen hinfällig. Den aktuellen Stand erfahren Sie auf der Seite des Schulministeriums unter https://www.schulministerium.nrw.de/docs/Recht/Schulgesundheitsrecht/Infektionsschutz/300-Coronavirus/Coronavirus_Abitur-und-Pruefungen/index.html. Weitere Mitteilungen folgen.

Mitteilung der Schulleitung

Liebe Schulgemeinde,

wie Sie dem aktuellen Erlass des Schulministeriums entnehmen können, finden in diesem Schuljahr keine Exkursionen und Studienfahrten an außerschulische Lernorte mehr statt. Essenz: Es findet bis zum Schuljahresende nichts mehr statt, außer vielleicht noch Unterricht in der Schule und Abitur (letzteres auf jeden Fall!).

Wir werden in den nächsten Tagen ebenfalls beraten, ob wir Besuch aus Indien empfangen können. Im Moment sehe ich die Chancen auf den Besuch schwinden, aber wir werden Ihnen das offiziell noch mitteilen.

Bitte melden Sie sich jederzeit bei mir – keine Frage ist überflüssig!

Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fugmann (Schulleiter)

Hilfe in besonderen Zeiten

Ganz unverhofft hat sich unser aller Alltag aufgrund der Corona-Pandemie grundlegend verändert, denn wir sind aufgefordert, bis auf Weiteres zu Hause zu bleiben und unsere Sozialkontakte einzuschränken. Nicht alle Schülerinnen und Schüler haben in diesen Zeiten aber ein sicheres Zuhause. Der ungewohnte Alltag mit vielen Familienmitgliedern daheim, das Kontaktverbot und der damit einhergehende Austausch sorgen oftmals für Zündstoff. Dazu kommen Sorgen der Eltern, der Kinder, Schulaufgaben, die bewältigt werden müssen usw. Das sexualpädagogische Team der pro familia Gütersloh hat daher ein Handout mit hilfreichen Kontakten zusammengestellt, an die man sich in der Not wenden kann. Es kann hier heruntergeladen werden. Darüber hinaus verweisen wir auf unser Beratungsteam und dessen Angebote.

Leseempfehlung: Das Buch zur Lage

In Krisenzeiten ist das Informationsbedürfnis vieler Menschen besonders groß, an wissenschaftlich gesicherte Informationen zu kommen aber nicht immer leicht. Der renommierte amerikanische Wissenschaftsjournalist David Quammen hat 2012 eine ebenso fundierte wie spannende Abhandlung darüber veröffentlicht, was wir über die nächste Pandemie – die durch das Überspringen eines neuartigen Virus vom Tier auf den Menschen ausgelöst werde – wissen sollten. Ironie der Geschichte: Die nächste Pandemie ist jetzt. Sein Buch Spillover. Animal Infections and the Next Human Pandemic (Norton) ist 2013 auf Deutsch als Spillover: Der tierische Ursprung weltweiter Seuchen (DVA) erschienen. Das Gute: Quammen geht es nicht um Panikmache, sondern um solide Information und ein besseres Verständnis der Welt, in der wir leben. Klare Leseempfehlung!

Mitteilung des Bürgermeisters I

Liebe Schülerinnen und Schüler,

ich wende mich an euch aufgrund der aktuellen Lage. Die Corona-Krise ist eine nie dagewesene Herausforderung für uns alle hier in Gütersloh. Den gewohnten Alltag gibt es bis auf Weiteres nicht mehr. Die Schulen sind geschlossen; statt im Klassen- oder Stufenverband müsst ihr nun zuhause lernen. Das verlangt euch viel Flexibilität und Disziplin ab. Vielen Dank dafür an dieser Stelle!

Eine enorme Einschränkung besteht für uns alle in Gütersloh darin, dass wir unsere sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren und soweit wie möglich zuhause bleiben müssen. Auf Treffen im Freundeskreis und Feiern muss sowohl in geschlossenen Räumen als auch draußen unbedingt verzichtet werden. Das ist notwendig, um die Infektionskette des Corona-Virus zu unterbrechen, unser Gesundheitssystem handlungsfähig zu halten und ganz besonders unsere älteren und kranken Mitbürger zu schützen. Da geht es auch um eure eigene Familie, eure älteren Verwandten! Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es für euch schwer ist, eure Freundinnen und Freunde über längere Zeit nicht mehr zu treffen. Es ist aber unbedingt erforderlich, Abstand voneinander zu halten, denn jede und jeder könnte ein Überträger des Corona-Virus sein!

Die meisten von euch haben den Ernst der Lage verstanden und verhalten sich verantwortungsbewusst – herzlichen Dank dafür! Und weil wir in einer digitalen Gesellschaft leben, können wir ja glücklicherweise rund um die Uhr auf unterschiedlichsten Kommunikationswegen miteinander in Kontakt bleiben. Eventuell gibt es in eurer Umgebung auch Menschen, die einsam sind und für Aufmerksamkeit oder für die Übernahme von kleinen Besorgungen dankbar wären – vielleicht könnt ihr eure Unterstützung anbieten.

In dieser Ausnahmesituation ist es das Gebot der Stunde, dass jede und jeder seiner Verantwortung nachkommt und dass wir zusammenhalten. In diesem Sinne danke ich euch für eure Unterstützung!

Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, erreicht ihr mich unter henning.schulz@guetersloh.de.

Herzlich

Euer Henning Schulz (Bürgermeister)

Mitteilung der Schulleitung

Liebe Schulgemeinde,

die erste Woche der Schulschließung haben wir überstanden und ESG@Home ist gut gestartet. Ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung, Ihre Geduld und vor allem Ihr Engagement, hier Neuland zu betreten. Wir alle haben uns das Wochenende offline verdient.

NERDL ist jetzt auf einen neuen, doppelt leistungsfähigen Server umgezogen. Die letzten Daten werden noch synchronisiert.

Sehr gute Erfahrungen haben wir mit dem Videoconferencingtool ZOOM gemacht. Darüber organisieren wir derzeit das Barcamp zur Abiturvorbereitung für die Q2.

Wir werden allen Schüler*innen eine Anleitung für Zoom auf NERDL bereitstellen und diese auch auf die Portale der Webseite stellen.

Herzlichen Dank an Herrn Haverkamp, Kolleg*innen und Schüler*innen, die Themenangebote online für das Barcamp machen – das Barcamp als Format in Präsenz ist schon eine Herausforderung, es jetzt noch digital umzusetzen, ist ein tolles Projekt!

Es kann sein, dass einige Lehrkräfte auch in den Klassen 5-10 Videoconferencing einsetzen werden, damit wir uns auch mal wieder in Persona sehen und sprechen können. Sollte das im Einzelfall nicht klappen, kein Problem, aber vielleicht schauen alle mal nach, ob es eine Kamera, ein Mikrophon und Lautsprecher gibt, die nutzbar sind.

Ab der kommenden Woche werden alle Mitarbeiter in der Verwaltung und alle Lehrkräfte ausschließlich im Homeoffice arbeiten. Damit wollen wir einen Beitrag zur Reduzierung von Kontakten leisten. Das Schulgebäude kann mit Schlüssel jederzeit betreten werden, bitte nutzen Sie die Gummihandschuhe am Eingang und die dort zur Verfügung stehenden Desinfektionsmittel.

Das Sekretariat ist vormittags von 9 bis 12 Uhr telefonisch zu erreichen, per Mail jederzeit.

Sollte es Anfragen für Kinderbetreuung geben, werden wir Kolleg*innen persönlich kontaktieren und alles organisieren. Im Moment liegen uns keine Anfragen vor.

Neuigkeiten zum Abitur werden wir, sobald wir sie erhalten, an alle per Mail und per Veröffentlichung auf der Webseite mitteilen.

Die ESG Taskforce Digital ist nach wie vor über Herrn Kupferschmidt (kup@esg-guetersloh) zu erreichen.

Wir wünschen Ihnen allen Gesundheit und hoffen, dass es uns gelingt, weiterhin so solidarisch in Kontakt miteinander zu bleiben wie in der vergangenen Woche.

Herzliche Grüße

Martin Fugmann, Thomas Rimpel

ESG@Home

Die Corona-Pandemie und die Reduzierung öffentlicher Kontaktmöglichkeiten zwingen die Schulen des Landes zum Einsatz digitaler Lernformen. Was dies in den kommenden Wochen für das Lernen am ESG bedeutet, haben wir im Folgenden zusammengestellt. Wir bitten um gewissenhafte Lektüre des Schreibens der Schulleitung und der Handreichungen. Sie sind gleichermaßen für unsere Schüler- und Elternschaft wie für das Kollegium relevant.

Über das Wie und Warum unserer Arbeit mit NERDL informiert ein Bericht von Wolfgang Temme in der Neuen Westfälischen.

Das Coronavirus und wir

Aktuelle Informationen vom 16. März

Das Schulministerium NRW teilt zur Notbetreuung Folgendes mit:

Organisation und Räumlichkeiten der Notbetreuung

Jede Schule organisiert diese Notbetreuung für die eigenen Schülerinnen und Schüler. Damit sind alle Schulen mit entsprechenden Jahrgangsstufen für dieses Betreuungsangebot offen zu halten.

Aus Gründen des Infektionsschutzes sind diese Betreuungsgruppen grundsätzlich im bisherigen Klassenverband zu bilden. Ausnahmsweise kann die Betreuung auch jahrgangsbezogen erfolgen. Die einzelne Betreuungsgruppe sollte nur in Ausnahmefällen mehr als fünf Kinder umfassen.

Durch die allgemeine Weisung des MAGS vom 13.03.2020 sind die Schulräume für eine solche Notbetreuung weiterhin geöffnet.

Schülerinnen und Schüler, die dieses Angebot in Anspruch nehmen können

Die Angebote der Notbetreuung an Schulen gelten insbesondere für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 6, deren Eltern (Erziehungsberechtigte) beide beruflich im Bereich von kritischen Infrastrukturen tätig sind. Im Fall von Alleinerziehenden muss ebenfalls eine berufliche Tätigkeit im Bereich von kritischen Infrastrukturen vorliegen.

Als kritische Infrastrukturen gelten die in einer Leitlinie des MAGS genannten Bereiche, über die Sie zeitnah informiert werden. Darüber hinaus bedarf es einer schriftlichen Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers gemäß dieser Leitlinie.

Kinder können die Angebote nur wahrnehmen, wenn sie bezüglich des Corona-Virus nicht erkrankt oder erkrankungsverdächtig sind. Insbesondere dürfen Kinder, die von der örtlichen Ordnungsbehörde oder dem Gesundheitsamt unter häusliche Quarantäne gestellt worden sind, die Schule auf keinen Fall betreten und können daher an dem Angebot – mindestens vorübergehend – nicht teilnehmen.

Zeitlicher Umfang der Notbetreuung

Die Notbetreuung an den Schulen erstreckt sich auf den Zeitraum des Schulbetriebes, wie dieser an der jeweiligen Schule stattfinden würde.

Dies schließt sowohl die pädagogische Übermittagsbetreuung wie Angebote des offenen und gebundenen Ganztags ein.

Aufgaben von Schulleitungen und Lehrkräften bei der Notbetreuung

Die Einteilung der Betreuungsgruppen sowie der betreuenden Lehrkräfte obliegt der Schulleitung.

Bei der Einteilung der Lehrkräfte hat die Schulleitung zu beachten, dass Lehrkräfte, die 60 Jahre und älter sind oder aber in Bezug auf das Corona-Virus ein erhöhtes Risiko (z.B. relevante Vorerkrankungen) haben, nicht für die Notbetreuung eingesetzt werden. Schwangere und Lehrerinnen, die sich nach der Entbindung noch im Mutterschutz befinden, dürfen gleichfalls nicht zur Betreuung herangezogen werden.

Am ESG ermöglichen wir ab Mittwoch Lernen online über die Lernplattform NERDL, Kopano etc. Nähere Einzelheiten über Onlinezeiten, Handreichungen zum Arbeiten von zu Hause aus und zum pädagogischen Umgang mit Distanzlernen werden wir im Laufe des Tages an die Schulgemeinschaft weiterleiten.

Für diese Woche gilt ab Mittwoch der reguläre Stundenplan, d.h. wir bieten zu den vorgesehenen Unterrichtszeiten Online-Angebote an, und die Kolleg*innen sind für die Schüler*innen auf NERDL erreichbar, können Fragen stellen, sich technisch beraten lassen etc.

Die Schule wird dann für die kommenden Wochen das weitere Verfahren aufzeigen und kommunizieren.

Ich danke an dieser Stelle allen Kolleg*innen für Ihr unermüdliches Engagement bei der Vorbereitung dieser Phase des Schullebens.

Martin Fugmann (Schulleiter)

Aktuelle Informationen vom 15. März

Hiermit leiten wir die Informationen der Stadt Gütersloh als Schulträger zur Beantragung von Notfall-Betreuungsplätzen an Sie weiter. Das Evangelisch Stiftische Gymnasium schließt sich diesem Verfahren ausdrücklich an.

