Aktuelles

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We only get what we give

Have reached cult status in the UK: the Sainsbury’s Christmas ads. Here’s the one for 2018. Merry Christmas to one and all!

Die beste Vorleserin steht fest

Bei der Schulrunde im Vorlesewettbewerb 2018 traten am 10. Dezember die Sieger der 6. Klassen in der Aula gegeneinander an. Simon Loch (Klasse 6a), Frida Kaminski (6b), Brianna Exner (6c) und Lena Theis (6d) hatten einen vorbereiteten und einen ihnen unbekannten Text gelungen vorzutragen. Die Wahl der aus Lehrkräften, Schülern, Eltern und Bibliothekarin Josephine Peter zusammengesetzten Jury fiel am Ende auf Frida Kaminski, die das Evangelisch Stiftische Gymnasium im Februar auf Kreisebene verteten wird. Wir gratulieren!

Die vier Klassensieger des Vorlesewettbewerbs 2018 (v.l.): Brianna Exner, Frida Kaminski, die Schulsiegerin wurde, Simon Loch und Lena Theis (Foto: Oliver Rachner)

Ganz groß: unsere Big Band

Das Gütersloher Stadtmagazin GT INFO bringt die ESG Big Band ganz groß heraus: als Top-Thema des Monats Dezember. Anlass für den vierseitigen und üppig bebilderten Bericht ist der Auftritt der Big Band auf dem Weihnachtsmarkt am Freitag, den 14. Dezember (Beginn 16 Uhr). Wer das Magazin noch nicht hat: Hier kann man die Dezember-Ausgabe herunterladen. (Der Artikel steht auf den Seiten 44-47.)

Proben für den Auftritt auf dem Gütersloher Weihnachtsmarkt und bedienen dabei alle klassischen Instrumente eines Jazz-Orchesters: Die Bläser-Sektion der Big Band besteht aus vier bis fünf Trompeten, dazu ebenso viele Posaunen und Saxophone. Klavier, Schlagzeug, Bass und Gitarre bilden die Rhythmusgruppe. Ihr Repertoire umfasst neben dem stimmigen Big Band-Sound mit Swing- und Jazzelementen auch aktuelle Rock- und Pop-Songs. Foto: Jens Dünhölter (GT INFO)

Großes Weihnachtskonzert

„Soli Deo Gloria“ (Gott allein die Ehre) steht in goldener Schrift über dem Eingangsportal des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums geschrieben. „Ehre sei Gott in der Höhe“ lautet der Titel des großen Weihnachtskonzerts der Schule, das am Mittwoch, den 19. Dezember um 20 Uhr in der Martin-Luther-Kirche stattfinden wird.

Viele Musikerinnen und Musiker am Evangelisch Stiftischen Gymnasium bleiben durch die Mitwirkung an Konzerten und anderen musikalischen Veranstaltungen der Schule noch viele Jahre nach dem Abitur verbunden. Diese Ehemaligen und Freunde des ESG in ein musikalisches Projekt zu integrieren war die Idee der drei Initiatoren und musikalischen Leiter des Konzerts, Martin Fugmann, Thomas Rimpel und Horst Reinkemeier. In der Kantorei, dem Kantoreiorchester und dem Blechbläserensemble werden insgesamt über 150 Chorsängerinnen und -sänger, Gesangssolisten und Instrumentalisten zu hören sein. Im Zentrum des Konzertprogramms stehen Auszüge aus dem Oratorium „Der Messias“ von Georg Friedrich Händel in der Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozart. Karten sind im Vorverkauf im Sekretariat und in der Buchhandlung Markus (Münsterstraße 9) erhältlich.

Vorspielabend am ESG

Am Mittwoch, den 6. Februar 2019 findet um 19 Uhr ein Vorspielabend in der Aula des ESG statt. Organisiert wird die Veranstaltung von Schülerinnen des IB-Jahrgangs 2019. Sowohl Instrumentalisten als auch Sänger aller Jahrgänge sind herzlich eingeladen, einen musikalischen Beitrag zu leisten. Auch ein Auftritt in Kleingruppen wäre denkbar. Falls ihr andere künstlerische Darbietungen präsentieren möchtet (etwa Tanz oder Poetry Slam), nehmen wir auch dafür gerne Anmeldungen entgegen. Das Anmeldeformular kann hier heruntergeladen oder vor dem Sekretariat (bei den Vertretungsmaterialien) abgeholt werden. Wir bitten euch darum, dieses bis zum 19. Dezember 2018 bei Herrn Rasche oder Herrn Rödiger beziehungsweise im Sekretariat abzugeben. Natürlich würden wir uns auch freuen, viele interessierte Zuhörer begrüßen zu dürfen. Wir freuen uns auf Ihr und euer Kommen!