Hier finden Sie einen Ablaufplan, der Ihnen eine hoffentlich hilfreiche Übersicht über das Verfahren gibt.

Und hier finden Sie einen Antrag auf Notfall-Betreuung, den Sie im Bedarfsfall bitte ausfüllen und an die Schule weiterleiten.

In den vergangenen Tagen gab es mehrere Meldungen von Kindern, Eltern und auch Praktikanten, die mit Infizierten auch in ihren Familien in Kontakt gekommen sind.

In den uns bekannten Fällen war das Gesundheitsamt involviert und die betreffenden Kinder wurden negativ getestet oder haben sich auf eigene Initiative in häusliche Quarantäne begeben. Keine der Kontaktpersonen wird die Schule besuchen. Derzeit ist kein Mitglied der Schulgemeinschaft als infiziert gemeldet.

Wir alle wissen, dass aufgrund des rasanten Anstiegs von Krankheitsverläufen sich das Risiko insgesamt erhöht und gehen davon aus, dass nicht sehr viele Kinder in die Schule kommen werden. Dennoch bitten wir darum, die üblichen hygienischen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten und im Falle von auftretenden Erkältungssymptomen die Schule nicht aufzusuchen.

Das Leitungsteam wird anwesend sein und für Lehrkräfte, Schülerschaft und Eltern einen Leitfaden für Onlineunterricht erarbeiten, der dann ab Mittwoch helfen soll, die Onlinephasen gut gestalten zu können.

Wir danken Ihnen allen für Ihre Unterstützung und Solidarität mit der Schulgemeinschaft.

Wir grüßen Sie und wünschen Ihnen und Ihrer Familie Gelassenheit und Zuversicht in den kommenden Wochen. Bleiben Sie gesund!

Aktuelle Informationen vom 13. März

Im Folgenden finden Sie die relevanten Passagen aus der Mail des Schulministeriums vom 13. März. In kursiver Schrift haben wir die konkreten Umsetzungen der Maßnahmen für das ESG formuliert.

  1. Ruhen des Unterrichts ab Montag bis zum Beginn der Osterferien

Alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen werden zum 16.03.2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen. Dies bedeutet, dass bereits am Montag der Unterricht in den Schulen ruht.

Die Schulen haben Kommunikationsmöglichkeiten mit den Eltern in den kommenden Wochen in geeigneter Weise sicherzustellen.

Bitte beachten Sie dazu die Anleitungen auf der Homepage (Startseite unten), die Eltern-, Schüler- und Lehrerportale.

ÜBERGANGSREGELUNGDamit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher. Die Einzelheiten regelt die Schulleitung.

Für Lehrerinnen und Lehrer gilt, dass am Montag (16.03.) und Dienstag (17.03.) eine Anwesenheit in der Schule erforderlich ist, um im Kollegium die notwendigen Absprachen zu treffen. Einzelheiten regelt die Schulleitung auf der Grundlage ihres Weisungsrechts (§ 59 Abs. 1 Satz 2 SchulG). Zu einer darüber hinaus gehend erforderlichen Anwesenheit vgl. Ziff. 4.

Zur Organisation der Aufsicht bleibt der Stundenplan am Montag, den 16.3. und Dienstag, den 17.3. in Kraft. Es ist Schüler*innen freigestellt, die Schule zu besuchen. Klassenarbeiten und Klausuren werden nicht geschrieben.

Facharbeiten können im Sekretariat abgegeben oder online als PDF eingesendet werden.

Ab Mittwoch ist Online-Unterricht für alle über NERDL verpflichtend, d.h. alle Stunden finden zu den im Stundenplan vorgesehenen Zeiten statt, dies betrifft auch Nachmittagsunterricht. Anleitungen finden Sie im Netz auf der Webseite. Es gibt eine Online-Präsenzpflicht für alle Schüler*innen und Lehrer*innen während der Unterrichtszeit.

Kinder in den Klassen 5 und 6, die nicht über ein eigenes Endgerät (Tablet, Notebook) verfügen, können am Montag und Dienstag Geräte in der Mediothek ausleihen. Dazu müssen die Kinder ihren Bibliotheksausweis vorlegen! Für die Arbeit mit NERDL benötigen sie einen internetfähigen Rechner (Notebook, Surface, Tablet…). Das Betriebssystem spielt keine Rolle. Auf Handys ist der Funktionsumfang stark eingeschränkt.

  1. Not-Betreuungsangebot

[…] Die aktuellen Informationen zur Notbetreuung finden Sie oben.

  1. Durchführung von Prüfungen und Erbringung von Leistungsnachweisen etc.

a) Zentralabitur in der gymnasialen Oberstufe und an Beruflichen Gymnasien

Die vorzeitige Einstellung des Unterrichts ab dem 16. März bis zum Ende der Osterferien hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Terminsetzungen bei den bevorstehenden Abiturprüfungen. Die Termine sind insbesondere mit Blick auf die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch aufgrund des durch die Kultusministerkonferenz veranlassten länderübergreifenden Aufgabenpools zwischen den Ländern abgestimmt und bleiben in diesen und allen anderen Fächern grundsätzlich bestehen. Auch die Konferenz des Zentralen Abiturausschusses (ZAA) am 2. April kann wie vorgesehen stattfinden, da die Schulen als Gebäude nicht geschlossen sind.

Selbst für den Fall, dass der Unterricht nicht unmittelbar nach den Osterferien wieder aufgenommen werden sollte, ist vorgesehen, dass die Schulgebäude in Abstimmung mit den örtlich zuständigen Behörden von Abiturientinnen und Abiturienten sowie Lehrkräften genutzt werden können, um an den vorgesehenen Terminen ordnungsgemäße Prüfungen durchzuführen, da die Einstellung des Unterrichts einen generellen prophylaktischen Charakter hat und die Räumlichkeiten selbst nicht betroffen sind.

b) Informationen zu anderen Prüfungsformaten

Weitere Informationen u.a. zu Zentralen Prüfungen in Klasse 10 (ZP 10), zentralen Klausuren in der Einführungsphase (ZKE), Prüfungen an Berufskollegs sowie zum Umgang mit Klassenarbeiten etc. werden Ihnen in den kommenden Tagen gesondert übermittelt und auf der Homepage des Ministeriums für Schule und Bildung (www.schulministerium.nrw.de) veröffentlicht und stetig aktualisiert.

Im Übrigen wird empfohlen, die Schülerinnen und Schüler in der Zeit bis zum Beginn der Osterferien zum Lernen zu Hause anzuhalten (Lektüre, Aufgabensätze, Referate etc.). Hierzu sollten in der Schule vorhandene technische Infrastrukturen genutzt werden. Siehe Regelungen des ESG zu NERDL, Kopano etc.

  1. Dienstpflichten und Erreichbarkeit von Schulleitungen sowie Lehrerinnen und Lehrer

Das Ruhen des Unterrichtsbetriebes entbindet die Schulleitungen und die Lehrkräfte nicht von den bestehenden Dienstpflichten.

Das Ruhen des Unterrichts aus Gründen des Infektionsschutzes gilt grundsätzlich nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Lehrkräfte (vgl. Schul-Mail Nr. 1 und 3). In diesem Fall erfüllen die Lehrkräfte ihre Dienstaufgaben, soweit möglich, am heimischen Arbeitsplatz.

Trotz der Entscheidung über das Ruhen des Unterrichts kann eine Schule auch teilweise weiter genutzt werden, wenn sichergestellt ist, dass a) ein Zusammenkommen einer begrenzten Anzahl von Menschen mit den Zielen des Infektionsschutzes vereinbar ist und b) von den betroffenen Schulräumen keine Infektionsgefahren ausgehen. Dieses liegt im Ermessen der zuständigen Behörden (örtliche Ordnungsbehörden bzw. Gesundheitsämter). In einem solchen Fall kann die Anwesenheit der Lehrkräfte durch die Schulleitung angeordnet werden.

Das ESG wird alle verpflichtenden Dienstbesprechungen, Konferenzen und Arbeitsgruppensitzungen online organisieren und durchführen. Die Schule steht  Lehrkräften als Arbeitsplatz zur Verfügung, während der Unterricht ruht. Auch der Onlineunterricht kann von Lehrkräften aus dem Schulgebäude heraus organisiert und durchgeführt werden.

Es muss in jedem Fall eine Erreichbarkeit der Schulleitungen und der Lehrkräfte sichergestellt werden. Die Kontaktdaten finden Sie auf unserer Webseite.

Das Krisenmanagement des Ministeriums und der Bezirksregierungen bleiben für schulische Krisen unter den bekannten Nummern erreichbar.

Mit freundlichen Grüßen

Mathias Richter

Martin Fugmann (Schulleiter ESG)

Transatlantische Kooperation zur Künstlichen Intelligenz

An der German International School of Silicon Valley (GISSV) in Kalifornien forschen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 von Februar bis März innerhalb eines fächerübergreifenden transatlantischen Projekts über die Auswirkungen der Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI).

Zusammen mit der Jahrgangsstufe 11 des Evangelisches Stiftischen Gymnasiums untersuchen sie in Projektgruppen eine selbstgewählte Forschungsfrage über die ethischen, ökonomischen, politischen und sozialen Auswirkungen von KI und fertigen hierzu unter dem Einsatz verschiedener Medien eine interaktive Präsentation an.

Zum Auftakt des Projekts fand im Rahmen einer Kick-off-Veranstaltung am 19. Februar eine Videokonferenz statt, bei der sich die Schülerinnen und Schüler beider Schulen kennen lernen konnten. Auf amerikanischer Seite lieferte ein Experte aus der Wirtschaft, Joaquin Quiñonero Candela (Director for Applied Machine Learning bei Facebook), spannende Einblicke in den Themenbereich. Daniela Behrendt, Expertin für agiles Lernen, stellte zudem moderne Methoden der Projektarbeit vor, die die Jugendlichen bei ihren Arbeitsprozessen unterstützen sollen. Unsere Schülerinnen und Schüler waren für die Auftaktvideokonferenz bei Bertelsmann zu Gast. Begleitet wurden sie von den Lehrkräften Mario Bolte, Kai Clamor und Katrin Kloppenburg.

Die Kooperation der beiden Schulen, die ausgeweitet werden soll, setzt neue Akzente in den Bereichen Internationalisierung und Digitalisierung, die zentrale Bestandteile unseres Schulprogramms sind. Darüber hinaus erweitert die geschilderte Kooperation unsere Arbeit im International Baccalaureate (IB) zugunsten unserer Schülerinnen und Schüler auf sinnvolle Weise.

Ortstermin im Düsseldorfer Landtag

Gruppenbild im Landtag; vorn Raphael Tigges MdL

Ein Besuch im Düsseldorfer Landtag stand für 30 Schülerinnen und Schülern der Sowi-Grundkurse der Jahrgangsstufe Q2 am 12. Februar auf dem Programm. Begleitet wurden sie von den Lehrkräften Kristina Brand und Arne Söker. Nach einem Einführungsvortrag über die Arbeit des Landtags verfolgte die Gruppe die laufende Plenarsitzung von der Besuchertribüne aus. Der Landtagsabgeordnete Raphael Tigges (CDU) hieß die Gruppe aus seinem Wahlkreis Gütersloh herzlich willkommen und stand für Fragen zur Verfügung. Zum Abschluss gab es Kaffee und Kuchen und noch ein wenig freie Zeit in Düsseldorf. Der Besuch im Landtag erfolgte auf Anregung von Anna Remmert (Q2), die dankenswerterweise einen Teil der Organisation übernahm.

Anleitungen…

Probleme mit dem An- und Abmelden am iPad? Oder mit der Einrichtung des Proxy unter Android? Kein Problem: Unter der Kachel Anleitungen (die befindet sich ganz weit unten auf der Startseite unserer Homepage) haben wir Hilfeseiten verlinkt, die hoffentlich diese Schwierigkeiten beseitigen helfen. Die Hilfeseiten werden nach und nach erweitert, also immer mal nachgucken.

… und Shortcuts


Für alle, die sich den Zugang zu Kopano, NERDL und Nextcloud erleichtern wollen, haben wir im Footer (der befindet sich gaaanz unten auf unserer Homepage) drei Kacheln eingerichtet. Einfach mal nachsehen und ausprobieren!

Kulturkalender

Der Kulturkalender für das 2. Halbjahr ist online. Wir laden herzlich zu den Veranstaltungen ein und freuen uns auf rege Teilnahme.

Musikalischer Neujahrsgruß in der Aula

Nur eines der Highlights beim musikalischen Neujahrsgruß: die Kurrende unter der Leitung von Alexandra Becker (Foto: Oliver Rachner)

Die Chor- und Instrumentalkinder, das Vororchester, die Kurrende und der Chor hießen am 29. Januar in der vollbesetzten Aula das neue Jahr musikalisch willkommen. 120 singende und spielende Schülerinnen und Schüler, hauptsächlich aus den Jahrgangsstufen 5 und 6, präsentierten die Ergebnisse der Arbeit des ersten Halbjahres und gaben einen beeindruckenden Einblick in ihr musikalisches Können, sei es in Form von Solo- oder von Ensembleleistungen. Alexandra Becker dirigierte; Thomas Rimpel und Martin Fugmann begleiteten die jungen Talente am Flügel. Ein besonderer Dank gilt den Musikpädagogen der Kreismusikschule Gütersloh, durch deren Unterstützung es möglich ist, eine so große Zahl an Kindern für Musik zu begeistern.