Tabea, Rabea und Julia aus der Q2

Klänge und Gesänge im Advent

Erstaunlich, was die Schülerinnen und Schüler des Instrumentalunterrichts und der Chorschule bereits können. Eine Probe dieses Könnens gaben sie unter dem Motto „Klänge & Gesänge im Advent“ am 5. Dezember in der gut gefüllten Aula. Bereichert wurde das Programm mit instrumentalen und vokalen Solobeiträgen. Hier finden Sie die Bilder des Abends (Fotos: Oliver Rachner).

Tag der offenen Tür 2018 – eine Nachlese

Auch 2018 stellte das Evangelisch Stiftische Gymnasium sich vorweihnachtlich geschmückt am Tag der offenen Tür vor. Wie in der Vergangenheit stießen die Aulaveranstaltungen und die Informationsangebote in den Unterrichtsräumen der Schule auf reges Interesse. Auf Kritik positiver wie negativer Art freuen wir uns auch diesmal wieder.

An dieser Stelle sei allen großen und kleinen Helfern gedankt, die den Nachmittag mit Freude und Engagement vorbereitet, das ESG in seiner Vielfalt freundlich präsentiert und das Besuchsprogramm unserer Gäste abwechslungsreich und kurzweilig gestaltet haben. Ein besonderer Dank geht an die Koordinatorin der Erprobungsstufe, Iris Mülot, in deren Händen alle sprichwörtlichen Fäden zusammenliefen.

Wir freuen uns darauf, im kommenden Jahr viele unserer jüngeren Besucher wiederzusehen, um sie als Mitglieder der Schulgemeinde des ESG willkommen zu heißen. Einige Impressionen des Tages finden Sie in unserer Bildergalerie.

Calliope mini: Workshop und Film

Kalliope, die griechische Muse der Wissenschaft, war Namensgeberin für den Calliope mini, einen Einplatinencomputer, der zum Einsatz an Grundschulen konzipiert wurde. Der Kleinstrechner lässt sich auch von Kindern programmieren. Mit seiner Hilfe können sie die Welt der Computer spielerisch und kreativ erkunden. Im November fand dazu im Evangelisch Stiftischen Gymnasium ein Workshop unter der Leitung von Felix Kupferschmidt statt, an dem Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 teilnehmen konnten. Nach einer kurzen Einführung in das Gerät stellte Felix Kupferschmidt die grafische Programmierumgebung vor, die frei zugänglich ist. Die Schülerinnen und Schüler befassten sich anschließend mit der Funktionsweise der einzelnen Programmierblöcke und konnten schnell kleine Programme schreiben. Mithilfe des Calliope mini ließen sie LEDs blinken und Töne erklingen. Auch Schriftzüge und Bilder zeigte das Gerät an. Am Ende stand eine eigenständig programmierte Fußgängerampel. Die Ergebnisse des Workshops wurden abends bei der Auftaktveranstaltung zum „Digitalen Aufbruch in Gütersloh“ präsentiert, die am 23. November 2018 im Theater Gütersloh stattfand.

Die Film AG des ESG unter der Leitung von Yvonne Bansmann hat den Workshop dokumentarisch begleitet und einen Kurzfilm erstellt, der hier abrufbar ist.

Bücher für den Gabentisch

Sie lasen und stellten Neuerscheinungen vor – am 26. November 2018 in der Aula: unsere Lesescouts, unterstützt von Irene Proempeler, Josephine Peter, Ursula Detering, Stefan Detering und Hans-Werner Küster (Foto: Iris Mülot)

Polittalk im Studio

Eine Diskussionsrunde mit dem SPD-Kandidaten für die Europawahl 2019, Micha Heitkamp, fand unlängst im Studio statt. Gegenstand der zweistündigen Diskussion mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe Q2 war die Frage „Wozu brauchen wir die EU?“ – angesichts zunehmender populistischer Kritik an der Europäischen Union ein wichtiges Thema. Bürgermeister Henning Schulz und der stellvertretende Schulleiter, Thomas Rimpel, begrüßten neben Micha Heitkamp auch Jörg Möllenbrock von der Stadt Gütersloh, der die Diskussionsrunde angestoßen hatte, und Leana Kammertöns, die  beim Kreis Gütersloh für Europa-Angelegenheiten zuständig ist. Organisiert wurde die Veranstaltung von David Embgen vom Stiftischen Debattierclub und Politiklehrerin Kristina Brand.