Die Siegerin des Vorlesewettbewerbs steht fest

Im Rahmen des Vorlesewettbewerbs der Jahrgangsstufe 6 traten am 9. Dezember die Klassensieger in der Aula gegeneinander an: Jasper Ohrmann (6a), Finja Kehmeier (6b), Paula Prawiro (6c), Luisa Klappenbach (6d), Aimée Arndt (6e) und Amalia Otoiu (6e). Während ihre Mitschüler (meist) aufmerksam lauschten, mussten die sechs einen vorbereiteten Text ihrer Wahl und einen ihnen unbekannten Text gekonnt vorlesen. Alle machten ihre Sache gut – aber eine besser als alle anderen: Amalia Otoiu gewann die Schulrunde mit deutlichem Abstand und wird das Evangelisch Stiftische Gymnasium im Februar auf Kreisebene vertreten. Wir gratulieren herzlich und wünschen ihr für die nächste Runde viel Erfolg!

Die Siegerin des Vorlesewettbewerbs 2019, Amalia Otoiu (Mitte), umrahmt von Luisa, Jasper, Paula, Aimée und Finja (Foto: Oliver Rachner)

ESG spielt bei festlichem Weihnachtskonzert auf

Unter dem Motto „Gloria in excelsis Deo“ lud das Evangelisch Stiftische Gymnasium am zweiten Adventssonntag zum traditionellen großen Weihnachtskonzert in die weihnachtlich geschmückte und gut gefüllte Martin-Luther-Kirche. Viele Musikinteressierte folgten der Einladung der Schule und ließen sich 90 Minuten lang von Klassikern der weihnachtlichen Konzertliteratur begeistern. Vieler Wochen der Vorbereitung und dreier Dirigenten – Martin Fugmann, Horst Reinkemeier und Thomas Rimpel – bedurfte es, um das anspruchsvolle Programm musikalisch umzusetzen.

Den Auftakt machten das gut gelaunt aufspielende Kantoreiorchester und die Kantorei mit Georg Philipp Telemanns Kantate „Machet die Tore weit“, deren Dictum dem 24. Psalm entlehnt ist. Blechbläser, Pauken, Becken und Orgel verstand Horst Reinkemeier danach in Johannes Matthias Michels moderner Carillon-Toccata imposant Gehör zu verschaffen. Modern ging es mit Gustav Holsts Medley bekannter Weihnachtslieder („A Holst Christmas“) und mit „Christmas Rocks at the Pops“ weiter, bevor die drei den Abend bestimmenden Klangkörper – Kantorei, Kantoreiorchester und Blechbläserensemble – das Publikum ins 18. Jahrhundert zurück- und zu Purcell, Vivaldi und Händel führten.

Großes Weihnachtskonzert am 8. Dezember 2019 in der Martin-Luther-Kirche (Foto: Oliver Rachner)

Henry Purcells Sinfonia (Voluntary) in C-Dur für Blechbläser, Pauken und Orgel wurde gefolgt von Antonio Vivaldis bekanntestem geistlichen Werk, dem im Zentrum des Konzerts stehenden zwölfsätzigen Gloria (RV 589), dessen erster Satz dem Abend das Motto verlieh. Das Werk ist nicht nur Ausdruck der Meisterschaft seines Komponisten, sondern bot auch der glänzend aufgelegten Kantorei und dem Kantoreiorchester des ESG ausreichend Gelegenheit zu brillieren. Vivaldis Spiel mit unterschiedlichen Tonarten sowie der Wechsel von festlich intonierten, erhabenen Ecksätzen und zart instrumentierten Solopassagen wurden dabei glänzend realisiert, während die beiden Knabensoprane Georg und Ludwig Reinkemeier sowohl im Duett „Laudamus te“ als auch in ihren Solo-Arien eine stimmige Interpretation lieferten.

Georg Friedrich Händels Ouvertüre und die fröhliche „Réjouissance“ aus der „Feuerwerksmusik“, aber vor allem sein strahlendes „Halleluja“ aus dem Oratorium „Der Messias“ rissen das Publikum zum Schluss von den Kirchenbänken. Stehende Ovationen gab es für die drei Dirigenten sowie für Chor und Orchester, deren exzellente Solisten – Andreas Schallück (Oboe), Katharina Windmann und Zoltan Kovacs (Trompete), Clara Fugmann (Violine) sowie Anna Melzer und Jörg Heinemann (Cello) – maßgeblich zum Erfolg des Abends, der mit zwei Zugaben schloss, beitrugen. Ein Lob ist darüber hinaus den vielen Ehemaligen und Freunden der Schule auszusprechen, ohne deren Mitwirkung ein solches Konzert mit seiner voluminösen Tonsprache nicht zu realisieren gewesen wäre. Dass anschließend das solcherart musikalisch beschenkt die Kirche verlassende und den Gütersloher Weihnachtsmarkt betretende Publikum von Musik ganz anderer Couleur umfangen wurde – geschenkt.

Schulministerin Gebauer zu Besuch am ESG

Podiumsdiskussion zum Thema Digitalisierung mit der Schulministerin des Landes NRW (Foto: Oliver Rachner)

Zu einem Gedankenaustausch über den Einfluss der Digitalisierung auf den Unterricht lud das Evangelisch Stiftische Gymnasium die Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Yvonne Gebauer, am 4. Dezember ein. Nachdem die Ministerin zusammen mit einer Delegation von Landtagsabgeordneten einen Einblick in den Einsatz digitaler Endgeräte im Unterricht unserer Schule gewonnen hatte, fand in der Aula eine Podiumsdiskussion mit ihr statt. Schulleiter Martin Fugmann hieß Frau Gebauer in der gut gefüllten Aula herzlich willkommen. Mit dabei waren Bürgermeister Henning Schulz; der Vorsitzende des Kuratoriums des ESG, Fritz Husemann; Christian Ebel, Geschäftsführer des Zentrums digitale Bildung des Kreises Gütersloh; Panagiotis Varlangas als Elternvertreter; Hendrik Haverkamp, Koordinator für digital gestütztes Lernen, und Laura Contu als Schülervertreterin. Moderiert wurde die Diskussion von Moritz Kube und Greta Giesen.

Im Verlauf des Gesprächs wurde deutlich, dass das Land Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren die Digitalisierung aller Schulformen vorantreiben will, ohne dabei die wichtige pädagogische Rolle der Lehrkräfte für die Orientierung der jungen Menschen aus den Augen zu verlieren. Was den Stellenwert der Künstlichen Intelligenz in Schule und Wirtschaft betrifft, so gelte es, vor dem Hintergrund der Klärung ethischer Fragen die unbestreitbaren Chancen der neuen Technologien und deren Risiken abzuwägen. Gefragt, wo sie die Schulen des Landes in zehn Jahren sehe, zog die Ministerin freilich ein vorsichtiges Fazit: Sie sei zufrieden, wenn dann alle offenen Stellen mit gut ausgebildeten und motivierten Lehrkräften besetzt worden seien. Von dem Stand der digitalen Unterrichtsentwicklung am Evangelisch Stiftischen Gymnasium zeigte sie sich jedenfalls beeindruckt.

Zum Bericht der Neuen Westfälischen geht es hier, zum Bericht des Westfalen-Blatts hier.

Tag der offenen Tür 2019 – eine Nachlese

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an alle kleinen und großen Helfer, die uns in vielfältiger Weise dabei unterstützt haben, den diesjährigen Tag der offenen Tür zu einem Erfolg zu machen! Einige Impressionen dieses Nachmittags gibt es in unserer Bildergalerie und im ESbloG.

Ein Dankeschön von der CourAGe

Liebe Schulgemeinschaft, über die vielen wunderbaren und leckeren Kuchenspenden für den Tag der offenen Tür haben wir uns sehr gefreut und bedanken uns für das vielfältige Engagement aus der Elternschaft ganz herzlich!

Wie in den vergangenen Jahren kommt der Erlös aus den Cafés am Tag der offenen Tür unserem Patenprogramm in der Erprobungsstufe sowie der Aus- und Weiterbildung der Paten aus den Jahrgangsstufen 7 bis Q2 zugute.

In diesem Jahr konnten dafür insgesamt 460 € eingenommen werden. Allen, die mitgeholfen haben, dieses stolze Ergebnis zu erzielen, gilt unser herzlicher Dank!

Die Kuchenplatten und Hauben warten nun wie immer im Vorraum zum Lehrerzimmer im Altbau, wo sie in den nächsten Tagen wieder abgeholt werden können.

Wir wünschen allen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit sowie einen guten Rutsch ein glückliches neues Jahr!

Ihre und eure CourAGe

Weihnachten im Schuhkarton

Familie Franzke sendet ein herzliches Dankeschön an alle, die bei der diesjährigen Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ mitgemacht haben, um Straßenkindern in Ungarn und Rumänien ein wenig Freude zu bereiten. Auch wir bedanken uns für Ihr und euer Engagement.

Aktuelle Hinweise zur Mensa

Aus gegebenem Anlass bitten wir um Beachtung der folgenden Punkte:

´Tis the Season to Be Merry

Christmas ads have a long tradition in the UK and are immensely popular there. Since the ads for the 2019 festive season are out, and they’re great fun to watch, we’d like to share them with you. Meet Edgar the excitable dragon in the spot from John Lewis & Partners or travel to a Dickensian London and meet Nicholas the sweep in the spot produced for Sainsbury’s. And for all those that may not have seen it yet: Here is last year’s delightful Sainsbury Christmas panto, The Big Night. Watch out for the plug…

Im Gedenken an die Pogromnacht 1938

Ihr aber lernet, wie man sieht statt stiert
Und handelt, statt zu reden noch und noch.
So was hätt einmal fast die Welt regiert!
Die Völker wurden seiner Herr, jedoch
Daß keiner uns zu früh da triumphiert –
Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!
Bertolt Brecht, Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui

9. November 2019 (Foto: Oliver Rachner)

Bühnenprogramm zum Weltkindertag

Am 20. September, dem Weltkindertag, waren bei dem etwa drei Stunden dauernden Bühnenprogramm vor der Martin-Luther-Kirche, das in diesem Jahr bei herrlichem Sonnenschein stattfand, auch die Stimmen der Chorschulkinder der Jahrgangsstufe 6  zu hören. Vor allem die Lieder „Wir gehören zusammen“, „Ich, du, wir woll’n zusammenwachsen“ und „Wem gehört die Welt“ lösten bei kleinen und großen Besuchern Begeisterung aus. Bei den Chorschulkindern herrschte Freude darüber, dass man mit Musik Herzen bewegen und Botschaften vermitteln kann. Unter der Schlagzeile „Wir machen Zukunft“ berichtete die Neue Westfälische über das Programm.

Lauf gegen den Hunger: das Ergebnis

Bei dem weltweiten Schulprojekt „Lauf gegen den Hunger“, das vor den Sommerferien stattfand, haben unsere Schülerinnen und Schüler 7.500 Euro erlaufen, die nun notleidenden Menschen zugutekommen. Die Erwartungen, die man an diese Aktion haben konnte, sind damit weit übertroffen worden. Wir freuen uns über den beeindruckenden Erfolg und danken dem engagierten Orga-Team für seinen Einsatz bei der Vorbereitung und Durchführung der Aktion. Hier geht es zum Bericht der Neuen Westfälischen.

Bernd Hartmann verabschiedet

Am 5. September verabschiedete das Evangelisch Stiftische Gymnasium seinen langjährigen Medientechniker Bernd Hartmann in den Ruhestand. Hartmann war seit 1984 am ESG tätig und hat dessen erfolgreiche Entwicklung zur Medienschule von Anfang an begleitet und vielfach sogar erst ermöglicht. Das Kollegium würdigte seine Tätigkeit mit einem „Oscar“ für sein Lebenswerk und hob seine herausragende Kompetenz und Hilfsbereitschaft in den zurückliegenden 35 Jahren hervor. Für die kommende Zeit wünschen wir ihm viel Glück und Gesundheit!

Bernd Hartmanns Nachfolger ist Felix Kupferschmidt, der sein Amt als technisch-pädagogischer Leiter mit Beginn des neuen Schuljahres angetreten hat.

Prägte die Entwicklung des ESG zur Medienschule nachhaltig: Bernd Hartmann, dem hier – stellvertretend für das Kollegium – von Moritz Tonk und Ursula Detering Dank für seine Tätigkeit ausgesprochen wird. (Foto: Thomas Göhler)

Kulturkalender 2019/20

Der Kulturkalender für das erste Halbjahr ist online und kann hier eingesehen und heruntergeladen werden.

Neben Ausstellungen und Lesungen gibt es wieder zahlreiche Konzerte, vor allem natürlich in der Vorweihnachtszeit.