Betonten die Rolle der Europäischen Union: David Embgen, Jörg Möllenbrock, Micha Heitkamp, Thomas Rimpel, Leana Kammertöns und Henning Schulz (v.l.)

Erinnerung an das Novemberpogrom 1938

Zur Erinnerung an das Novemberpogrom 1938, bei dem auch in Gütersloh jüdische Gebetshäuser und Geschäfte zerstört wurden, fand am 9. November in Anwesenheit von Bürgermeister Henning Schulz eine Feierstunde an dem Gedenkstein vor der Mediothek des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums statt.

Die Synagoge, die sich unweit unserer Schule befand, fiel an diesem Tag vor 80 Jahren wie so viele andere im Deutschen Reich dem nationalsozialistischen Judenhass zum Opfer.

Das Gedenken an die schrecklichen Ereignisse jener Zeit – heute angesichts des weltweit aufkeimenden Antisemitismus leider nötiger denn je – steht unter der Maxime „Nie wieder!“

Im Gedenken an die jüdischen Mitbürger, die dem nationalsozialistischen Terror vor 80 Jahren zum Opfer fielen (Foto: Iris Mülot)

Sieben Trends, die die Schule revolutionieren

Olaf-Axel Burow, Professor emeritus am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Kassel und nun als „Zukunftsmoderator“ am Institute for Future Design tätig, eröffnete den Pädagogischen Tag am Evangelisch Stiftischen Gymnasium mit einem einstündigen Impulsvortrag, der der Frage nachging, wie (schulische) Bildung im Jahr 2030 aussehen könnte.

Der Zeitgeist irre bekanntlich immer, gestand Burow ein, aber dennoch seien sieben aktuelle Trends auszumachen, die das Bildungssystem und vor allem die Schule, wie wir sie kennen, „massiv betreffen“, ja „revolutionieren“ dürften. Neben der Digitalisierung hob Burow die Personalisierung des Unterrichts und die dadurch veränderte Pädagogenrolle hervor, die Enträumlichung des Lernens, die Vernetzung von Lernenden und Lehrenden, eine stärkere Gesundheitsorientierung, Demokratisierung und – dem „positiven Pädagogen“ Burow besonders wichtig – Glücksorientierung, komme doch die Schule herkömmlicher Prägung dem ihr auferlegten Glücksauftrag nicht hinreichend nach.

Die Schulen stünden also vor radikalen Umbrüchen, und alle am Schulleben Mitwirkenden vor Veränderungen, wie sie grundstürzender, aber in Anbetracht gewandelten Lernverhaltens auch notwendiger nicht sein könnten. Zwar sei die Politik in der Pflicht, auf die Erfordernisse einer sich wandelnden Schullandschaft zu reagieren. Allzu große Hoffnung setzt Burow aber nicht auf sie, seien doch die Impulse, die bislang von ihr ausgegangen sind, wenig verheißungsvoll gewesen.

Stattdessen müsse die Veränderung von unten, aus der Praxis, kommen, angestoßen von Kollegien, die sich als Vorreiter einer neuen (Reform-)Pädagogik verstünden.

In dem anwesenden Lehrerkollegium hatte Burow eine aufmerksame Zuhörerschaft, die nicht nur die vorgestellten Thesen mit dem Autor diskutierte, sondern auch in Arbeitsgruppen der Frage nachging, was davon am Evangelisch Stiftischen Gymnasium kurz-, mittel- und langfristig umsetzbar ist. Der Wille zur Veränderung schulischen Lernens und Lehrens zum Besseren war allenthalben spürbar. Es wird spannend sein zu beobachten, wie das ESG die anspruchsvollen Ziele, die Olaf-Axel Burow aufgezeigt hat, in den nächsten Jahren umsetzt.

Mehr Informationen zu Olaf-Axel Burow gibt es hier und hier. Fotos: Oliver Rachner

Impressionen vom Food and Culture Day

Zusammen mit den 8. Klassen veranstalteten unsere IB-Schülerinnen und -schüler am 8. Oktober 2018 auf dem Schulhof einen Food and Culture Day, der Einblicke in fremde Länder und Kulturen vermitteln sollte, sei es in Form von Spielen, Speisen oder Sport. Der Erlös des Tages wird für einen guten Zweck an UNICEF gespendet. Hier sind ein paar Impressionen (Fotos: Oliver Rachner):

Klausurplan

Der Klausurplan für das 1. Halbjahr 2018/19 (neue Version) ist online.

Bobby Car Solar Cup-Team des ESG erneut erfolgreich

Bei dem im September 2018 ausgetragenen Bobby Car Solar Cup schnitt das Team des ESG erneut erfolgreich ab. Unsere Schule errang jeweils den 2. Platz in beiden Rennen, den 2. Platz beim Design und den 3. Platz beim technischen Konzept. Mit mehr Pokalen verließ kein Team die Rennstrecke auf dem Gelände der Stadtwerke Bielefeld.

Das ausgezeichnete ESG-Team (v.l.): Nick Brüggemann (Fahrer), Jürgen Döring, Andre Baurigk (Firma Husemann), Theodor Neumann, Clemens Husemann (ESG), Andre Just (Firma Husemann), Abimanju Premachandran, Ismael Günes (ESG). Auf dem Foto fehlen Karl-Heinz Bute (Lehrer ESG) und Johannes Kleinekathöfer (Firma Husemann)

Von den 25 teilnehmenden Schulen aus ganz OWL, darunter auch die Anne-Frank-Schule, die zusammen mit der Firma Teckentrup eine Mannschaft am Start hatte, brachten 19 Teams rennfähige Bobby Cars auf die Strecke. Im Geschicklichkeitsrennen musste sich unser Team mit nur 0,5 Sekunden Rückstand auf den Sieger (die Jacobischule Kalletal) geschlagen geben. Im Kopf-an-Kopf-Rennen war der 2. Platz schon deutlicher: Unser Fahrer, Nick Brüggemann (9 Jahre), fiel durch einen kurzen Ausflug in die Strohballen gleich zu Beginn des Finallaufs auf den 4. Platz zurück, konnte sich dann aber in den letzten beiden Runden auf den 2. Platz vorarbeiten. Auch hier kam der Sieger von der Jacobischule.

Nick Brüggemann, der Fahrer des ESG-Teams, setzt zum Überholmanöver an

Bereits am Freitag schlug sich das ESG-Team, das von der Firma Husemann unterstützt wird, bei der Präsentation des technischen Konzepts des Fahrzeugs sehr beachtlich. Hierfür gab es nach den Rennen die Preise für den 2. Platz im Fahrzeugdesign und den 3. Platz im technischen Konzept. Beim Showrennen der Solar-Bobby-Cars eine Woche zuvor hatte das ESG-Team beim „run & roll day“ auf dem Bielefelder Ostwestfalendamm beide Läufe mit großem Vorsprung für sich entscheiden können.

Abimanju Premachandran, Ismael Günes, Theodor Neumann, Clemens Husemann und Tino Klahn sind Mitglieder der E-Technik AG von Karl-Heinz Bute. In der Mitte das Team der Firma Husemann, vorn rechts Nick, der Fahrer des Bobby Car. Das Pressefoto gewährt einen Einblick in das Innenleben des schnellen Gefährts.

Der Wettbewerb fand zum 11. Mal in Ostwestfalen statt. Ein Schülerteam muss sich ein oder mehrere Unternehmen als Sponsoren suchen. Dann wird mit den Unternehmen gemeinsam innerhalb von fünf Monaten aus einem Bausatz und mit vielen eigenen Ideen ein individuelles Bobby Car gebaut, das – von einem Elektromotor und Solarzellen angetrieben – zwei verschiedene Rennparcours bewältigen muss. Der Fahrer darf dabei nicht älter als neun Jahre sein. Separate Wertungen gibt es für die Rennen, das technische Konzept und das Design des Fahrzeugs. Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es hier.

Jugendliche Helfer mit sozialem Engagement

Seit einigen Jahren engagiert sich eine Gruppe von Jugendlichen, die nach einem Sozialpraktikum ihre Freude an der Altenbetreuung entdeckt hat, regelmäßig in der DRK-Betreuungsstätte Seniorenhof „An der Lutter“ in Isselhorst. Im Frühjahr und Herbst jeden Jahres bewerben sich Schülerinnen und Schüler unserer Schule um einen Praktikumsplatz in der Seniorenbetreuung. Das ESG bietet dieses Projekt in Kooperation mit der Gütersloher Stiftung für psychisch Kranke und geistig Behinderte an. Mehr zu diesem Projekt und den Möglichkeiten, sich daran zu beteiligen, im Bericht der Neuen Westfälischen.

Kulturkalender 2018/19

Der Kulturkalender für das 1. Halbjahr ist online. Wir laden herzlich zu den Veranstaltungen ein.