Ergänzend zum Kulturkalender weisen wir auf eine deutsch-englische Veranstaltung hin, die in Kooperation mit der Buchhandlung Markus stattfindet. Am Mittwoch, den 20. November stellt die amerikanische Autorin Whitney Scharer ihren vielfach gelobten Debütroman The Age of Light (deutscher Titel: Die Zeit des Lichts) über das Leben der Fotografin Lee Miller in der ESG-Mensa vor. Die Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin Inga Busch spricht den deutschen Part. Der Abend wird moderiert von Oliver Rachner. Beginn der Lesung ist 19.30 Uhr (im Anschluss an den Elternsprechtag). Karten gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung Markus.

Wir laden herzlich zu allen Veranstaltungen ein und würden uns über zahlreiches Erscheinen freuen.

Tatortbegehung mit Bärbel Oftring

Bärbel Oftring bei ihrem Vortrag im Studio (Foto: Oliver Rachner)

Auf Einladung der Mediothek und des Fördervereins war zu Beginn der zweiten Schulwoche Diplom-Biologin und Buchautorin Bärbel Oftring bei uns zu Gast, um den Kindern der Erprobungsstufe Spannendes und Merkwürdiges aus dem Tierreich näher zu bringen. Im Gepäck hatte sie – wie schon in den Jahren zuvor – ganz besondere Detektivgeschichten. Von den 60 tierischen Kriminalfällen, über die sie in ihrem Buch Tatort Natur! berichtet, hatte sie einige der haarsträubendsten ausgewählt, um ihren jungen Zuhörern naturkundliches Wissen zu vermitteln. Sei es, dass sie über die Mimikry des Chamäleons, das Brutverhalten des Buntspechts oder die Fangmethoden des Seeadlers berichtete – immer ging es um die trickreichen Methoden, die Beutegreifer anwenden, um an Nahrung zu gelangen, und die nicht weniger einfallsreichen Verhaltensweisen ihrer Opfer, die alles daransetzen, nicht zur Beute zu werden. Dass auch der Mensch ein gerüttelt Maß an Schuld daran trägt, dass Tiere ums Leben kommen, wurde nicht verschwiegen. Mitunter augenzwinkernd, aber immer anschaulich plaudernd, gelang es Bärbel Oftring auch diesmal wieder, ihrer jungen Zuhörerschaft zu vermitteln, dass die Natur kein Streichelzoo ist.

Workshop 3D-Druck

In der zweiten Ferienwoche fand an unserer Schule ein Workshop zum Thema 3D-Druck statt, geleitet von den beiden technikbegeisterten Lehrern Karl-Heinz Bute und Ulrich Bever. Zehn interessierte Schülerinnen und Schüler konnten lernen, wie man 3D-Modelle am Rechner mit der Software MegaCAD erstellt und diese Modelle – u.a. ein Auto, welches das Einstiegsprodukt des Workshops war – auf einen 3D-Drucker überträgt. Darüber hinaus wurden Schachfiguren und die dazu gehörigen Sockel erstellt, sodass am Ende ein komplettes Schachfigurenset entstand. Zum Abschluss des Workshops besuchten alle Teilnehmer die Firma Teu2Tec in Friedrichsdorf, um die Bezüge des Themas in der Wirtschaftswelt kennenzulernen.

Mehr zum Thema im Bericht der „Glocke“, der hier abrufbar ist.

Preisträger im Känguru-Wettbewerb gekürt

Jedes Jahr können junge Menschen, die sich gut aufs logische Kombinieren verstehen, große Sprünge machen – im international ausgetragenen und seit 1995 auch in Deutschland beliebten Känguru-Wettbewerb. Er hat zum Ziel, das Fach Mathematik populärer zu machen und auf dem Weg über knifflige Aufgaben, die zum Knobeln und Kombinieren einladen, das Interesse an mathematischen Fragestellungen zu fördern. Im Jahr 2019, dem 25. seit Bestehen des Wettbewerbs, waren in Deutschland erneut mehr als 900.000 Schülerinnen und Schüler dabei, über 11.500 Schulen haben sich beteiligt. Auch das Evangelisch Stiftische Gymnasium war – wie in den letzten Jahren schon – erfolgreich vertreten.

Einige der Aufgaben beinhalteten Fragestellungen, denen wir im täglichen Leben unmittelbar begegnen; in anderen Aufgaben ging es um das Schließen, das Strukturieren, auch das effektive Rechnen, wie es bei realen Problemen gebraucht wird. Logisches Denken, das Bilden von Begriffen, Definieren, Kombinieren, das Entdecken von Strukturen, geometrisches Vorstellungsvermögen, Schätzen, ein gutes Gefühl für Größenordnungen, das Erkennen von Zusammenhängen und von Widersprüchen – all dies wird tagtäglich gebraucht und im Mathematikunterricht in besonderem Maße geübt.

Diesmal ging es um die passende Anzahl an Schrauben und Muttern, die Trefferquote beim Basketball und die Einnahmen beim Kuchenbasar. Ein Triathlon spielte ebenso eine Rolle wie die Herstellung eines Saftes aus der richtigen Menge an Saftkonzentrat. Und auch die Sitzordnung beim Geburtstag oder die letzte Nougatpraline gaben Anlass für ein mathematisches Problem.

In der Aula des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums wurden wie immer am letzten Tag des Schuljahres die Auszeichnungen an die jungen Denksportler vergeben. Sie erhielten eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Ausgezeichnet wurden die Besten ihres Jahrgangs sowie diejenigen, für die aufgrund der erreichten Punktzahl ein Preis ausgelobt wurde. Die Preisträger 2019 nach Jahrgängen und in absteigender Reihenfolge ihrer Punktzahl: Ida Rehring und Moritz Kleinekathöfer (Klasse 5e), Maximilian Reinermann (5c), Connor Stenzel (5a), Lisa Junghänel (5d), Johann Aki Osner (5b), Tijen Inci und Pauline Beil (5f); Ole Broihan (6a); Ludwig Reinkemeier und Georg Reinkemeier (7b), Max Zhou (7d), Matti Bichowski (7b), Max Hellwig (7a); Felix Weßeler (8c), Emma Prawiro (8d); Lauritz Klosterkamp (9c). In der Jahrgangsstufe EF erreichten Tino Klahn und Mats Horstmann die höchste Punktzahl. Wir gratulieren!

Jahrgangsbeste und Klassensieger des Känguru-Wettbewerbs 2019 (Foto: Oliver Rachner)

Die Anfänge dieses mathematischen Wettkampfs liegen in Australien. Von der Idee begeistert, holten zwei französische Mathematiklehrer das Känguru nach Europa. 1994 wurde in Paris die Association Kangourou sans frontières gegründet, die seitdem die Vorbereitung der Aufgaben in den über 50 Teilnehmerländern koordiniert. Die Aufgaben sind in allen Ländern gleich und werden auf der ganzen Welt am selben Tag, dem dritten Donnerstag im März, bearbeitet. In den über 80 Ländern, die bei Kangourou sans frontières zusammenarbeiten, haben sich insgesamt mehr als sechs Millionen Kinder und Jugendliche an den Aufgaben versucht. In Deutschland zeichnet der Mathematikwettbewerb Känguru e.V. an der Berliner Humboldt-Universität für die Durchführung verantwortlich.

Das ESG kriegt seinen Lack ab

Richard Holmes bei der Arbeit am riesigen Wandbild (Foto: Oliver Rachner)

Streetart-Künstler Richard Holmes fertigte in der zweiten Juliwoche nach Schülerentwürfen ein riesiges Graffito an der Wand der alten Turnhalle. Das 15 mal 7 Meter große Wandbild zeigt neben dem „Türmchen“ weitere markante Elemente unserer Schule. Die Arbeit des in Dänemark lebenden Briten ist Teil der „Internationalen Platzbesetzung“, eines Kunstprojekts, das Künstler verschiedener Nationen auf dem Isselhorster Kirchplatz zusammenführt. Organisiert wird die Aktion von der Isselhorster Künstlerin Nirgül Kantar-Dreesbeimdieke und ihrer Tochter Nuray, die als Altschülerin die Rolle der Assistentin Holmes‘ übernommen hat. Die Stadt Gütersloh unterstützt die Aktion finanziell. Mit dem inzwischen fertigen Wandbild gewinnt das zum Theater und zur Stadthalle liegende Entrée der Schule deutlich an Attraktivität und wirkt nun einladender als bisher.

Über die Kunstaktion berichtete die Neue Westfälische ausführlich hier und auch hier.

Looking for Freedom: die Abiturientia 2019

Respekt, Anerkennung und herzliche Glückwünsche unserer frischgebackenen Abiturientia des Jahrgangs 2019! 107 Schülerinnen und Schüler verlassen das ESG mit dem Reifezeugnis in der Tasche und stellen sich neuen Herausforderungen. Sie erreichten einen Notendurchschnitt von 2,2. Eine Eins vor dem Komma schafften 39 Abiturienten, einer von ihnen sogar die Traumnote 1,0. Zeitgleich mit der Übergabe der Abiturzeugnisse erfolgte in der Martin-Luther-Kirche die Auszeichnung der IB-Schülerinnen und -Schüler. Ihnen gratulieren wir an dieser Stelle ganz besonders zu ihren Leistungen und bedanken uns für ihr Engagement zum Wohle der Schule. Viel Glück und Erfolg auf dem weiteren Lebensweg – und lassen Sie wieder von sich hören!

Zum Bericht der Neuen Westfälischen geht es hier.

Die Schülerinnen und Schüler, die zusätzlich zur Abiturprüfung ihr International Baccalaureate erworben haben, zusammen mit ihrem Betreuungslehrer Moritz Tonk (Foto: Thomas Göhler)

Neues von der Schach AG

Auch im kommenden Schuljahr wird freitags von 14.20 bis 15 Uhr in der Mediothek die Schach AG stattfinden, die von Herrn Mönig geleitet wird.

Da wir bereits kurz nach Schuljahresbeginn die Mannschaften für die Kreismeisterschaften der Schulen melden müssen, können sich Schülerinnen und Schüler, die teilnehmen möchten, in der Mediothek in eine Liste eintragen.

Jeder ist ein Star!

Am 2. Juli, im Anschluss an den Begegnungsnachmittag, gaben die Chor- und Instrumentalkinder, die Kurrende und das Vororchester unter dem Titel „Jeder ist ein Star!“ ein gemeinsames Konzert in der Aula, bei dem die einzelnen Gruppen präsentieren konnten, was sie sich im Laufe des Schuljahres an musikalischen Fertigkeiten erarbeitet haben. Unterstützt wurden sie dabei von den Musiklehrkräften Alexandra Becker, die dirigierte, Thomas Rimpel am Flügel und Christian Rasche am Bass. Anne Frevert (Trompete) und Laura Contu (Saxophon) begleiteten den Chor. Ein besonderer Dank gilt der Kreismusikschule Gütersloh, die uns bei der musikalischen Erziehung unserer Schülerinnen und Schüler tatkräftig unterstützt. Vor allem danken wir Gudrun Elpert-Resch für die Einstudierung der anspruchsvollen Gesangspartien, Ivan Jones für seine Arbeit mit den Bläsern und Jiwon Na, die die Streicher betreute. Unten finden Sie einige Impressionen des Konzerts (Fotos: Oliver Rachner).

Pick up the pieces – 25 Jahre ESG Big Band

Die Big Band des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums wurde in diesem Jahr 25 Jahre alt – Grund genug, dieses Jubiläum mit einem großen Konzert im Theater Gütersloh zu feiern. Vor ausverkauftem Haus zeigte die Big Band die ganze Palette ihres Könnens. Einer starken ersten Hälfte folgte eine stärkere zweite, die ganz den ehemaligen Bandmitgliedern gehörte. Gratulation den beiden Bandleadern Christian Rasche, der durch den Abend führte, und Dennis Rödiger an der Gitarre, zu 25 Jahren erfolgreicher Arbeit und Glückwunsch allen, die an diesem begeisternden Abend dabei sein durften. Auf die nächsten 25 Jahre!

Bilder des Jubiläumskonzerts am 29. Juni 2019
(Fotos: Oliver Rachner)

„25 Jahre und kein bisschen leise“ betitelte die Neue Westfälische ihren Bericht über das Jubiläumskonzert der ESG Big Band im Theater Gütersloh.

Was bedeutet Europa für mich?

Unter diesem Motto richtete die Schule für Musik & Kunst den „Wettbewerb der bildenden Kunst 2019“ aus. Auch vier Schülerinnen des ESG malten ihre Beiträge auf dem Dreiecksplatz. Dana Beckebans (Jahrgangsstufe Q1) thematisiert den Brexit mit einem trauernden Gesicht und verzerrtem Kopfschütteln. „Tolle Farbigkeit. Klare Aussage. Subtil gemaltes Gesicht“, bemerkt Kunsterzieherin Karin Davids dazu. Marlene Lutze (Klasse 7d) hat das Miteinander der Kulturen im Blick und malt sorgfältig abstrahierte Logo-Figuren verschiedener Ethnien. Erza Baftiri und Josefine Wrobel (Klasse 6d) sind für ihre Disziplin und ihren Fleiß ebenfalls zu loben. Sie waren die beiden jüngsten Teilnehmerinnen und zeigen in deutlich kontrastierend gemalten Motiven ebenfalls ein klares Bekenntnis zu Weltoffenheit und Frieden. Alle Beiträge, auch die außerhalb des Wettbewerbs entstandenen Europa-Fahnen aus unseren beiden 5. Klassen, werden auf der Website der Schule für Musik & Kunst gezeigt.