Detlef Kindermann verabschiedet

Neben Sabine Mohr-Frensing ist mit dem Ende dieses Schuljahres auch Detlef Kindermann auf eigenen Wunsch aus dem aktiven Dienst ausgeschieden. Im Rahmen einer Feierstunde am letzten Schultag überreichte ihm Schulleiter Martin Fugmann die Entlassungsurkunde. Das Kollegium würdigte Menschenfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft, Gewissenhaftigkeit und Engagement des erfahrenen und beliebten Pädagogen, der als Erdkunde- und Mathematiklehrer seit 1979 in Diensten des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums stand.

Wurde in den Ruhestand verabschiedet: Detlef Kindermann erhält aus den Händen von Martin Fugmann die Entlassungsurkunde (Foto: Thomas Göhler)

Detlef Kindermann war maßgeblich bei der Einführung und Nutzung der damals Neuen Medien beteiligt, so etwa bei der Auswertung von Satellitendaten im Erdkundeunterricht. Als Koordinator der Mittelstufe war er Begleiter und Ratgeber vieler Schülerinnen und Schüler. Für die kommenden Jahre wünschen wir ihm alles Gute, Glück und Gesundheit!

Preisträger im Känguru-Wettbewerb gekürt

Jedes Jahr können junge Menschen, die sich gut aufs logische Kombinieren verstehen, große Sprünge machen – im international ausgetragenen und seit 1995 auch in Deutschland beliebten „Känguru-Wettbewerb„. Er hat zum Ziel, das Fach Mathematik populärer zu machen und auf dem Weg über knifflige Aufgaben, die zum Knobeln und Kombinieren einladen, das Interesse an mathematischen Fragestellungen zu fördern. Im Jahr 2018, dem 24. seit Bestehen des Wettbewerbs, waren in Deutschland mehr als 900.000 Schülerinnen und Schüler dabei, über 11.000 Schulen haben sich beteiligt. Auch das Evangelisch Stiftische Gymnasium war – wie in den letzten Jahren schon – erfolgreich vertreten.

Einige der Aufgaben beinhalteten Fragestellungen, denen wir im täglichen Leben unmittelbar begegnen; in anderen Aufgaben ging es um das Schließen, das Strukturieren, auch das effektive Rechnen, wie es bei realen Problemen gebraucht wird. Logisches Denken, das Bilden von Begriffen, Definieren, Kombinieren, das Entdecken von Strukturen, geometrisches Vorstellungsvermögen, Schätzen, ein gutes Gefühl für Größenordnungen, das Erkennen von Zusammenhängen und von Widersprüchen – all dies wird tagtäglich gebraucht und im Mathematikunterricht in besonderem Maße geübt.

Känguru der Mathematik

In der Aula des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums wurden wie immer am letzten Tag des Schuljahres die Auszeichnungen an die jungen Denksportler vergeben. Sie erhielten eine Urkunde und ein kleines Geschenk. Ausgezeichnet wurden die Besten ihres Jahrgangs sowie diejenigen, für die aufgrund der erreichten Punktzahl ein Preis ausgelobt wurde. Die Preisträger 2018: Selma Hummel und Judith Kempe (5a), Frida Kaminski (Klassensiegerin 5b), Lenny Roberg (5c), Fiete Wittenstein (Klassensieger 5d); Sabine Kessling und Katinka Lienau (6a), Georg und Ludwig Reinkemeier (6b), Erik Schmalhorst und Vicky Hanhöver (6c), Max Zhou (6d), Magnus Strauß (6e); Felix Weßeler (Klassensieger 7b), Amelie Eube (7c), Emma Prawiro (7e); Marisa Walbaum (8a), Julian Lietzau (Klassensieger 8b), Lauritz Klosterkamp (Klassensieger 8c); Maxim Weber (Klassensieger 9a), Carl Kaese und Tino Klahn (9b). In der Jahrgangsstufe EF erreichte Izla Gündüz, in der Q2 Amy Zhou die höchste Punktzahl.

Jahrgangsbeste und Klassensieger des Känguru-Wettbewerbs 2018 (Foto: Oliver Rachner)

Die Anfänge dieses mathematischen Wettkampfs liegen in Australien. Von der Idee begeistert, holten zwei französische Mathematiklehrer das Känguru nach Europa. 1994 wurde in Paris die Association Kangourou sans frontières gegründet, die seitdem die Vorbereitung der Aufgaben in den über 50 Teilnehmerländern koordiniert. Die Aufgaben sind in allen Ländern gleich und werden auf der ganzen Welt am selben Tag, dem dritten Donnerstag im März, bearbeitet. In Deutschland zeichnet der Mathematikwettbewerb Känguru e.V. an der Berliner Humboldt-Universität für die Durchführung verantwortlich.

ESG + Escape = ESGape

Die Klasse 9e, die im Rahmen des WMK-Unterrichts die Schülerfirma ESGape gegründet und einen Escape-Room im ESG eingerichtet hat, freut sich nach dem sehr erfolgreichen Start ihres Projekts über ihren ersten Imagefilm. (Hier ist der Link zum Video.) Fachlehrerin Tanja Milse hat das Projekt betreut. Zusammen mit der Schülerfirma hoffen wir, dass viele auf das Projekt aufmerksam werden und den Escape-Room besuchen und wünschen viel Erfolg!

Can you escape?

9b belegt 3. Platz bei „Mathematik ohne Grenzen“

Beim diesjährigen internationalen Wettbewerb „Mathematik ohne Grenzen“, an dem traditionell alle elf Gymnasien des Kreises Gütersloh teilnehmen, hat die Klasse 9b im Regionalentscheid den dritten von 35 Plätzen belegt. In 90 Minuten mussten die Schüler Aufgaben aus den verschiedensten Bereichen der Mathematik bearbeiten. Das Besondere: die Aufgaben mussten im Team gelöst werden. Dies macht den besonderen Reiz dieses Wettbewerb aus. Der Gewinn bestand aus 150 Euro und einer Powerbank für alle Schülerinnen und Schüler der Klasse. Mareike Eube, Abimanju Premachandran und Mats Horstmann nahmen den Preis stellvertretend für die Klasse in den Räumen der Firma Reply entgegen, die den Preis finanziert. Wir freuen uns mit der Klasse und ihrer Mathematiklehrerin Helene Erhardt und gratulieren! Hier geht es zu den Berichten der Neuen Westfälischen und der „Glocke“.

Danke, liebe Big Band,

für ein begeisterndes Latin-Konzert auf hohem Niveau, für euer Engagement und eure mitreißende Freude an der Musik – und dafür, dass wir an diesem Abend eure Gäste sein durften! Dank auch den beiden Tänzern Anna Gommer und Daniel Müller für ihren beeindruckenden Auftritt.

Hatten ihre Big Band im Griff: Christian Rasche am Pult und Dennis Rödiger (hinten links) am Bass (Foto: Oliver Rachner)

Eindrücke vom Big-Band-Konzert am 15. Juni 2018 (Fotos: Thomas Göhler)

Bildungschancen in einer digitalen Welt

Welche Bildungschancen bietet die Digitalisierung unserer Lebenswelt? Wie bestimmt die Digitalisierung das Lehren und Lernen an Schule und Hochschule? Welche Veränderungen in Klassenzimmer und Hörsaal sind möglich und wünschenswert, und wo bleibt die Pädagogik?

Das waren einige der Fragen zum Thema „Bildung der Zukunft“, die am 13. Juni 2018 in der Aula unserer Schule vor über hundert Vertretern aus Politik, Bildung und Wirtschaft erörtert wurden. Der Ort der Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit pro Wirtschaft GT stattfand, war treffend gewählt, zählt das Evangelisch Stiftische Gymnasium doch zu den bundesweit führenden Schulen beim Einsatz digitaler Medien im Unterricht.

Nach der Begrüßung durch Schulleiter Martin Fugmann und den Geschäftsführer von pro Wirtschaft GT, Albrecht Pförtner, lieferte Bildungsexperte Dr. Jörg Dräger einen Impulsvortrag, in dem er die Anwesenden anhand von Beispielen aus dem amerikanischen Bildungssystem einen Blick in die digitale Zukunft werfen ließ. Über die grundstürzenden Veränderungen, die dem deutschen Bildungssystem diesbezüglich noch bevorstehen, konnte anschließend das Publikum – durchaus kontrovers – mit Dr. Jörg Dräger, Martin Fugmann und Prof. Jörn Loviscach von der Fachhochschule Bielefeld diskutieren. Tobias Himmerich moderierte. Die „Glocke“ war dabei; den Bericht der Neuen Westfälischen finden Sie hier.