Obwohl die Jury keines der eingereichten Werke unserer Schülerinnen ausgewählt hat, hat die Aktion allen Spaß gemacht und die Schülerinnen konnten interessante Kontakte für weitere Ausstellungen knüpfen. Dana und Marlene werden wir bei einer Talente-Ausstellung im ESG im nächsten Schuljahr wiedersehen.

Jugend trainiert für Olympia

Seit ein paar Jahren wird im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“ neben vielen anderen Sportarten auch im Golf eine Schulmannschaftsmeisterschaft ausgetragen. Bereits im letzten Jahr hat die Golf-Schulmannschaft des ESG mit drei Mannschaften teilgenommen. Am 28. Mai durften sie wieder antreten, und eine Mannschaft der drei gestarteten Teams hat es bis ins Länderfinale NRW geschafft! Herzlichen Glückwunsch an Viktoria Kube (Klasse 8a), Julian Lietzau (9b) und Julian Knuhr (7e), die den 3. Platz belegt und sich damit für das Länderfinale am 25. Juni qualifiziert haben und das ESG auf der Golfanlage des Klosters Kamp, mit Unterstützung von Matti Bichowski (7b), vertreten werden. Wir drücken die Daumen!

9c siegt beim Mathematik-Wettbewerb

Am 28. Januar fand im Kreis Gütersloh der Wettbewerb Mathematik ohne Grenzen für den 9. Jahrgang statt. Zehn Aufgaben musste jede teilnehmende Klasse in Teamarbeit in 90 Minuten lösen. Der Wettbewerb wurde vom Gymnasium Verl koordiniert. 31 Klassen von acht Gymnasien aus dem Kreis Gütersloh nahmen teil. Am Ende erreichte die 9c 55 von 65 Punkten und belegte damit den ersten Platz. Bei der Siegerehrung am 24. Mai wurden die gute Zusammenarbeit belohnt und das Preisgeld in Höhe von € 450 sowie ein Bluetooth-Lautsprecher für jede Schülerin und jeden Schüler freudig entgegengenommen. Ebenfalls auf dem Podest landete jeweils eine Klasse der Gymnasien in Schloß Holte und Verl, die beide mit 47 von 65 Punkten den zweiten Platz belegten. Die weiteren 9er-Klassen des ESG landeten im Mittelfeld. Wir gratulieren herzlich und bedanken uns bei Mathematiklehrer Frank Wilsmann für sein Engagement.

„Jugend musiziert“: Orpheus Bothmann wird Dritter

Beim zu Pfingsten in Halle/Saale ausgetragenen Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ hat Orpheus Bothmann (Klasse 8c), Posaunenschüler von Eckard Vincke an der Musikschule für den Kreis Gütersloh, gemeinsam mit dem Bielefelder Malte Wagener (Klavier) in der Kategorie „Duo Klavier und ein Blechblasinstrument“ den 3. Preis zuerkannt bekommen. Wir freuen uns mit Orpheus und gratulieren herzlich! Mehr zum Thema im Bericht der Neuen Westfälischen.

Das größte Talent Deutschlands

„Das größte Talent Deutschlands“, so betitelte die Neue Westfälische ihren Bericht über den zehnjährigen Friedrich Kühn von Burgsdorff. Friedrich, zurzeit Schüler der Klasse 5c und im Talentkader des Deutschen Tischtennis-Bundes, wiederholte beim Talent-Cup in Düsseldorf – der vergleichbar ist mit einer deutschen Meisterschaft – seinen Vorjahressieg für den Jahrgang 2008. Künftig spielt Friedrich in der 1. Mannschaft des Post SV Gütersloh. Wir gratulieren herzlich zu diesem tollen Erfolg und sind sicher, dass wir von diesem jungen Talent noch viel hören werden.

Durch die Tür: ein Rückblick

Die Inszenierung von Neil Gaimans Roman Coraline durch den Dramakurs der Jahrgangsstufe Q1 unter Bruntje Beckers stieß bei Publikum und Kritik auf große Begeisterung. Beide Aufführungen im Theater Gütersloh waren gut besucht.

Wir gratulieren allen Mitwirkenden zu diesem schönen Erfolg!

Einige Impressionen der Premiere haben wir auf unserer Theaterseite zusammengestellt.

Eine musikalische & literarische Seefahrt nach Rio

„Michel, Franzl, Lottchen, Hansel, Annegret und Gert und der kleine Adalbert – diese Kinder – es ist zum Lachen – wollen eine Seefahrt machen. Mit den Möbeln, die da stehn, soll die Seefahrt vor sich gehn…“ Ausgehend von diesen Versen aus der Feder von James Krüss haben alle jungen ESGler der 5. Jahrgangsstufe in ihrer Musischen Stunde ein musikalisches wie literarisches Programm erarbeitet. Unter dem Titel „Eine musikalische und literarische Seefahrt nach Rio“ wurde diese Projektarbeit am 28. Mai abends und tags darauf in der 3. und 4. Stunde in der Aula des ESG präsentiert.

Unter der Leitung von Alexandra Becker und Dennis Rödiger brachten 60 Sängerinnen und Sänger der Kurrende die Szenische Kantate „Seefahrt nach Rio“ nach Versen von James Krüss und Musik von Heinz Geese sowie Shantys und Lieder aus Südamerika zur Aufführung. Die Schülerinnen und Schüler des Bücherzirkus unter der Leitung von Kristina Brand, Ursula Detering, Britta Lange und Irene Proempeler stellten mit Gedichtvorträgen, Portraits, Bildern, kleinen Theaterstücken, Infoplakaten, Schiffsmodellen und weiteren kreativen Beiträgen ihr literarisches Können unter Beweis.

Zu Doris Piepers Bericht über die Aufführung in der „Glocke“ geht es hier.

Bilder von der Aufführung am 28./29. Mai 2019
(Fotos: Oliver Rachner)

Juniorwahl 2019

Auch in diesem Jahr nahm das ESG wieder an der sog. „Juniorwahl“ teil, die wenige Tage vor dem offiziellen Wahltermin das Verfahren der Europawahl 2019 simuliert. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 sowie der Oberstufe hatten Gelegenheit, am 23. Mai Wahlablauf und Stimmzettel kennenzulernen und ihre Stimme abzugeben, auch ohne wahlberechtigt zu sein. An diesem Tag wurde das MMLZ zum Wahllokal umfunktioniert. Schülerinnen und Schüler der EF und Q1 fungierten als Wahlhelfer.

Welche Wahl Schülerinnen und Schüler unserer Schule getroffen haben, ist hier zu sehen. Mehr Informationen zur Juniorwahl 2019 gibt es hier. Die Grünen sind bundesweit die deutlichen Gewinner der Wahl. Das ESG bildet diesbezüglich den landesweiten Trend ab.

Einige Eindrücke von der Juniorwahl am ESG finden Sie unten (Fotos: Oliver Rachner).

Notizen vom Frühlingskonzert

April sei der übelste Monat von allen, meinte T. S. Eliot, schrecke er doch spröde Wurzeln auf mit Frühlingsregen. Und regnen, ja donnern sollte es in der Aula des ESG tatsächlich, aber dazu später.

Der Monat April bot Gelegenheit zu einem Frühlingskonzert, bei dem die Kantorei (unter der Leitung von Thomas Rimpel) und das Kantoreiorchester (unter dem Dirigat von Martin Fugmann), ergänzt durch viele Ehemalige und Freunde der Schule, eine unterhaltsame Probe ihres Könnens ablieferten. Dabei begann der einstündige Konzertabend durchaus getragen, so als sei der lebenspendende Frühling noch in weiter Ferne und müsse musikalisch erst herbeigewünscht werden.

An die „Aboriginal Rituals“ des Amerikaners Elliot del Borgo schlossen sich unter anderem Mozarts pastorales „Laudate Dominum“ und sein zartes „Ave verum“, letzteres vorgetragen von Elena Al-Taie, an. Aus ihrem Winterschlaf weckte Tschaikowskis Dornröschen dann das Kantoreiorchester, und mit Schostakowitschs Walzer aus der Jazz-Suite Nr. 2 legten Orchester und Stimmung in der gut gefüllten Aula merklich an Temperatur zu. „Mamma mia“, ein Medley aus bekannten ABBA-Melodien, bot den Fußspitzen dann reichlich Gelegenheit zum Mitwippen.

Dass der dynamisch angelegte Konzertabend auch eine Reise durch mehrere Kontinente bot, zeigte sich, als die Kantorei Totos vermutlich größtem Hit, „Africa“, ein mitreißendes akustisches Gewand verlieh. Noch bevor die erste Silbe gesungen war, setzte Regen ein, rauschte, prasselte, schwoll an zum Gewitter. Thomas Rimpel ließ es krachen, und die Kantorei zeigte sich des vollen Körpereinsatzes willig und fähig. „I bless the rains down in Africa“: Mancher wird diese Liedzeile mithilfe der denkwürdigen Performance zum ersten Mal verstanden haben.

Die letzte Station der Konzertreise war Großbritannien und Sir Henry Woods launige „Fantasia on British Sea Songs“, ein fester Bestandteil der Last Night of the Proms. Auf Kostümierung, Luftschlangen und Fähnchenschwingen hatte man in der ESG-Aula zwar verzichtet, aber dennoch ließ das Publikum sich von Thomas Rimpel, der in Kapitänsjacke den Animateur gab, gern zum Mitmachen bewegen, im Stehen natürlich. Die Briten haben eben Humor – im Moment brauchen sie ihn freilich auch. Am Ende eines gelungenen Abends gab es herzlichen Applaus für alle Mitwirkenden. (Fotos: Oliver Rachner)

Stifter diskutieren mit Europapolitikern

Wer sind die Personen, die am 26. Mai 2019 für das Europa-Parlament kandidieren? Was sind ihre Ziele und wie wollen sie diese erreichen? Worin unterscheiden sich die Parteien programmatisch? Antworten auf diese Fragen konnten die Besucher Anfang April in der Aula des ESG erhalten. „Europa vor der Wahl – welches Europa möchten wir?“ lautete das Thema des Polittalks, zu dem der Stiftische Debattierclub in die Aula des ESG einlud. Das Interesse an dem Thema ist groß, wie die gut besuchte Veranstaltung bewies.

Auf dem Podium versammelt waren die Spitzenkandidaten aus OWL: Birgit Ernst (CDU), Sally Lisa Starken (SPD), Dr. Ulrich Klotz (FDP), Alexandra Geese (Bündnis 90/Die Grünen), Camila Cirlini (Die Linke), Dr. Verena Wester (AfD) und Hartwig Bögeholz (Volt). Die Big Band des ESG unter der Leitung von Christian Rasche begrüßte die Gäste musikalisch. Bürgermeister Henning Schulz und Schulleiter Martin Fugmann sprachen die Grußworte, bevor die Kandidaten die Podiumsdiskussion mit ihren Anfangsstatements einleiteten.

Moderiert wurde der Abend im Team von David Embgen, Moritz Kube, Katharina Westmeyer und Paul Zimmermann.

Stifter fragen nach – diesmal zum Thema Europa (Fotos: Alexandra Schmied)

Fridays for Future

Die 15-jährige Schwedin Greta Thunberg machte den Anfang – mit einer Rede vor der Weltklimakonferenz in Kattowitz. Ihr Vorwurf an die Mächtigen der Welt: Die Politik handele verantwortungslos und vernachlässige den Klimaschutz. Die Botschaft fand weniger bei den Politikern Gehör als bei der Jugend der Welt – jener Generation, die die Auswirkungen des Klimawandels besonders schmerzhaft zu spüren bekommen wird. Aus Anlass der Freitagsdemonstrationen für eine andere Klimapolitik und die Rettung des Pariser Klimaschutzabkommens führte das Gütersloher Stadtmagazin GT Info ein langes Gespräch mit drei Jugendlichen hiesiger Schulen über die Bewegung „Fridays for Future“, ihre Motivation und weiteren Pläne. Rede und Antwort standen Stefan Schneidt (Jahrgangssprecher der Janusz-Korczak-Gesamtschule), Greta Giesen (Schülersprecherin des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums) und Emma Opfer (Schülerin des Städtischen Gymnasiums). Das Interview ist hier abrufbar.