Zum Thema „Bildung der Zukunft“ trafen sich im ESG (v.l.) Prof. Jörn Loviscach (FH Bielefeld), Matthias Vinnemeier (pro Wirtschaft GT), Dr. Jörg Dräger (Bertelsmann Stiftung und CHE Centrum für Hochschulentwicklung), Tobias Himmerich (meinSchulprojekt GmbH), Martin Fugmann (Evangelisch Stiftisches Gymnasium) und Albrecht Pförtner (pro Wirtschaft GT) (Foto: Oliver Rachner)

Beratung als Geschäftsmodell

Unter Anleitung von Henning Schüler, der am ESG das Projekt JUNIOR des Instituts der deutschen Wirtschaft betreut, gründeten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 eine eigene Firma. Seit einigen Wochen informieren sie Senioren, wie ein Smartphone funktioniert. Das Geschäftsmodell setzt ganz auf individuelle Beratung. Die Firmengründung ist Ergebnis des WMK-Unterrichts an unserer Schule. Die Neue Westfälische war bei einem Beratungsgespräch dabei.

Kundenbetreuung: Fynn Soeren Kirsch (links) erklärt Regina Howorek, wie sie ihr Smartphone am besten bedient. Der betreuende Lehrer Henning Schüler hört interessiert zu. Charlotte Anfang protokolliert die Beratung. | © Andreas Frücht – Neue Westfälische vom 16. Mai 2018

Workshop Instrumentalunterricht

Zum Instrumentalunterricht und Vokalcoaching am ESG finden Sie mehr Informationen hier.

Unsere Arbeit mit digitalen Endgeräten

Unter der Schlagzeile „Kooperation stärken – Lehrer entlasten“ berichtet das Forum Bildung Digitalisierung ausführlich darüber, wie am Evangelisch Stiftischen Gymnasium mit digitalen Endgeräten gearbeitet wird. Die lesenswerte Reportage verdeutlicht unser den Laptopeinsatz im Unterricht stützendes pädagogisches Konzept und bietet Einblicke in die Nutzung der Geräte durch Schülerinnen und Schüler.

Sprache verbindet

Das Gütersloher Projektbüro „Sprache verbindet“ sucht Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die Kinder aus Zuwandererfamilien helfen, Deutsch zu lernen und zu sprechen. Diese Tätigkeit setzt, neben sozialem Engagement und pädagogischem Interesse, auch Spaß am Umgang mit Kindern voraus. Wir unterstützen Anne Dodt, die das Projekt leitet, bei ihrer Suche und leiten den Aufruf auf diesem Wege weiter. Auf der Internet-Seite des Projektbüros gibt es mehr Informationen. Ein Anmeldeformular können Sie hier herunterladen.

Mit tollen Ideen zum eigenen Start-up

Ein Escape Room im Gymnasium, eine App, die den Besuch von Veranstaltungen erleichtert, Techniknachhilfe für Senioren oder die Vermessung des eigenen Körpers, damit die online bestellte Kleidung noch besser passt – im Rahmen des Projekts „Start-up ESG“ entwickelten Schülerinnen und Schüler des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums Gründungsideen. „Mit dem Projekt möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern unternehmerisches Denken näherbringen. Vielleicht bekommen sie durch das Projekt sogar Lust, ein eigenes Unternehmen zu gründen“, erklärt Informatik-Lehrer Mario Bolte den Hintergrund. Nun tauschten sich die Schülerteams mit erfolgreichen Jungunternehmern zu ihren Ideen aus und erhielten wertvolle Tipps und Anregungen. „Ich bin begeistert, welche Ideen hier entstanden sind“, meint Anna Niehaus, Gründungsberaterin von pro Wirtschaft GT, die das Projekt unterstützt hat.

Das Gründungsprojekt am ESG stand allen interessierten Schülerinnen und Schülern offen und wurde im Fach WMK (Wirtschaft Medien Kultur) der neunten Klassen aufgegriffen: Hier entwickelten die Klassen Ideen, die im Rahmen sogenannter Schülerfirmen umgesetzt werden. Anders als in Planspielen geht es in den Schülerfirmen um echte Gewinne und Verluste. Da Schülerfirmen jedoch als Schulveranstaltungen anerkannt sind, bieten diese einen rechtlichen Schutzraum.

So möchte die Schülerfirma SeniTechNa Senioren Techniknachhilfe anbieten. „Wir nutzen das Handy täglich und finden uns darauf intuitiv zurecht. Dieses Wissen können wir an ältere Menschen weitergeben und Kurse anbieten“, erklärt Courtney Horch die Geschäftsidee. Unternehmerin Sabine Flöttmann ist überzeugt vom Bedarf. „Überlegt, wie ihr interessierte Senioren erreichen könnt und welche Medien diese Zielgruppe nutzt. Vielleicht machen Anzeigen in Kirchenblättern Sinn oder ein Aushang im Sanitätshaus“, rät sie. Flöttmann bietet selbstgemachte Fruchtaufstriche an und ergänzte ihr Feinkostsortiment mit weiteren herrlichen Köstlichkeiten, die sie online in sogenannten Pop-up-Stores und ab März im eigenen Laden anbietet.