ESG = Ein smartes Gymnasium

Das Evangelisch Stiftische Gymnasium ist vom Digitalverband Bitkom als „Smart School“ ausgezeichnet worden. Bei der Bildungskonferenz am 12. März in Berlin nahmen Schulleiter Martin Fugmann und sein Stellvertreter, Thomas Rimpel, den Preis vom Parlamentarischen Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Thomas Racher, entgegen. Im Rahmen eines bundesweiten Wettbewerbes wurden 20 Schulen prämiert, die als digitale Vorreiterschulen in den Bereichen digitale Infrastruktur, digitale Lehrpläne und digitalkompetente Lehrerinnen und Lehrer überzeugende Konzepte zur Digitalisierung von Unterricht und Schule vorweisen. Beworben hatten sich rund 50 Schulen aus weiten Teilen des Bundesgebiets. Ausgezeichnete Schulen werden Teil des bundesweiten Smart-School-Netzwerks an nunmehr 41 Standorten.

Vor 20 Jahren richtete das Evangelisch Stiftische Gymnasium, unterstützt durch die Bertelsmann Stiftung, erste Laptopklassen ein. Heute gehört das Arbeiten mit Laptop und Tablet zur täglichen Unterrichtsroutine in allen Fächern. Unterstützt wird das digitale Arbeiten durch eine schuleigene Lernplattform.

Preisübergabe an das ESG bei der Bitkom Bildungskonferenz in Berlin: Schulleiter Martin Fugmann und Thomas Rimpel nahmen die Auszeichnung mit großer Freude entgegen.

Elvan Korkmaz zu Gast im ESG

Elvan Korkmaz mit Schulleiter Martin Fugmann (Foto: Thomas Göhler)

Aus Anlass der Auszeichnung des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums als „Smart School“ (siehe unseren Bericht) war unlängst die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Gütersloh, Elvan Korkmaz, zu Gast an unserer Schule.

Im Kreise von Oberstufenschülerinnen und -schülern informierte sie sich im Studio über die Vorteile der Arbeit mit digitalen Endgeräten, wie sie seit 20 Jahren am ESG praktiziert wird, sowie über die Möglichkeiten des Einsatzes von Lernplattformen wie NERDL.

Schulleiter Martin Fugmann nutzte im Anschluss an die Diskussionsrunde im Studio die Gelegenheit, Frau Korkmaz durchs Haus zu führen.

Landessieger NRW Jugend musiziert

Orpheus Jeremia Bothmann (Posaune), Schüler der Klasse 8c, hat zusammen mit dem Bielefelder Malte Wagener (Klavier) beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“, der vom 6. bis 10. März in Köln stattfand, einen einzig vergebenen 1. Preis mit der Höchstpunktzahl erreicht. Beide Schüler, die in der Kategorie „Duo Blechblasinstrument und Klavier“ auftraten, sind somit für den Bundeswettbewerb im Mai in Halle/Saale qualifiziert.

Fahrt nach Brüssel

Ein Besuch des Europaparlaments stand unlängst auf dem Programm der beiden Sowi-Grundkurse der Jahrgangsstufe Q2. Am 21. Februar machten sich 38 Schülerinnen und Schüler auf den Weg nach Brüssel. Im Europaparlament wurden sie von Elmar Brok, dem Europaabgeordneten für OWL, empfangen, der den jungen Leuten einen Blick hinter die Kulissen des Parlamentsbetriebs ermöglichte. Danach blieb noch ein wenig freie Zeit für einen Stadtbummel durch Brüssel. Für die Organisation der Fahrt zeichnet hauptsächlich David Embgen vom Stiftischen Debattierclub verantwortlich; Kristina Brand und Hans-Werner Küster begleiteten die Reisegruppe als Lehrkräfte. Trotz der langen Reise (erst gegen ein Uhr nachts war man wieder in Gütersloh) war die Meinung einhellig: Es war ein zwar anstrengender, aber lohnender, da unterhaltsamer und lehrreicher Abstecher in das Zentrum der europäischen Politik. Danke an David und natürlich auch an Elmar Brok für diesen Tag.

Die ESG-Reisegruppe im Europaparlament. In der Mitte neben David Embgen Europaabgeordneter Elmar Brok

Der erste Vorspielabend – ein Rückblick

Zu einem abwechslungsreich gestalteten künstlerisch-musikalischen Abend luden die drei IB-Schülerinnen Julia Flick, Tabea Wicke und Rabea Uekermann in die Aula ein. Unterstützt von den beiden Musiklehrern Christian Rasche und Dennis Rödiger, hatten sie bereits Monate zuvor in allen Jahrgangsstufen Werbung für ihr Vorhaben gemacht, das als CAS-Projekt („Creativity, Activity, Service“) fester Bestandteil des IB-Bildungsgangs ist. Erfreulich viele Schülerinnen und Schüler fanden sich denn auch zur Premiere ein und lieferten beachtliche Proben ihres Könnens.

Eröffnet wurde der Abend mit einem Auftritt der Abiband („Rolling in the Deep“, „Valerie“), der zu einer unterhaltsamen Abfolge von Soloauftritten und Duetten überleitete. Zu hören und zu sehen waren Moritz Neuhaus (Cello), Thomas Kim (Piano), Manuel Roy Chowdhury (Gitarre), Anne Frevert (Trompete, begleitet von Michael Tucker an der Tuba), Jonas Hofmann (Piano), Allegra Deppe und Josefine Bula (Tanz), Johanna Schulte (Gesang), Deyan Dannenberg mit einer Eigenkomposition (Piano und Gesang), Melina Stefan (Gitarre), Xamina Joergensen (Gesang), Frederic Kalefeld und Alicia Westerbarkei (Discofox), Hanna Busche (Piano), Kasper Lomholt-Busch und Gabriel Lihotzky (Piano), Evagelia Ziaka (Gesang) sowie Henning Behl und Lennart Reinsch mit Jazzimprovisationen, darunter einer Eigenkomposition von Henning Behl, der von Frederic Kalefeld am Schlagzeug begleitet wurde.

Das bestens unterhaltene Publikum dankte allen Mitwirkenden ebenso wie Julia, Tabea und Rabea, die den Abend gekonnt moderierten, mit herzlichem Applaus. Fazit: Eine beeindruckende Leistungsschau quer durch alle Jahrgangsstufen, die nach einer Fortsetzung im nächsten Schuljahr verlangt. Und eine Ermutigung an alle, die diesmal noch gezögert haben, beim nächsten Mal dabei zu sein!

Impressionen vom Vorspielabend (Fotos: Oliver Rachner)

Junge Gesangstalente bei Jugend musiziert

Beim diesjährigen Wettbewerb „Jugend musiziert“ konnten vier Schülerinnen der 5. und 6. Jahrgangsstufe des ESG einen großen Erfolg verbuchen. Alle vier bewarben sich in der Kategorie Vokal-Duo und ernteten in ihrer Altersgruppe zwei hervorragende 2. Preise. Die vier sind Schülerinnen der Gütersloher Sopranistin und Gesangspädagogin Gudrun Elpert-Resch, die die jungen Sopranistinnen innerhalb weniger Monate zu zwei gut aufeinander abgestimmten Vokal-Duos geformt hat. Carolina Hense Moreno und Maja Johannknecht (beide 11) sowie Josephine Lehnort (10) und Eleonora Reichert (12) hatten gemeinsam mit ihrer Klavierbegleiterin Emma Hildebrandt (12), einer Schülerin der Klavierpädagogin Chihiro Masaki, anspruchsvolle Programme vorbereitet, darunter Duette von Purcell, Brahms und Dvořák.

Eleonora ist bereits zum dritten Mal Jugend-musiziert-Preisträgerin, Josephine zum zweiten Mal. Zur Teilnahme am diesjährigen Wettbewerb hatten sie extra den Weg nach Münster angetreten, da sich im Raum Bielefeld zu wenige Bewerber gefunden hatten. Ein Ausflug, der sich gelohnt hat. Wir gratulieren herzlich!

Über die Platzierung von ESG-Schülern in weiteren Kategorien informiert der Bericht der Neuen Westfälischen.

FH Bielefeld kooperiert mit ESG

Es ist die erste Kooperationsvereinbarung dieser Art, die die Fachhochschule Bielefeld mit einer regionalen Schule abschließt. Das Evangelisch Stiftische Gymnasium engagiert sich bereits intensiv in den Bereichen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und Bilingualität. Die Schule ist damit die ideale Kooperationspartnerin für die FH Bielefeld, die am Campus Gütersloh Studiengänge mit einem technischen und ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkt anbietet und zudem künftig das Angebot der englischsprachigen Studiengänge ausbauen wird. Ziel der Zusammenarbeit von ESG und FH Bielefeld ist es, den Schülerinnen und Schülern das Studienangebot näherzubringen und mit gezielter Beratung ihnen den Übergang von der Schule zur Hochschule zu erleichtern.

„Die Kooperation mit dem ESG bietet uns die Möglichkeit, engagierte Schülerinnen und Schüler für unsere Studiengänge zu begeistern und den Übergang ins Studium ideal zu gestalten“, erklärt die Präsidentin der FH Bielefeld, Professorin Dr. Ingeborg Schramm-Wölk. „Big Data und Industrie 4.0 sind neben vielen weiteren MINT-Themen Studieninhalte, die in Lehre und Forschung in allen Studiengängen integriert sind und anhand anschaulicher Beispiele können wir erläutern, wie spannend das Studium und auch spätere Berufsbilder sind. Für Schülerinnen und Schüler, die sich in der Region verwurzelt und verbunden sehen, bieten wir am Campus Gütersloh ideale Entwicklungsperspektiven“, so Professorin Schramm-Wölk. Am Campus Gütersloh werden die praxisintegrierten Bachelorstudiengänge Digitale Logistik, Digitale Technologien, Mechatronik/Automatisierung, Product-Service-Engineering und ­Wirtschaftsingenieurwesen angeboten.

„In Deutschland gibt es mittlerweile mehr als 19.000 verschiedene Studiengänge“, stellt Oberstudiendirektor Martin Fugmann fest. „Trotz vieler Initiativen und Programme im Bereich der Studien- und Berufsorientierung wird es für Schulabgänger immer schwieriger, sich erfolgreich zu orientieren. Oft geraten hoch attraktive Angebote wie zum Beispiel die Studiermöglichkeiten an der FH Bielefeld mit ihrem Standort in Gütersloh nicht ins Blickfeld“, so Fugmann. Und er bekräftigt: „Die Kooperationsvereinbarung mit der FH ist für unsere Schule ein Glücksfall, denn sie bietet die Chance, sich vor Ort ein Bild von der Welt des Studiums an der FH zu machen, zu schnuppern, Informationen aus erster Hand zu erhalten und auch persönlichen Kontakt zu Studierenden aufzunehmen. Die Studiengänge der FH bieten unseren Schülern damit eine hervorragende Möglichkeit, ihre am ESG erworbenen Qualifikationen zum Beispiel im Bereich der bilingualen Fächer und der MINT-Ausbildung zu vertiefen und somit für ihre weitere berufliche Zukunft auch in der Region zu stärken.“

Unterzeichneten den Kooperationsvertrag zwischen dem ESG und der FH Bielefeld: Schulleiter Martin Fugmann und die Präsidentin der FH Bielefeld, Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk (Foto: Thomas Göhler)

Künftig werden vor Ort am Gymnasium Vorträge rund um ein Studium an der FH Bielefeld stattfinden und den Schülerinnen und Schülern wird die Möglichkeit gegeben, am „Dualen Orientierungspraktikum“ teilzunehmen – ein Angebot der FH Bielefeld, bei dem die Schülerinnen und Schüler sowohl einen intensiven Einblick in ein konkretes Studienfach sowie das dazugehörige Berufsfeld erhalten. Außerdem wird das Schülerlabor der FH Bielefeld Workshops zur Berufsorientierung im MINT-Bereich anbieten, inklusive Führungen durch die FH Bielefeld und Labore des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften und Mathematik. Eine weitere Besonderheit der Kooperation: Das Ressort „Wissenschaftliche Weiterbildung“ unterstützt das ESG bei der Vermittlung von Auslandspraktika.

„Die Kooperation mit dem ESG hat Vorbildcharakter“, betont die Präsidentin der FH Bielefeld. „Gern wollen wir auch weitere Schulen aus der Region dazu motivieren, auf uns zuzugehen.“

Trauer um Rolf Furtwängler

Mit tiefer Trauer nimmt die Schulgemeinde des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums Anteil am Tod von Studiendirektor Rolf Furtwängler, der am zweiten Weihnachtsfeiertag im Alter von 79 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben ist. Rolf Furtwängler war von 1969 bis 2002 Lehrer für die Fächer Englisch und Sport an unserer Schule, initiierte und begleitete einen Schüleraustausch mit einer Schule in Rshew (Russland) und förderte auch darüber hinaus die Versöhnung zwischen Russen und Deutschen. Als Altschüler, Lehrer und Kollege war Rolf Furtwängler in der Schulgemeinde des ESG tief verwurzelt. Für sein unermüdliches Engagement, auch nach seiner Pensionierung, sind wir ihm alle zu größtem Dank verpflichtet. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten seiner Ehefrau Erika und seinen Angehörigen.