Die Schülerfirma ESGAPE plant wiederum, ein besonderes Freizeitangebot in den Räumlichkeiten des Gymnasiums einzurichten. „Ein Escape Room ist ein Rätsel- und Abenteuerspiel, bei dem eine Gruppe in einem Raum eingeschlossen wird und in einer festgelegten Zeit Hinweise finden oder Rätsel lösen muss, um sich zu befreien – natürlich beaufsichtigt“, erklärt Daniel Pschibilski das Spielprinzip. Im Ernstfall könnten die Mitarbeiter des ESGAPE-Teams eingreifen und die Spielenden befreien. „Ein tolles Angebot von Jugendlichen für Jugendliche“, meint Lara Farwick. „Ich könnte mir vorstellen, dass das Angebot auch von anderen Jugendlichen gerne genutzt wird.“ Farwick entwickelte gemeinsam mit ihren Geschwistern Lena und Arne die digitale Plattform enra, eine digitale Messeassistentin. Mit enra können Unternehmen beispielsweise ihre Messebesucher besser betreuen und informieren, indem Produktinformationen und Kontaktdaten digital bereitgestellt werden.

Marius Mischke und Pia Kevekordes entwickelten neben ihrem Unterricht gleich mehrere Gründungsideen. So stellten sie die Idee einer App vor, die es Menschen erleichtert, sich zu Veranstaltungen oder Konzerten zu verabreden, zu treffen und beispielsweise die Anreise in Fahrgemeinschaften zu organisieren. „Ich könnte mir mehrere Lösungen vorstellen, wie sich eine solche App finanzieren kann, z.B. über Werbeanzeigen oder vielleicht Provisionen von Veranstaltern auf Ticketverkäufe“, überlegt Alexander Martinschledde, Gründer von Lokalpioniere. Er entwickelte eine Plattform für City-Apps wie DeinGütersloh. Sein Tipp an die Nachwuchs-Startups: „Testet eure Ideen schnell am Markt. Wir tendieren dazu, Ideen sehr perfektionistisch auszuarbeiten und erst dann zu präsentieren. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, das Angebot früh anzubieten und dann das Feedback von Kunden bei der weiteren Entwicklung zu berücksichtigen.“

Der Schritt in die Selbstständigkeit lohne sich, sind sich die Jungunternehmer einig. „Es macht einfach unheimlich viel Spaß, die eigenen Ideen umzusetzen und selbst zu entscheiden, wie Dinge gemacht werden. Da macht es auch nichts aus, wenn man mal lange arbeitet und bis 23 Uhr im Büro tüftelt. Bleibt also dran“, schmunzelt Lena Farwick.

Diskutierten ihre Gründungsideen: Daniel Pschibilski, Courtney Horch, Pia Kevekordes und Marius Mischke vom Evangelisch Stiftischen Gymnasium (vorn), Jungunternehmer Lara Farwick (enra), Alexander Martinschledde (Lokalpioniere), Sabine Flöttmann (feine Dinge) und Lena Farwick (enra) (hinten)

ESG kehrt zu G9 zurück

Das Evangelisch Stiftische Gymnasium begrüßt das eindeutige Bekenntnis der Landesregierung zur Neuordnung der Gymnasien im neunjährigen Bildungsgang. Wir werden die im Rahmen der Stundenverpflichtungen entstehenden zeitlichen Freiräume nutzen, um noch stärker als bisher alle Möglichkeiten auszuschöpfen, damit wir unsere Schülerinnen und Schüler mit ihren individuellen Bedürfnissen, Begabungen und Neigungen bestmöglich fördern können. Die zweite Fremdsprache wird am ESG nach dem neuen Gesetzentwurf zu Beginn der Klasse 7 und nicht, wie bisher, zu Beginn der Klasse 6 einsetzen. Weitere aktuelle Entscheidungen der Landesregierung zur konkreten Ausgestaltung von G9 können Sie auf dem Bildungsportal des Schulministeriums Nordrhein-Westfalen mitverfolgen.

Prägt das Gesicht der Schule ebenso wie das Stadtbild: der Dachreiter (das „Türmchen“) auf dem Altbau des ESG (Foto: Oliver Rachner)

Zwölf Uhr mittags – das Türmchen live