Doppelter Dank

Danke sagen wir zum einen für die Mithilfe so vieler Eltern bei der Weihnachtspäckchenaktion. Es ist beeindruckend, wie viele Spender sich auch in diesem Jahr an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligt haben. Ein herzliches Dankeschön deshalb allen, die mit ihrer Hilfe und ihren Päckchen die Aktion für bedürftige Kinder in Ungarn und Rumänien wieder tatkräftig unterstützt haben. Dem Dank schließt sich auch Herr Franzke an, der die Päckchen mit seinem Helferteam nach Timisoara (Rumänien) und Komlo (Ungarn) bringt. Die Armut in Südosteuropa ist nach wie vor sehr groß und jedes Päckchen trägt dazu bei, den benachteiligten Kindern dort eine kleine Weihnachtsfreude zu bereiten.

Danke sagen wir zum anderen im Namen der CourAGe, die sich sehr über die zahlreichen leckeren Kuchenspenden am Tag der offenen Tür gefreut hat und sich für das vielfältige Engagement aus der Elternschaft bedankt. Der Erlös aus den Cafés kommt, wie in den vergangenen Jahren, der Arbeit des Patenprogramms in der Erprobungsstufe sowie der Aus- und Weiterbildung der Paten aus den Jahrgangsstufen 7 bis Q2 zugute. In diesem Jahr konnten dafür beim Tag der offenen Tür 540 € eingenommen werden. Allen, die mitgeholfen haben dieses stolze Ergebnis zu erzielen, gilt unser herzlicher Dank ebenso wie Annette Böker und ihrem Team für die Koordination.

Ganz groß: unsere Big Band

Das Gütersloher Stadtmagazin GT INFO brachte die ESG Big Band ganz groß heraus: als Top-Thema des Monats Dezember. Anlass für den vierseitigen und üppig bebilderten Bericht war der Auftritt der Big Band auf dem Gütersloher Weihnachtsmarkt.

Proben für den Auftritt auf dem Gütersloher Weihnachtsmarkt und bedienen dabei alle klassischen Instrumente eines Jazz-Orchesters: Die Bläser-Sektion der Big Band besteht aus vier bis fünf Trompeten, dazu ebenso viele Posaunen und Saxophone. Klavier, Schlagzeug, Bass und Gitarre bilden die Rhythmusgruppe. Ihr Repertoire umfasst neben dem stimmigen Big Band-Sound mit Swing- und Jazzelementen auch aktuelle Rock- und Pop-Songs. Foto: Jens Dünhölter (GT INFO)

Swingte auf dem Gütersloher Weihnachtsmarkt: die ESG Big Band unter der Leitung von Christian Rasche (Foto: Thomas Göhler)

ESG ist zweifacher Kreismeister im Schulschach

Bei den Kreismeisterschaften im Schulschach am 6. Dezember 2018 konnte das Evangelisch Stiftische Gymnasium überlegen die Wettkampfklasssen II und IV gewinnen. Somit haben sich beide Teams für die NRW-Meisterschaften am 8. März 2019 in Düsseldorf qualifiziert. Mit den jungen Leuten freut sich ihr Schachtrainer Rüdiger Mönig.

In der Wettkampfklasse II (Jahrgang 2002 und jünger) gelang in der Besetzung Theo Neumann, Adrian Meier, Abimanju Premachandran und Felix Jürging das Kunststück, alle sechs Spiele mit 4:0 zu gewinnen. Beeindruckend: Die zweite Mannschaft verlor nur gegen die Mannschaft ESG I und erreichte mit Julian Meier, Mats Horstmann, Nico Moch und Rouven Fengler unangefochten den Vizemeistertitel.

In der Wettkampfklasse III (Jahrgang 2004 und jünger) ist durchaus das Potential vorhanden, die Qualifikation für das Landesfinale zu erreichen. Leider konnte in dieser Altersklasse – bedingt durch Betriebspraktika und Erkrankungen – in diesem Jahr keine Mannschaft gestellt werden.

In der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2006 und jünger) trat das Team zu fünft an und wechselte jeweils durch. Die Bilanz: fünf Siege mit 4:0! Gegen das Evangelische Gymnasium Werther wurde an einem Brett Remis gespielt und somit „nur“ 3,5 : 0,5 gewonnen.

In dieser Altersklasse sind Schülerinnen und Schüler bis zur siebten Klasse aufgestellt. Für das ESG traten neben Max Zhou und Arujan Premachandran mit Friedrich Kühn von Burgsdorff, Helena Neumann und Nikita Töws auch drei Fünftklässler an. In diesem Jahr ist zwar noch nicht mit einem Podiumsplatz auf NRW-Ebene zu rechnen. In den nächsten beiden Jahren könnte aber ein dritter Landesmeistertitel im NRW-Schulschach durchaus wieder erreichbar sein.

Die beste Vorleserin steht fest

Bei der Schulrunde im Vorlesewettbewerb 2018 traten am 10. Dezember die Sieger der 6. Klassen in der Aula gegeneinander an. Simon Loch (Klasse 6a), Frida Kaminski (6b), Brianna Exner (6c) und Lena Theis (6d) hatten einen vorbereiteten und einen ihnen unbekannten Text gelungen vorzutragen. Die Wahl der aus Lehrkräften, Schülern, Eltern und Bibliothekarin Josephine Peter zusammengesetzten Jury fiel am Ende auf Frida Kaminski, die das Evangelisch Stiftische Gymnasium im Februar auf Kreisebene verteten wird. Wir gratulieren!

Die vier Klassensieger des Vorlesewettbewerbs 2018 (v.l.): Brianna Exner, Frida Kaminski, die Schulsiegerin wurde, Simon Loch und Lena Theis (Foto: Oliver Rachner)

Klänge und Gesänge im Advent

Erstaunlich, was die Schülerinnen und Schüler des Instrumentalunterrichts und der Chorschule bereits können. Eine Probe dieses Könnens gaben sie unter dem Motto „Klänge & Gesänge im Advent“ am 5. Dezember in der gut gefüllten Aula. Bereichert wurde das Programm mit instrumentalen und vokalen Solobeiträgen. Hier finden Sie die Bilder des Abends (Fotos: Oliver Rachner).

Tag der offenen Tür 2018 – eine Nachlese

Auch 2018 stellte das Evangelisch Stiftische Gymnasium sich vorweihnachtlich geschmückt am Tag der offenen Tür vor. Wie in der Vergangenheit stießen die Aulaveranstaltungen und die Informationsangebote in den Unterrichtsräumen der Schule auf reges Interesse. Auf Kritik positiver wie negativer Art freuen wir uns auch diesmal wieder.

An dieser Stelle sei allen großen und kleinen Helfern gedankt, die den Nachmittag mit Freude und Engagement vorbereitet, das ESG in seiner Vielfalt freundlich präsentiert und das Besuchsprogramm unserer Gäste abwechslungsreich und kurzweilig gestaltet haben. Ein besonderer Dank geht an die Koordinatorin der Erprobungsstufe, Iris Mülot, in deren Händen alle sprichwörtlichen Fäden zusammenliefen.

Wir freuen uns darauf, im kommenden Jahr viele unserer jüngeren Besucher wiederzusehen, um sie als Mitglieder der Schulgemeinde des ESG willkommen zu heißen. Einige Impressionen des Tages finden Sie in unserer Bildergalerie.

Calliope mini: Workshop und Film

Kalliope, die griechische Muse der Wissenschaft, war Namensgeberin für den Calliope mini, einen Einplatinencomputer, der zum Einsatz an Grundschulen konzipiert wurde. Der Kleinstrechner lässt sich auch von Kindern programmieren. Mit seiner Hilfe können sie die Welt der Computer spielerisch und kreativ erkunden. Im November fand dazu im Evangelisch Stiftischen Gymnasium ein Workshop unter der Leitung von Felix Kupferschmidt statt, an dem Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 teilnehmen konnten. Nach einer kurzen Einführung in das Gerät stellte Felix Kupferschmidt die grafische Programmierumgebung vor, die frei zugänglich ist. Die Schülerinnen und Schüler befassten sich anschließend mit der Funktionsweise der einzelnen Programmierblöcke und konnten schnell kleine Programme schreiben. Mithilfe des Calliope mini ließen sie LEDs blinken und Töne erklingen. Auch Schriftzüge und Bilder zeigte das Gerät an. Am Ende stand eine eigenständig programmierte Fußgängerampel. Die Ergebnisse des Workshops wurden abends bei der Auftaktveranstaltung zum „Digitalen Aufbruch in Gütersloh“ präsentiert, die am 23. November 2018 im Theater Gütersloh stattfand.

Die Film AG des ESG unter der Leitung von Yvonne Bansmann hat den Workshop dokumentarisch begleitet und einen Kurzfilm erstellt, der hier abrufbar ist.

Bücher für den Gabentisch

Sie lasen und stellten Neuerscheinungen vor – am 26. November 2018 in der Aula: unsere Lesescouts, unterstützt von Irene Proempeler, Josephine Peter, Ursula Detering, Stefan Detering und Hans-Werner Küster (Foto: Iris Mülot)

Polittalk im Studio

Eine Diskussionsrunde mit dem SPD-Kandidaten für die Europawahl 2019, Micha Heitkamp, fand unlängst im Studio statt. Gegenstand der zweistündigen Diskussion mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe Q2 war die Frage „Wozu brauchen wir die EU?“ – angesichts zunehmender populistischer Kritik an der Europäischen Union ein wichtiges Thema. Bürgermeister Henning Schulz und der stellvertretende Schulleiter, Thomas Rimpel, begrüßten neben Micha Heitkamp auch Jörg Möllenbrock von der Stadt Gütersloh, der die Diskussionsrunde angestoßen hatte, und Leana Kammertöns, die  beim Kreis Gütersloh für Europa-Angelegenheiten zuständig ist. Organisiert wurde die Veranstaltung von David Embgen vom Stiftischen Debattierclub und Politiklehrerin Kristina Brand.

Betonten die Rolle der Europäischen Union: David Embgen, Jörg Möllenbrock, Micha Heitkamp, Thomas Rimpel, Leana Kammertöns und Henning Schulz (v.l.)

Erinnerung an das Novemberpogrom 1938

Zur Erinnerung an das Novemberpogrom 1938, bei dem auch in Gütersloh jüdische Gebetshäuser und Geschäfte zerstört wurden, fand am 9. November in Anwesenheit von Bürgermeister Henning Schulz eine Feierstunde an dem Gedenkstein vor der Mediothek des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums statt.

Die Synagoge, die sich unweit unserer Schule befand, fiel an diesem Tag vor 80 Jahren wie so viele andere im Deutschen Reich dem nationalsozialistischen Judenhass zum Opfer.

Das Gedenken an die schrecklichen Ereignisse jener Zeit – heute angesichts des weltweit aufkeimenden Antisemitismus leider nötiger denn je – steht unter der Maxime „Nie wieder!“

Im Gedenken an die jüdischen Mitbürger, die dem nationalsozialistischen Terror vor 80 Jahren zum Opfer fielen (Foto: Iris Mülot)

Sieben Trends, die die Schule revolutionieren

Olaf-Axel Burow, Professor emeritus am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Kassel und nun als „Zukunftsmoderator“ am Institute for Future Design tätig, eröffnete den Pädagogischen Tag am Evangelisch Stiftischen Gymnasium mit einem einstündigen Impulsvortrag, der der Frage nachging, wie (schulische) Bildung im Jahr 2030 aussehen könnte.

Der Zeitgeist irre bekanntlich immer, gestand Burow ein, aber dennoch seien sieben aktuelle Trends auszumachen, die das Bildungssystem und vor allem die Schule, wie wir sie kennen, „massiv betreffen“, ja „revolutionieren“ dürften. Neben der Digitalisierung hob Burow die Personalisierung des Unterrichts und die dadurch veränderte Pädagogenrolle hervor, die Enträumlichung des Lernens, die Vernetzung von Lernenden und Lehrenden, eine stärkere Gesundheitsorientierung, Demokratisierung und – dem „positiven Pädagogen“ Burow besonders wichtig – Glücksorientierung, komme doch die Schule herkömmlicher Prägung dem ihr auferlegten Glücksauftrag nicht hinreichend nach.

Die Schulen stünden also vor radikalen Umbrüchen, und alle am Schulleben Mitwirkenden vor Veränderungen, wie sie grundstürzender, aber in Anbetracht gewandelten Lernverhaltens auch notwendiger nicht sein könnten. Zwar sei die Politik in der Pflicht, auf die Erfordernisse einer sich wandelnden Schullandschaft zu reagieren. Allzu große Hoffnung setzt Burow aber nicht auf sie, seien doch die Impulse, die bislang von ihr ausgegangen sind, wenig verheißungsvoll gewesen.

Stattdessen müsse die Veränderung von unten, aus der Praxis, kommen, angestoßen von Kollegien, die sich als Vorreiter einer neuen (Reform-)Pädagogik verstünden.

In dem anwesenden Lehrerkollegium hatte Burow eine aufmerksame Zuhörerschaft, die nicht nur die vorgestellten Thesen mit dem Autor diskutierte, sondern auch in Arbeitsgruppen der Frage nachging, was davon am Evangelisch Stiftischen Gymnasium kurz-, mittel- und langfristig umsetzbar ist. Der Wille zur Veränderung schulischen Lernens und Lehrens zum Besseren war allenthalben spürbar. Es wird spannend sein zu beobachten, wie das ESG die anspruchsvollen Ziele, die Olaf-Axel Burow aufgezeigt hat, in den nächsten Jahren umsetzt.

Mehr Informationen zu Olaf-Axel Burow gibt es hier und hier. Fotos: Oliver Rachner

Impressionen vom Food and Culture Day

Zusammen mit den 8. Klassen veranstalteten unsere IB-Schülerinnen und -schüler am 8. Oktober 2018 auf dem Schulhof einen Food and Culture Day, der Einblicke in fremde Länder und Kulturen vermitteln sollte, sei es in Form von Spielen, Speisen oder Sport. Der Erlös des Tages wird für einen guten Zweck an UNICEF gespendet. Hier sind ein paar Impressionen (Fotos: Oliver Rachner):

Bobby Car Solar Cup-Team des ESG erneut erfolgreich

Bei dem im September 2018 ausgetragenen Bobby Car Solar Cup schnitt das Team des ESG erneut erfolgreich ab. Unsere Schule errang jeweils den 2. Platz in beiden Rennen, den 2. Platz beim Design und den 3. Platz beim technischen Konzept. Mit mehr Pokalen verließ kein Team die Rennstrecke auf dem Gelände der Stadtwerke Bielefeld.

Das ausgezeichnete ESG-Team (v.l.): Nick Brüggemann (Fahrer), Jürgen Döring, Andre Baurigk (Firma Husemann), Theodor Neumann, Clemens Husemann (ESG), Andre Just (Firma Husemann), Abimanju Premachandran, Ismael Günes (ESG). Auf dem Foto fehlen Karl-Heinz Bute (Lehrer ESG) und Johannes Kleinekathöfer (Firma Husemann)

Von den 25 teilnehmenden Schulen aus ganz OWL, darunter auch die Anne-Frank-Schule, die zusammen mit der Firma Teckentrup eine Mannschaft am Start hatte, brachten 19 Teams rennfähige Bobby Cars auf die Strecke. Im Geschicklichkeitsrennen musste sich unser Team mit nur 0,5 Sekunden Rückstand auf den Sieger (die Jacobischule Kalletal) geschlagen geben. Im Kopf-an-Kopf-Rennen war der 2. Platz schon deutlicher: Unser Fahrer, Nick Brüggemann (9 Jahre), fiel durch einen kurzen Ausflug in die Strohballen gleich zu Beginn des Finallaufs auf den 4. Platz zurück, konnte sich dann aber in den letzten beiden Runden auf den 2. Platz vorarbeiten. Auch hier kam der Sieger von der Jacobischule.

Nick Brüggemann, der Fahrer des ESG-Teams, setzt zum Überholmanöver an

Bereits am Freitag schlug sich das ESG-Team, das von der Firma Husemann unterstützt wird, bei der Präsentation des technischen Konzepts des Fahrzeugs sehr beachtlich. Hierfür gab es nach den Rennen die Preise für den 2. Platz im Fahrzeugdesign und den 3. Platz im technischen Konzept. Beim Showrennen der Solar-Bobby-Cars eine Woche zuvor hatte das ESG-Team beim „run & roll day“ auf dem Bielefelder Ostwestfalendamm beide Läufe mit großem Vorsprung für sich entscheiden können.

Abimanju Premachandran, Ismael Günes, Theodor Neumann, Clemens Husemann und Tino Klahn sind Mitglieder der E-Technik AG von Karl-Heinz Bute. In der Mitte das Team der Firma Husemann, vorn rechts Nick, der Fahrer des Bobby Car. Das Pressefoto gewährt einen Einblick in das Innenleben des schnellen Gefährts.

Der Wettbewerb fand zum 11. Mal in Ostwestfalen statt. Ein Schülerteam muss sich ein oder mehrere Unternehmen als Sponsoren suchen. Dann wird mit den Unternehmen gemeinsam innerhalb von fünf Monaten aus einem Bausatz und mit vielen eigenen Ideen ein individuelles Bobby Car gebaut, das – von einem Elektromotor und Solarzellen angetrieben – zwei verschiedene Rennparcours bewältigen muss. Der Fahrer darf dabei nicht älter als neun Jahre sein. Separate Wertungen gibt es für die Rennen, das technische Konzept und das Design des Fahrzeugs. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es hier.

Jugendliche Helfer mit sozialem Engagement

Seit einigen Jahren engagiert sich eine Gruppe von Jugendlichen, die nach einem Sozialpraktikum ihre Freude an der Altenbetreuung entdeckt hat, regelmäßig in der DRK-Betreuungsstätte Seniorenhof „An der Lutter“ in Isselhorst. Im Frühjahr und Herbst jeden Jahres bewerben sich Schülerinnen und Schüler unserer Schule um einen Praktikumsplatz in der Seniorenbetreuung. Das ESG bietet dieses Projekt in Kooperation mit der Gütersloher Stiftung für psychisch Kranke und geistig Behinderte an. Mehr zu diesem Projekt und den Möglichkeiten, sich daran zu beteiligen, im Bericht der Neuen Westfälischen.

Detlef Kindermann verabschiedet

Neben Sabine Mohr-Frensing ist mit dem Ende dieses Schuljahres auch Detlef Kindermann auf eigenen Wunsch aus dem aktiven Dienst ausgeschieden. Im Rahmen einer Feierstunde am letzten Schultag überreichte ihm Schulleiter Martin Fugmann die Entlassungsurkunde. Das Kollegium würdigte Menschenfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft, Gewissenhaftigkeit und Engagement des erfahrenen und beliebten Pädagogen, der als Erdkunde- und Mathematiklehrer seit 1979 in Diensten des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums stand.

Wurde in den Ruhestand verabschiedet: Detlef Kindermann erhält aus den Händen von Martin Fugmann die Entlassungsurkunde (Foto: Thomas Göhler)

Detlef Kindermann war maßgeblich bei der Einführung und Nutzung der damals Neuen Medien beteiligt, so etwa bei der Auswertung von Satellitendaten im Erdkundeunterricht. Als Koordinator der Mittelstufe war er Begleiter und Ratgeber vieler Schülerinnen und Schüler. Für die kommenden Jahre wünschen wir ihm alles Gute, Glück und Gesundheit!

ESG + Escape = ESGape

Die Klasse 9e, die im Rahmen des WMK-Unterrichts die Schülerfirma ESGape gegründet und einen Escape-Room im ESG eingerichtet hat, freut sich nach dem sehr erfolgreichen Start ihres Projekts über ihren ersten Imagefilm. (Hier ist der Link zum Video.) Fachlehrerin Tanja Milse hat das Projekt betreut. Zusammen mit der Schülerfirma hoffen wir, dass viele auf das Projekt aufmerksam werden und den Escape-Room besuchen und wünschen viel Erfolg!

Can you escape?

9b belegt 3. Platz bei „Mathematik ohne Grenzen“

Beim diesjährigen internationalen Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“, an dem traditionell alle elf Gymnasien des Kreises Gütersloh teilnehmen, hat die Klasse 9b im Regionalentscheid den dritten von 35 Plätzen belegt. In 90 Minuten mussten die Schüler Aufgaben aus den verschiedensten Bereichen der Mathematik bearbeiten. Das Besondere: die Aufgaben mussten im Team gelöst werden. Dies macht den besonderen Reiz dieses Wettbewerb aus. Der Gewinn bestand aus 150 Euro und einer Powerbank für alle Schülerinnen und Schüler der Klasse. Mareike Eube, Abimanju Premachandran und Mats Horstmann nahmen den Preis stellvertretend für die Klasse in den Räumen der Firma Reply entgegen, die den Preis finanziert. Wir freuen uns mit der Klasse und ihrer Mathematiklehrerin Helene Erhardt und gratulieren! Hier geht es zu den Berichten der Neuen Westfälischen und der „Glocke“.

Danke, liebe Big Band,

für ein begeisterndes Latin-Konzert auf hohem Niveau, für euer Engagement und eure mitreißende Freude an der Musik – und dafür, dass wir an diesem Abend eure Gäste sein durften! Dank auch den beiden Tänzern Anna Gommer und Daniel Müller für ihren beeindruckenden Auftritt.

Hatten ihre Big Band im Griff: Christian Rasche am Pult und Dennis Rödiger (hinten links) am Bass (Foto: Oliver Rachner)

Eindrücke vom Big-Band-Konzert am 15. Juni 2018 (Fotos: Thomas Göhler)

Bildungschancen in einer digitalen Welt

Welche Bildungschancen bietet die Digitalisierung unserer Lebenswelt? Wie bestimmt die Digitalisierung das Lehren und Lernen an Schule und Hochschule? Welche Veränderungen in Klassenzimmer und Hörsaal sind möglich und wünschenswert, und wo bleibt die Pädagogik?

Das waren einige der Fragen zum Thema „Bildung der Zukunft“, die am 13. Juni 2018 in der Aula unserer Schule vor über hundert Vertretern aus Politik, Bildung und Wirtschaft erörtert wurden. Der Ort der Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit pro Wirtschaft GT stattfand, war treffend gewählt, zählt das Evangelisch Stiftische Gymnasium doch zu den bundesweit führenden Schulen beim Einsatz digitaler Medien im Unterricht.

Nach der Begrüßung durch Schulleiter Martin Fugmann und den Geschäftsführer von pro Wirtschaft GT, Albrecht Pförtner, lieferte Bildungsexperte Dr. Jörg Dräger einen Impulsvortrag, in dem er die Anwesenden anhand von Beispielen aus dem amerikanischen Bildungssystem einen Blick in die digitale Zukunft werfen ließ. Über die grundstürzenden Veränderungen, die dem deutschen Bildungssystem diesbezüglich noch bevorstehen, konnte anschließend das Publikum – durchaus kontrovers – mit Dr. Jörg Dräger, Martin Fugmann und Prof. Jörn Loviscach von der Fachhochschule Bielefeld diskutieren. Tobias Himmerich moderierte. Die „Glocke“ war dabei; den Bericht der Neuen Westfälischen finden Sie hier.

Zum Thema „Bildung der Zukunft“ trafen sich im ESG (v.l.) Prof. Jörn Loviscach (FH Bielefeld), Matthias Vinnemeier (pro Wirtschaft GT), Dr. Jörg Dräger (Bertelsmann Stiftung und CHE Centrum für Hochschulentwicklung), Tobias Himmerich (meinSchulprojekt GmbH), Martin Fugmann (Evangelisch Stiftisches Gymnasium) und Albrecht Pförtner (pro Wirtschaft GT) (Foto: Oliver Rachner)

Beratung als Geschäftsmodell

Unter Anleitung von Henning Schüler, der am ESG das Projekt JUNIOR des Instituts der deutschen Wirtschaft betreut, gründeten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 eine eigene Firma. Seit einigen Wochen informieren sie Senioren, wie ein Smartphone funktioniert. Das Geschäftsmodell setzt ganz auf individuelle Beratung. Die Firmengründung ist Ergebnis des WMK-Unterrichts an unserer Schule. Die Neue Westfälische war bei einem Beratungsgespräch dabei.

Kundenbetreuung: Fynn Soeren Kirsch (links) erklärt Regina Howorek, wie sie ihr Smartphone am besten bedient. Der betreuende Lehrer Henning Schüler hört interessiert zu. Charlotte Anfang protokolliert die Beratung. | © Andreas Frücht – Neue Westfälische vom 16. Mai 2018

Workshop Instrumentalunterricht

Zum Instrumentalunterricht und Vokalcoaching am ESG finden Sie mehr Informationen hier.

Unsere Arbeit mit digitalen Endgeräten

Unter der Schlagzeile „Kooperation stärken – Lehrer entlasten“ berichtet das Forum Bildung Digitalisierung ausführlich darüber, wie am Evangelisch Stiftischen Gymnasium mit digitalen Endgeräten gearbeitet wird. Die lesenswerte Reportage verdeutlicht unser den Laptopeinsatz im Unterricht stützendes pädagogisches Konzept und bietet Einblicke in die Nutzung der Geräte durch Schülerinnen und Schüler.

Sprache verbindet

Das Gütersloher Projektbüro „Sprache verbindet“ sucht Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die Kinder aus Zuwandererfamilien helfen, Deutsch zu lernen und zu sprechen. Diese Tätigkeit setzt, neben sozialem Engagement und pädagogischem Interesse, auch Spaß am Umgang mit Kindern voraus. Wir unterstützen Anne Dodt, die das Projekt leitet, bei ihrer Suche und leiten den Aufruf auf diesem Wege weiter. Auf der Internet-Seite des Projektbüros gibt es mehr Informationen. Ein Anmeldeformular können Sie hier herunterladen.

Prägt das Gesicht der Schule ebenso wie das Stadtbild: der Dachreiter (das „Türmchen“) auf dem Altbau des ESG (Foto: Oliver Rachner)

Zwölf Uhr mittags – das Türmchen live